Winterhärte von Bäumen

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
Benutzeravatar
Manfred Jochum
Beiträge: 1278
Registriert: 07.01.2004, 21:28
Wohnort: Saarlänner

Re: Winterhärte von Bäumen

Beitrag von Manfred Jochum »

übrigens,

der Beste Schutz ist immer noch Schnee .... wenn man welchen hat ;-)

Isoliert sehr gut , hält frostigen Wind ab, und wenn`s wärmer wird.... hat man das Gießen gespart.... ;-)

Ausserdem ..... das EINFRIEREN ist im Prinzip nicht das Problem.

Ist der oberirdische Bereich und das Wurzelsystem gleichermaßen eingefroren ist alles Gut....
Sobald aber ein Teil auftaut, sollte auch der andere Teil auftauen können.
Bleibt der Wurzelballen eingefroren, und obenrum taut durch Licht und Sonnenstrahlen die Pflanze auf, will sie natürlich mit ihrer "Arbeit" beginnen....
das Problem entsteht erst, wenn von Unten her kein Saftfluß stattfinden kann ( weil eingefroren )
und ich wär bei allen Tiefwurzlern wie zB. Eichen sehr vorsichtig.... einfacher Bodenkontakt hilft da nicht wirklich.....
alle Pflanzen mit eher "saftigen / fleischigen" Wurzeln wollen keinen Frost unter -5°C
da muss man schon etwas mehr tun...
Ein Bekannter aus Kanada z.B. hat mir mal erzählt , dort haben sie 2,5m tiefe wannenförmige Löcher ( 2-3m Breite ) in den Boden gegraben, oben kommen dann dicke Bretter darauf die komplett abdichten und zuschneien ( teilweise für Monate ) .
In diese Erdhölen kommen dann alle Laubbäume im blattlosen Zustand. sie werden auf Steinen oder niedrigen Gestellen aufgestellt. ( es sollte auch keine Quelle oder Bachlauf in dierekter Nähe sein..... sonst gibt es ein "Schwimmbecken"
Die brauchen dort über den Winter kein Wasser und kein Licht...... Erfolgsquote an die 100% und das bei locker mal -20/30°C
Noppenfolie und alles Grobe Substrat wie Mulch oder Ähnliches isoliert nur wegen der eingeschlossenen Luft .... ist übrigens auch der gleiche Effekt bei Schnee.
Einfache Folie isoliert überhaupt nicht....
Und übrigens der Feind jeder wirksamen Isolation ist Wasser.... deswegen sind Noppenfolie oder Doppelstegplatten immer besser als z.B. geschlossene Behälter gefüllt mit Torf oder Mulch..... das Wasser muss immer abfließen können.

Gruß Majo
der wirklich wichtigste Teil einer Arbeit, ist damit anzufangen.
Benutzeravatar
Moya
Beiträge: 1152
Registriert: 08.08.2016, 13:42
Wohnort: Deutschland

Re: Winterhärte von Bäumen

Beitrag von Moya »

Moinsen zämme,

Ich überwintere hier an der schwäbischen Alb auf halber Höhe. Hier wirds im Winter durchaus das was man mit ar....ekalt bezeichnen könnte. -14° sinds hier easypeasy ganz schnell.
Ich habe meine Bonsaitische ringsum mit Noppenfolie abgedichtet, oben auf den Brettern liegt unter der Folie noch eine Styroschicht. Meine Bäume stehen auf oder die Empfindlichen auch im Boden und obendrauf ne Mulchschicht bis über den Schalenrand. Auch die Eiche überwintert so.
Dort unten ist es düster, windgeschützt und einheitlich temperiert.
Der Bereich der empfindlicheren Bäume ist duch dicke Isolierfolie geschützt.

Zusätzlich kommt auf Bedarf noch die 'Grabkerzenheizung' zum Einsatz.

Generell Frostempfindliche Bäume wie meine Azaleen und die Tamariske stehen im beheizbaren Kalthaus was durch einen Frostwächter bei 2 Grad gehalten wird.
Auch dort stehen die Bäume im Mulch.
Viele Grüße,
    Moya

******************************
- Arbeitskreis Aichtal
- Bonsai Club Deutschland
- BCD Kusamonogruppe
Benutzeravatar
Manfred Jochum
Beiträge: 1278
Registriert: 07.01.2004, 21:28
Wohnort: Saarlänner

Re: Winterhärte von Bäumen

Beitrag von Manfred Jochum »

hi Moya,

hört sich doch gut an.
und wenn es auf der Alb funktioniert.... machst du Alles richtig .

Gruß Majo
der wirklich wichtigste Teil einer Arbeit, ist damit anzufangen.
Laubgeflüster
Beiträge: 249
Registriert: 22.03.2020, 18:08
Wohnort: Tübingen

Re: Winterhärte von Bäumen

Beitrag von Laubgeflüster »

Moya hat geschrieben: 28.12.2020, 17:01 Moinsen zämme,

Ich überwintere hier an der schwäbischen Alb auf halber Höhe. Hier wirds im Winter durchaus das was man mit ar....ekalt bezeichnen könnte. -14° sinds hier easypeasy ganz schnell.
Hallo Moya,

wo genau bist du den auf der Schwäbischen Alb? Bin auch von hier 😁.

Viele Grüße
Nicklas
Benutzeravatar
Moya
Beiträge: 1152
Registriert: 08.08.2016, 13:42
Wohnort: Deutschland

Re: Winterhärte von Bäumen

Beitrag von Moya »

Moinsen zämme,

Niklas im schönsten Teil der Alb - Zollernalb. Da wo die Berge hoch sind :-D

Majo ich habe mir das in 20 Jahren hier erarbeitet. Natürlich gab es Rückschläge. Besonders in 2014 als wir diesen übelst kalten Februar nach warmem Siffwinter hatten. Die Bäume unter den Tischen haben es alle ohne die kleinsten Probleme überstanden, aber im Gewächshaus hatte ich 3 Ausfälle weil die Heizung das nimmer verpackt hat als die Temperatur hier im Sturzflug innert 2h auf -17 Grad gefallen ist.

Ich habe hier einen Vorteil, wenn die Kälte in den Garten eingebrochen ist, dann bleibt sie stabil. Da ist nix mit zwischendurch oberirdischen auftauen. Hier wird alles einmal durchgefrostet und das bleibt dann auch so.
Ich habe hinten in der kühlsten dunkelsten Ecke teilweise noch im April Frost in den oberen 0.5 cm Boden.
Gilt halt leider auch im Sommer, ist die Hitze da, dann steht sie hier. Nicht umsonst habe ich mir nen riesigen wilden Wein gezogen, der über der Hälfte des Bonsaigartens liegt und ein humides schattiges bis halbschsttiges (je nachdem wo ich die Löcher ins Blätterdsch schneide) Waldklima bietet.
Ohne Witz, der macht mehr Arbeit als die Bonsai. Aber das humide Waldklima was der den Bonsai bietet ist durch kein Schattierungsnetz zu erhalten.
Ausserdem ist er eine wahre Bienenweide. Im Sommer summt und brummt es da drin dass sich jeder Imker nen Ast freut.
Zuletzt geändert von Moya am 29.12.2020, 11:10, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße,
    Moya

******************************
- Arbeitskreis Aichtal
- Bonsai Club Deutschland
- BCD Kusamonogruppe
Benutzeravatar
Gärtnerin52
Beiträge: 11
Registriert: 27.12.2020, 14:08

Re: Winterhärte von Bäumen

Beitrag von Gärtnerin52 »

Hallo Leo,

Nicht alle Bonsais sind winterhart. Gute Bäume, die den Winter problemlos überleben können und Frost vertragen können, sind: Ahorn, Hainbuche, Linde, Weissdorb und Buche. Du solltest die Feuchtigkeit in der Schale regelmäßig kontrollieren und ab Herbst solltest du nicht viel gießen, da die Feuchtigkeit ansteigt. Ansonsten leiden einige Bäume nicht unter Frost, sondern eher unter Wassermangel durch die Kälte im Winter. Du kannst die Bäume im Winter auch mit einer Plastikfolie schützen.

Hoffentlich habe ich dir geholfen

Beste Grüße

Hanna
Ein Baum fällt schneller als er wächst.
Benutzeravatar
Manfred Jochum
Beiträge: 1278
Registriert: 07.01.2004, 21:28
Wohnort: Saarlänner

Re: Winterhärte von Bäumen

Beitrag von Manfred Jochum »

hallo Hanna,

deine Aussagen finde ich etwas pauschal ausgedrückt.

Jeder Bonsai ist z.B. winterhart ...... es kommt auf den Winter an.....

Es gibt auch keine reinen Zimmerpflanzen...... irgendwo auf der Welt ist jeder so genannte Indoor , ein Outdoor.

Im Prinzip reden wir nur über Temperaturen und den dazu passenden Wasserhaushalt im Pflanzgefäß.

Man kann nicht sagen, dass jede heimische Pflanze ( wie in deiner Auflistung ) auch automatisch Winterhart ist..... das wäre zu einfach.
Natürlich haben diese Pflanzen die Voraussetzungen dafür, einen Winter zu überstehen..... aber es kommt sehr stark auf die Randbedingungen an.
Und genau an diesen Randbedingungen sind wir als Bonsai-Halter sehr stark beteiligt.

Und wenn man sagt die Feuchtigkeit steigt an..... ist eigentlich gemeint, dass der Wasserverbrauch in der Schale geringer wird, da die Pflanze ihre Saftzirkulation allmählich herunterfährt. Wenn die Blätter weg sind findet auch keine Fotosynthese mehr statt. Dann braucht die Pflanze fast kein Wasser mehr.
Dass man die Feuchtigkeit aber kontrollieren muss , da hast du natürlich Recht .... ganz staubtrocken sollte keine Pflanze überwintern.
Bei Immergrünen und Koniferen sieht es schon wieder anders aus.... da muss die Kontrolle wesendlich besser funtionieren, da hier immer noch Fotosynthese stattfindet, wenn auch reduziert...... aber diese Pflanzen brauchen auch im Winter mehr Feuchtigkeit und mehr Licht

und "Wassermangel durch die Kälte " damit kann ich wenig anfangen..... was ist damit gemeint ?

Bei starker Kälte ( sprich Frost ) gibt es keinen wirklichen Wassermangel.... das vorhandene Wasser ist gefroren , und die Pflanze fährt ihr System auf 0...
In dem Zustand gibt es keinen Wassemangel.
Wie schon gesagt..... wenn durch Sonne / Licht und Temperatur ein Teil des Systems "aufwacht" sprich auftaut und ein Teil nicht.... erst dann entstehen die Probleme.
Das ist z.B. das Hauptproblem bei hellen, unschattierten und ungeheizten Gewächshäusern. Nachts ist es darin -5°C und tagsüber kann es im Januar bis zu 20°C ansteigen.
Der oberirdische Teil taut tagsüber ganz auf, und will schon loslegen aber der Wurzelballen bleibt oft noch angefroren und kann im Prinzip mit der oberirdischen Aktivität nicht mithalten.
Passiert das mehrere Tage hintereinander gibt das die schönsten Frostschäden..... und wenn man das merkt ist es oft schon zu spät.

Mit Plastikfolie würd ich eine Pflanze eher nicht schützen...... es sei denn du meinst einen Folientunnel oder Foliengewächshaus.
Die Folie schützt maximal vor kalten Winden....... die Luft zwischen Pflanze und Folie .... die ist entscheidend.

Gruß Majo
der wirklich wichtigste Teil einer Arbeit, ist damit anzufangen.
Benutzeravatar
Moya
Beiträge: 1152
Registriert: 08.08.2016, 13:42
Wohnort: Deutschland

Re: Winterhärte von Bäumen

Beitrag von Moya »

Moinsen zämme,
Ich habe mal gelernt, dass unsere heimischen Bäume die tiefen Temperaturen geradezu brauchen. Die halten eine Art Winterschlaf und wenn der Jahr um Jahr gestört wird oder gar nicht stattfindet wird die Pflanze immer schwächer und anfälliger und geht irgendwann ein.

Helikoptern sollte man die also nicht :lol:
Viele Grüße,
    Moya

******************************
- Arbeitskreis Aichtal
- Bonsai Club Deutschland
- BCD Kusamonogruppe
Benutzeravatar
Andreas Ludwig
Mentor
Beiträge: 6756
Registriert: 29.03.2005, 16:50
Wohnort: Schweiz

Re: Winterhärte von Bäumen

Beitrag von Andreas Ludwig »

Oha. Eigentlich wollte der Thread-Ersteller ja bloss praktische Tipps zum Überwintern. Jetzt driftet es etwas auseinander. Fragen der allgemeinen Pflanzenphysiologie sind schon dran. Soweit ich weiss, bilden besonders frostresistente Arten Frostschutz. Der Salz-/Zucker-/was immer-Gehalt steigt, was die Toleranz um ein paar Grad tiefer bringt. Das können grob gesagt Lärchen, Fichten, Kiefern (meistens). Andere genannte Arten wie Buche, Hainbuche, Linde etc. haben diesen Frostschutz auch, aber nur schwach. Da kanns schiefgehen, wenn es zu kalt wird. Aber ob die Pflanze jetzt unten explodiert oder oben dehydriert, ist eigentlich ziemlich wurscht, wenn man es vermeiden will. Eine «empirische Haltungsempfehlung» reicht.

Soviel weiss ich von allgemeiner Pflanzenphysiologie: Gegen und spätestens bei 4 Grad Celsius ist allgemeine Generalpause. Das reicht auch als «Winter», wenn es lange genug dauert. Sonst ginge das mit dem Stratifizieren ja nicht. Eis und Schneelast sind kein allgemeiner Vorteil, höchstens ein hinnehmbarer, wenn man kein Gewächshaus hat. Die ganze Herumbiegerei und Brecherei machen wir ja eigentlich selber. Also geht es ums Durchbringen der Bäume. Das macht man am besten im «sicheren Bereich». Die ganz sicher frostfesten (ortsbezogen...) ans Haus (Astabbrüche unter Schneelast sind wirklich nervig!), den Rest in einen «lichten Kühlschrank».
It is not enough to be busy. So are the ants. The question is: What are we busy about?
(Thoreau)
Benutzeravatar
Moya
Beiträge: 1152
Registriert: 08.08.2016, 13:42
Wohnort: Deutschland

Re: Winterhärte von Bäumen

Beitrag von Moya »

Moinsen zämme,

Andreas ich finde es eigentlich sehr interessant und bin froh dass sich der Faden in die Richtung entwickelt hat.
Davon können wir alle eigentlich nur profitieren, denn alles weiss keiner von uns. *konfus* *undwech*
Viele Grüße,
    Moya

******************************
- Arbeitskreis Aichtal
- Bonsai Club Deutschland
- BCD Kusamonogruppe
Benutzeravatar
Andreas Ludwig
Mentor
Beiträge: 6756
Registriert: 29.03.2005, 16:50
Wohnort: Schweiz

Re: Winterhärte von Bäumen

Beitrag von Andreas Ludwig »

Ja, jeder sollte sich hörbar äussern können.
Dateianhänge
bing_bing.jpg
bing_bing.jpg (71.34 KiB) 1709 mal betrachtet
It is not enough to be busy. So are the ants. The question is: What are we busy about?
(Thoreau)
Benutzeravatar
Heike_vG
Beiträge: 24312
Registriert: 04.09.2005, 20:30
Wohnort: Norddeutschland
Kontaktdaten:

Re: Winterhärte von Bäumen

Beitrag von Heike_vG »

Moya hat geschrieben: 29.12.2020, 18:08 Moinsen zämme,
Ich habe mal gelernt, dass unsere heimischen Bäume die tiefen Temperaturen geradezu brauchen. Die halten eine Art Winterschlaf und wenn der Jahr um Jahr gestört wird oder gar nicht stattfindet wird die Pflanze immer schwächer und anfälliger und geht irgendwann ein.

Helikoptern sollte man die also nicht :lol:
Hierzu hat Michael Hagedorn in seinem neuen Buch "Bonsai Heresy" (das bislang nur in Englisch vorliegt) interessante tiefergehende Informationen gegeben.
Danach brauchen die Bäume aus gemäßigten Zonen während ihrer Winterruhe 40 Tage mit Temperaturen zwischen 0° und 5° C. Starke Frosttage zählen dabei wohlgemerkt nicht mit!
Wenn diese 40 Tage knapp über 0°C zusammen gekommen sind, hat der Baum seine tiefste Winterruhe bzw. das Minimum absolviert und kann bei steigenden Temperaturen und mehr Licht wieder aufwachen und den Austrieb beginnen.

Liebe Grüße,
Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

AK Hamburg & Umland
Benutzeravatar
Norbert_S
BFF-Autor
Beiträge: 8152
Registriert: 09.08.2006, 08:30

Re: Winterhärte von Bäumen

Beitrag von Norbert_S »

Dann schlafen unsere Bäume hier im Norden ja noch nicht richtig.
Beim heutigen Spaziergang sah ich frei liegende Hainbuchenblüten und die Kätzchen der Haselnuss in Südlage sind nicht mehr braum sonden grün-gelb aber natürlich noch geschlossen, Geißblatt und Rosen schieben, aber noch im tolerablen Bereich.
Ich hoffe wir bekommen jetzt ein paar Wochen wenigstens um Null Grad - auch für die kleinen in der Schale

Weißbuchen als Bonsai halte ich für empfindlicher als von Hanna beschrieben.
So wie Moya, habe ich die ersten Jahrzehnte auch ohne Probleme meine Bäume überwintert.
Im ersten Jahr in der Garage wären sie mir fast vertrocknet - die Pflege muss halt angepasst werden - der Teufel steckt nicht im Groben.

Klimazonen sind klasse, für erfolgreiche Bonsaipflege benutzt man besser das Wetter und das lokale Mikroklima.

Der Versuch ein komplexes Hobby zu einfach zu machen, kann viele Jahre gut gehen....
Norbert

So wie du bist, so sind auch deine Gebäude
Sullivan, 1924
Benutzeravatar
Moya
Beiträge: 1152
Registriert: 08.08.2016, 13:42
Wohnort: Deutschland

Re: Winterhärte von Bäumen

Beitrag von Moya »

Moinsen zämme,

Auf das Buch bin ich gespannt liebe Heike.
Hier bei mir sind die 40 Tage fast voll. Da fehlt nimmer viel *dance* . Und wenn msn den Wetterfröschen Glauben darf, schlägt der Winter bei uns erst noch richtig zu ab nächste Woche.

Im Kalthaus sind es kuschlige 3 Grad, Aussen -2°
15481643ij.gif
15481643ij.gif (13.41 KiB) 1346 mal betrachtet
.
Lustigerweise sind meine winterharten und wintergrünen Farne (bei starken Minus ziehen die aber auch ein), die am Boden unter den Tischen stehen und auch durch die Folie geschützt sind noch fein grün - trotz schon ein paar Nächten unter -7°.
Viele Grüße,
    Moya

******************************
- Arbeitskreis Aichtal
- Bonsai Club Deutschland
- BCD Kusamonogruppe
Leo21
Beiträge: 49
Registriert: 29.10.2010, 21:05
Wohnort: Kärnten

Re: Winterhärte von Bäumen

Beitrag von Leo21 »

Hallo tut mir leid, dass ich mich erst so spät melde aber vielen Dank für eure Antworten!

Leider wohne ich nicht dort wo die Bäume stehen, was die tägliche Kontrolle unmöglich macht.
Sie stehen alle in relativ großen Plastikschalen am Boden neben einer Hecke und sind zur zeit komplett mit Schnee bedeckt.
Ein ungeheiztes Gewächshaus steht auch zur verfügung welches aber am Tag extrem aufheizt. (ca. 25°C am Tag, nachts um die -1°C)
Die Temperaturen sind heuer mehrmals auf -14 °C gesunken wobei es sogar im Gewächshaus schon mal -6°C hatte.
Allerdings kommt das sehr selten vor. Der Boden im Gewächshaus ist noch nie durchgefroren.

Soll ich wenn der Schnee schmilzt und es noch mal so kalt wird die Bäume eher ins Gewächshaus stellen oder lieber draußen einen Schutz aufbauen? Wird die Winterruhe der Bäume gebrochen wenn die Temperatur jeden Tag zwischen ca. 25-0 °C schwankt?
Antworten