Was tun bei EINER Wolllaus?
Hallo irrmchen,
sollten deine Bemühungen vergebens sein und die Laus sich toll vermehren mein Tip.Diese Mischung bestehend aus Lannate 0,15ml/l , Elefantöl 0,1 ml/ l das ganze im Freien ( im Schatten, von Kindern und Haustieren fern halten)anwenden und die Pflanze tropfnass besprühen. Zur Sicherheit das ganze nach 3 Tagen wiederholen. Das Präperat Lannate bekommst du in einem Gartenbaubetrieb ( einfach mal freundlich nachfragen, die können dir auch eine kleine Sprühflasche fertig machen) . Aber warte trotzdem erst mal die Entwicklung ab, diese Kombination bring ich nur dann aus wenn alle anderen Mittel versagt haben( nicht zuerst mit Kanonen auf Spatzen schießen). Allerdings sind nach dieser Behandlung auch wirklich alle Schädlinge dahin.Gruß Olli
sollten deine Bemühungen vergebens sein und die Laus sich toll vermehren mein Tip.Diese Mischung bestehend aus Lannate 0,15ml/l , Elefantöl 0,1 ml/ l das ganze im Freien ( im Schatten, von Kindern und Haustieren fern halten)anwenden und die Pflanze tropfnass besprühen. Zur Sicherheit das ganze nach 3 Tagen wiederholen. Das Präperat Lannate bekommst du in einem Gartenbaubetrieb ( einfach mal freundlich nachfragen, die können dir auch eine kleine Sprühflasche fertig machen) . Aber warte trotzdem erst mal die Entwicklung ab, diese Kombination bring ich nur dann aus wenn alle anderen Mittel versagt haben( nicht zuerst mit Kanonen auf Spatzen schießen). Allerdings sind nach dieser Behandlung auch wirklich alle Schädlinge dahin.Gruß Olli
Ähem jaWolfgang hat geschrieben:Wie dosierst DU das Jinmittel, Heike?
Man liest immer von verschiedenen Konzentrationen, die hier oder dort empfohlen werden, daher habe ich gedacht und gehofft, dass man vielleicht keine Wissenschaft draus machen muss - wenigstens nicht dieses eine Mal.
Ich habe aus einer kleinen Jinmittelflasche einfach einen kleinen Schubs (einige Tropfen) in die 1,5 l Spritzflasche mit reingetan.
Das Gemisch von Oliocin (Weißöl-Spritzmittel von Bayer), Jinmittel und Wasser war dann schön hellgelb und stank nett schwefelig, so dass ich hoffe, es passte schon...
Wolfgang, wie dosierst Du das Jinmittel? Vielleicht kann und sollte ich mich nächstes Mal ja an genauere Vorgaben halten...
Viele liebe Grüße,
Heike
Ah, danke Stefan!
Das stand bestimmt schon mal irgendwo... wenn ich die Suchfunktion während des Antwortschreibens aufgerufen hätte, hätte ich Angst gehabt, dass mir das bereits geschriebene wieder verschwindet...
Bei mir dürfte das Jinmittel also im Vergleich sehr knauserig dosiert gewesen sein. Und es stank trotzdem schon so heftig
, man muss doch bald ohnmächtig werden, wenn man das Zeug in höherer Konzentration versprüht! Ich habe keine Gasmaske...
In dem Fläschchen sind 50 ml Jinmittel. 1:20 wären dann der Inhalt eines Fläschchens auf 1 l und 1:30 ein Fläschchen auf 1,5 l.
Ok, nächstes Mal kaufe ich größere Gebinde des Jinmittels...
Für meine irgendwas über 50 Outdoorgewächse musste ich die 1,5 l Spritzflasche schon einige Male füllen.
Glaubt Ihr, dass es in Ordnung ist, das Jinmittel mit dem Weißölpräparat zu mixen? Nicht, dass sich da etwas gegenseitig unwirksam macht?
Immerhin hat es keine verdächtigen chemischen Reaktionen gegeben und die Bäume sehen auch einige Tage später noch normal aus...
Viele Grüße,
Heike
Das stand bestimmt schon mal irgendwo... wenn ich die Suchfunktion während des Antwortschreibens aufgerufen hätte, hätte ich Angst gehabt, dass mir das bereits geschriebene wieder verschwindet...
Bei mir dürfte das Jinmittel also im Vergleich sehr knauserig dosiert gewesen sein. Und es stank trotzdem schon so heftig
In dem Fläschchen sind 50 ml Jinmittel. 1:20 wären dann der Inhalt eines Fläschchens auf 1 l und 1:30 ein Fläschchen auf 1,5 l.
Ok, nächstes Mal kaufe ich größere Gebinde des Jinmittels...
Für meine irgendwas über 50 Outdoorgewächse musste ich die 1,5 l Spritzflasche schon einige Male füllen.
Glaubt Ihr, dass es in Ordnung ist, das Jinmittel mit dem Weißölpräparat zu mixen? Nicht, dass sich da etwas gegenseitig unwirksam macht?
Immerhin hat es keine verdächtigen chemischen Reaktionen gegeben und die Bäume sehen auch einige Tage später noch normal aus...
Viele Grüße,
Heike
undWalter Pall hat geschrieben: Ich spritze gegen Ende Januar bis Mitte Februar mit verdünntem Jin-Mittel. Das Verhältnis ist 1:20 bis 1:30 so ungefähr. Ich spritz ALLES, ALLE Bäume, sowohl im Glaushaus, als auch außen, auch die im Feld. Der sesmate Baum von oben bis unten wird besprüht,Wurzlansatz, auch Nadeln vor Laubbäumen, besonders die Borke. Ich kümmere mich nicht darum, ob das Mittel die Erde erreicht. Es erreicht sie auf jeden Fall, weil ich mit nichts schütze.
Das mache ich seit vielen Jahren so. Habe keine Nachteile feststellen können.
http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... =jinmittelWalter Pall hat geschrieben: Ich spritze mit beidem. Im Januar/Februar mit Jinmittel, im März mit Weißöl. Ergebnis: keine Läuse, auch keine Wolläuse auf Lärchen und fünfnadeligen Kiefern.
Das Jinmittel ist hauptsächlich gegen Pilze. der Schwefel ist ein hochwirksames Gift gegen Pilze: aber auch gegen Viecher. Er vergiftet sie.
Das Weißöl hilft gegen Viecher, es erstickt die, die der Schwefel nicht getötet hat.
Der Vorteil von Weißöl ist, dass es nicht giftig ist. Schwefel ist für große Viecher, wie dem Menschen nur schwach giftig in größeren Mengen.
Ansonsten verwende ich irgendwelche Präparate nur mit äußerster Vorsicht und nur, wenn es absolut sein muß.
Ich hab Spass !
grüsse stefan
grüsse stefan
Hallo Olli,
da habe ich aber erst etwas gestutzt: den Schalenboden???
Sicherlich meintest Du eher die Erdoberfläche...
Ich habe eine große Plastiktüte genommen, um das Spritzmittel nicht in übermäßiger Menge auf Moos und Erde zu bekommen.
Walter hätte dann sicherlich reichlich viel zu tun, wenn er das für alle seine vielen Bäume tun wollte.
Dass bei ihm kein Schaden durch in die Erde geratenes Weißöl und Jinmittel entsteht, ist doch ganz beruhigend, denn bei mir ist trotz der Plastiktüte ein bisschen davon natürlich doch auf die Erdoberfläche gekommen.
Viele Grüße,
Heike
da habe ich aber erst etwas gestutzt: den Schalenboden???
Sicherlich meintest Du eher die Erdoberfläche...
Ich habe eine große Plastiktüte genommen, um das Spritzmittel nicht in übermäßiger Menge auf Moos und Erde zu bekommen.
Walter hätte dann sicherlich reichlich viel zu tun, wenn er das für alle seine vielen Bäume tun wollte.
Dass bei ihm kein Schaden durch in die Erde geratenes Weißöl und Jinmittel entsteht, ist doch ganz beruhigend, denn bei mir ist trotz der Plastiktüte ein bisschen davon natürlich doch auf die Erdoberfläche gekommen.
Viele Grüße,
Heike
- Wolfgang
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Heike,
ich fragte, weil mir die allseits bekannte Dosierung 1:20 bis 1:30 auch ein wenig zu hoch vorkommt. - Man bräuchte ja Unmengen von Jinmittel ............
Ehrlich gesagt hab ich noch nie eine Winterspritzung mit Jin-Mittel durchgeführt (
es wurde mir jedoch als einzig wirksames Mittel gegen die Lärchenwolllaus empfohlen...). - Bisher verwendete ich für die Winterspritzung immer Weiß- bzw. Gelböle (aus dem Intensiv-Obstbau).
ich fragte, weil mir die allseits bekannte Dosierung 1:20 bis 1:30 auch ein wenig zu hoch vorkommt. - Man bräuchte ja Unmengen von Jinmittel ............
Ehrlich gesagt hab ich noch nie eine Winterspritzung mit Jin-Mittel durchgeführt (
Grüße! Wolfgang
http://www.yamadori-bonsai.info
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Hallo Wolfgang,
1:20 bis 1:30 ist wirklich eine ziemlich hohe Konzentration, das dachte ich auch, als ich es mir ausgerechnet und mir den Gestank vorsgestellt habe...
Seit ich ein kleines Kind habe, bin ich mit Pflanzenschutzmitteln sehr viel vorsichtiger und sparsamer geworden und da Weißöl und Jinmittel nicht so gefährlich sind wie viele andere Mittel, habe ich mich jetzt möglichst darauf beschränkt und zwar mit gutem Erfolg.
Vor einigen Wochen habe ich gemerkt, dass mein schöner Juniperus procumbens "nana" Rohling, den ich erst im Herbst in einer Gärtnerei aufgetan habe, voll war mit Schädlingen.
Ich habe sie erst für eine Art Spinnmilben gehalten, könnte aber auch die Wacholdergespinstmotte gewesen sein. Jedenfalls waren Laubpolster bis zur Größe von Tennisbällen mit Gespinst zusammengewoben, darin winzige weiße Viecher und kleine weiße Würmchen. Innerhalb dieser Gespinstknäule waren die Triebe und Nadeln schwarz, nass und matschig, vermutlich hatte sich da Nässe gestaut.
Ich habe dann auch verdünntes Jinmittel (den Rest aus einer fast leeren 50 ml Flasche ausgespült auf 1,5 l Wasser, also auch viel dünner als 1:30) gespritzt, die Knäule auseinandergezogen, alles kaputte abgezogen und die ganze Pflanze gründlichst mit dem verdünnten Jinmittel besprüht.
Ein Chinawacholder hatte noch Reste von der Wacholderdeckelschildlaus, der hat gleich auch noch eine Spritzung erhalten.
Seither ist an beiden Bäumen nichts mehr von den Schädlingen zu sehen. Daher bin ich davon ausgegangen, dass die Spritzung wirksam war und dass vielleicht die geringere Dosierung auch gereicht hat.
Da die Wacholderdeckelschildlaus ein ziemlich hartnäckiges Ungeziefer ist und über manch anderes Mittel offenbar gelacht hat, könnte ich mir vorstellen, dass das Jinmittel auch gegen die berüchtigte Lärchen-Wolllaus wirkt! Probiere das doch mal aus, wenn Du wieder einen Patienten hast!
Meine anderen Wacholder (vorsorglich) und alle Laubbäume, die letzten Herbst mit Mehltau zu tun hatten, haben damals gleichzeitig auch eine Jinmittel-Spritzung mit ähnlich geringer Konzentration bekommen. Mal sehen, wie die Situation an der Mehltaufront in der Wachstumssaison dann ist.
Viele liebe Grüße,
Heike
1:20 bis 1:30 ist wirklich eine ziemlich hohe Konzentration, das dachte ich auch, als ich es mir ausgerechnet und mir den Gestank vorsgestellt habe...
Seit ich ein kleines Kind habe, bin ich mit Pflanzenschutzmitteln sehr viel vorsichtiger und sparsamer geworden und da Weißöl und Jinmittel nicht so gefährlich sind wie viele andere Mittel, habe ich mich jetzt möglichst darauf beschränkt und zwar mit gutem Erfolg.
Vor einigen Wochen habe ich gemerkt, dass mein schöner Juniperus procumbens "nana" Rohling, den ich erst im Herbst in einer Gärtnerei aufgetan habe, voll war mit Schädlingen.
Ich habe sie erst für eine Art Spinnmilben gehalten, könnte aber auch die Wacholdergespinstmotte gewesen sein. Jedenfalls waren Laubpolster bis zur Größe von Tennisbällen mit Gespinst zusammengewoben, darin winzige weiße Viecher und kleine weiße Würmchen. Innerhalb dieser Gespinstknäule waren die Triebe und Nadeln schwarz, nass und matschig, vermutlich hatte sich da Nässe gestaut.
Ich habe dann auch verdünntes Jinmittel (den Rest aus einer fast leeren 50 ml Flasche ausgespült auf 1,5 l Wasser, also auch viel dünner als 1:30) gespritzt, die Knäule auseinandergezogen, alles kaputte abgezogen und die ganze Pflanze gründlichst mit dem verdünnten Jinmittel besprüht.
Ein Chinawacholder hatte noch Reste von der Wacholderdeckelschildlaus, der hat gleich auch noch eine Spritzung erhalten.
Seither ist an beiden Bäumen nichts mehr von den Schädlingen zu sehen. Daher bin ich davon ausgegangen, dass die Spritzung wirksam war und dass vielleicht die geringere Dosierung auch gereicht hat.
Da die Wacholderdeckelschildlaus ein ziemlich hartnäckiges Ungeziefer ist und über manch anderes Mittel offenbar gelacht hat, könnte ich mir vorstellen, dass das Jinmittel auch gegen die berüchtigte Lärchen-Wolllaus wirkt! Probiere das doch mal aus, wenn Du wieder einen Patienten hast!
Meine anderen Wacholder (vorsorglich) und alle Laubbäume, die letzten Herbst mit Mehltau zu tun hatten, haben damals gleichzeitig auch eine Jinmittel-Spritzung mit ähnlich geringer Konzentration bekommen. Mal sehen, wie die Situation an der Mehltaufront in der Wachstumssaison dann ist.
Viele liebe Grüße,
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Heike,Heike_vG hat geschrieben:...das Jinmittel auch gegen die berüchtigte Lärchen-Wolllaus wirkt! Probiere das doch mal aus, wenn Du wieder einen Patienten hast!
alle meine Lärchen sind sozusagen *Patienten*.
Von mehreren Seiten wurde mit eine Winterspritzung mit Jinmittel empfohlen; drum versuche ich es heuer im Winter.
Ansonsten kenne ich an meinen Bonsai kaum Schädlinge. - Zum Glück!
Grüße! Wolfgang
http://www.yamadori-bonsai.info
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Hallihallo, hier nur eine kurze Rückmeldung.
Ich habe mir jetzt erstmal die Kombistäbchen geholt. Bis jetzt hat sich noch keine Laus blicken lassen.
Vielleicht hab ich sie tatsächlich schon im Keim erstickt. Warten wir es ab. Sollte sich noch eine Blicken lassen, versuch ichs erstmal mit Weißöl.
Nochmal vielen Dank für die Tips
Viele Grüße
Irrmchen
Ich habe mir jetzt erstmal die Kombistäbchen geholt. Bis jetzt hat sich noch keine Laus blicken lassen.
Vielleicht hab ich sie tatsächlich schon im Keim erstickt. Warten wir es ab. Sollte sich noch eine Blicken lassen, versuch ichs erstmal mit Weißöl.
Nochmal vielen Dank für die Tips
Viele Grüße
Irrmchen
- Wolfgang
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Irmi,
so schnell wirken die Kombistäbchen nun auch wieder nicht.
so schnell wirken die Kombistäbchen nun auch wieder nicht.
Grüße! Wolfgang
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...kurz eingestreut eine Frage zum Winteröl: Ich habe mir gerade relativ teures Spritzmittel gekauft, dessen einzige Zutat Rapsöl enthält. Für den Preis hätte ich auch Rapsöl als Lebensmittel aus dem Bioladen kaufen können
Ist es eigentlich auch möglich, einfaches Parafin oder Rapsö als Spritzmittel verwenden oder habe ich da was übersehen?
Gruß, arne
Ist es eigentlich auch möglich, einfaches Parafin oder Rapsö als Spritzmittel verwenden oder habe ich da was übersehen?
Gruß, arne
- Wolfgang
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Arne,A.Mittig hat geschrieben:Ist es eigentlich auch möglich, einfaches Parafin oder Rapsö als Spritzmittel verwenden oder habe ich da was übersehen?
mit reinen Ölen wäre ich SEHR VORSICHTIG (ich würde so was auf keinen Fall verwenden!!): das Öl verklebt nämlich die Stomatas (Spaltöffnungen) auf der Blattunterseite.
Grüße! Wolfgang
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