der Beste Schutz ist immer noch Schnee .... wenn man welchen hat
Isoliert sehr gut , hält frostigen Wind ab, und wenn`s wärmer wird.... hat man das Gießen gespart....
Ausserdem ..... das EINFRIEREN ist im Prinzip nicht das Problem.
Ist der oberirdische Bereich und das Wurzelsystem gleichermaßen eingefroren ist alles Gut....
Sobald aber ein Teil auftaut, sollte auch der andere Teil auftauen können.
Bleibt der Wurzelballen eingefroren, und obenrum taut durch Licht und Sonnenstrahlen die Pflanze auf, will sie natürlich mit ihrer "Arbeit" beginnen....
das Problem entsteht erst, wenn von Unten her kein Saftfluß stattfinden kann ( weil eingefroren )
und ich wär bei allen Tiefwurzlern wie zB. Eichen sehr vorsichtig.... einfacher Bodenkontakt hilft da nicht wirklich.....
alle Pflanzen mit eher "saftigen / fleischigen" Wurzeln wollen keinen Frost unter -5°C
da muss man schon etwas mehr tun...
Ein Bekannter aus Kanada z.B. hat mir mal erzählt , dort haben sie 2,5m tiefe wannenförmige Löcher ( 2-3m Breite ) in den Boden gegraben, oben kommen dann dicke Bretter darauf die komplett abdichten und zuschneien ( teilweise für Monate ) .
In diese Erdhölen kommen dann alle Laubbäume im blattlosen Zustand. sie werden auf Steinen oder niedrigen Gestellen aufgestellt. ( es sollte auch keine Quelle oder Bachlauf in dierekter Nähe sein..... sonst gibt es ein "Schwimmbecken"
Die brauchen dort über den Winter kein Wasser und kein Licht...... Erfolgsquote an die 100% und das bei locker mal -20/30°C
Noppenfolie und alles Grobe Substrat wie Mulch oder Ähnliches isoliert nur wegen der eingeschlossenen Luft .... ist übrigens auch der gleiche Effekt bei Schnee.
Einfache Folie isoliert überhaupt nicht....
Und übrigens der Feind jeder wirksamen Isolation ist Wasser.... deswegen sind Noppenfolie oder Doppelstegplatten immer besser als z.B. geschlossene Behälter gefüllt mit Torf oder Mulch..... das Wasser muss immer abfließen können.
Gruß Majo
