Hainbuche braune/trockene Blätter

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
Hippo
Freundeskreis
Beiträge: 4020
Registriert: 24.08.2019, 11:51
Wohnort: AR Vorderland

Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von Hippo »

last hat geschrieben: 07.04.2021, 14:37 1.) ... nach dem Umtopfen bei gutem Wetter Mitte/Ende Februar,

2.) ... nach den ersten paar wärmeren Tagen vor 1-2 Wochen auch schon wieder anfängt vereinzelt braune Ränder zu zeigen,

3.) ... das Mysterium "warum?" ergründen.

4.) Gedüngt habe ich einmal, mit ... Flüssigdünger.
Salü last,

Zum 1.: Warum hast Du mitten im Winter umgetopft und nicht gewartet bis die Knospen beginnen zu schwellen .... Ooooder die Knospen begannen mitten im Winter zu schwellen: Dann hast Du den Baum wesentlich zu warm überwintert. Davon zeugt auch Punkt 2., denn warum zum Geier ist Mitte-Ende März der Baum schon in vollem Laub???

Punkt3.: Das ist beileibe kein Mysterium sondern exklusiv für dich eine Lebenserfahrung, gewisse Dinge im Zusammenhang mit Bäumen, mit gesundem Menschenverstand und nach Lehrbuch anzugehen und das "Gutdünken" den alten Hasen zu überlassen.
Uebrigens ganz nebenbei, ist die Hagebuche mitunter einer der frostresistentesten Laubbäume unserer Breiten und hat sogar mit eisigen Temperaturen während und sogar nach dem Austrieb keine Probleme. Bei uns in der CH fällt manchmal im kollinen und montanen Klima auch noch im Mai und Juni noch manchmal Schnee und die Hagebuchen sind mitunter die Strotzigsten und wachsen unbeirrt weiter wenn der Schnee abgeschmolzen ist, währenddem manche anderen Gehölze alles hängenlassen und ihre Säfte auf einen kräftezehrenden, zweiten Austrieb konzentrieren.

4. Ich verstehe nicht ganz, warum das noch niemand der Kommentierenden konkret aufgegriffen hat.
Selbstverständlich bekommt eine frisch umgetopfte und angetriebene Hagebuche Verbrennungen am Laub wenn sie mit flüssigem Mehrnährstoffdünger gegossen wird.
Ich kenne keine gescheite Pflegeanleitung oder ein Fachbuch was nicht darauf eingeht, dass nach dem Umtopfen 4-6 Wochen lang nicht gedüngt werden soll.

Nix für Ungut last, das ist keine Ohrfeige für dich sondern der Baum gibt dir einen Wink mit dem Zaunpfahl, es das nächste Mal besser zu machen. Die Hagebuche gehört im Winter höchstens wegen der teuren Schale an einen geschützten Platz. Ansonsten braucht sie Frost und Wetter.

Nur noch Zuletzt, was deine Kollegen im AK erörtert haben, dass u.A. auch die Hagebuche mit den künftigen warmen Sommern Probleme bekommen könnte, ist gelinde gesagt BS. Auch in wesentlich wärmeren Ländern als in D, z.B. im Karpatenbecken fühlen sich Hagebuchen heimisch und wohl.

So, just my 50 cts
Gruss George

Nachtrag: Ich sehe gerade, dass Dieter währenddem ich schrieb, endlich auf den FlüDü eingegangen ist. Nagut, doppelt genäht .....
Grumpy old fat Kiboko.
Benutzeravatar
last
Beiträge: 133
Registriert: 21.09.2005, 19:00

Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von last »

Zu 1.
Ich weiß nicht, wo du wohnst aber bei uns war so rund um den 20. Februar sehr warm (20°) und die Knsopen schwollen. Ich wollte umtopfen bevor sich die Blätter öffnen. Der Baum war draußen zum überwintern, an der Temperatur draußen kann ich nichts ändern. Kann ihn höchstens nächstes Jahr in den Kühlschrank stellen :-D Nach dem Umtopfen stand er, wie gesagt, frostfrei.
Zu 2.
Siehe 1. der Winter war halt mal wieder sehr mild und am 20. Februar stand ich mit dem T-Shirt und kurzer Hose im Garten bei >20°C... ich glaub nicht, dass der Baum im Kalender nachguckt und sagt: oh, Februar, ich bleib mal noch im Wintermodus. Natürlich tat das anschließende Frostfreistellen sein übriges zur Entfaltung der Blätter.
Zu 3.
Ich bezweifle auch nicht, dass sie nicht frostresistent ist. Ich kann nur sagen, dass auf dem Friedhof im Nachbarort z.B. reihenweise die Hainbuchenhecken im Sommer kaputt gehen und durch ... den genauen Namen habe ich vergessen...XY-Ahorn ersetzt werden. Das wird schon seinen Grund haben.
Zu 4.
Danke für den Hinweis aber wenn du nochmal liest: Umgetopft 20. Februar, heute ist der 8.April, das sind so ca. 6,5 Wochen- gedüngt habe ich so ungefähr vor 1,5 Wochen... also 5 Wochen NACH dem Umtopfen. Deckt sich also mit den "gescheiten Pfelgeanleitungen oder Fachbüchern".

Nix für ungut, das ist kein Angriff auf dich aber steig mal von deinem Ross ab. Hinweise auf Däniken könnt ihr euch auch sparen.
Dies ist nicht die 1000. Ich hab einen Ficusvombaumarkt-Frage... mit eurer Art sorgt ihr schon dafür, dass das Interesse von Leuten an Austausch geringer wird ...
Diese Nachricht besteht aus 78% aufbereiteten Alt-Mail-Buchstaben,
bitte entsorgen Sie sie auf umweltfreundlichem Wege!
Benutzeravatar
zopf
Mentor
Beiträge: 7070
Registriert: 19.05.2005, 14:18
Wohnort: Bergisches Land

Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von zopf »

Hallo Last
Ein Zitat von Dir
"Substrat ist ziemlich erdhaltig, wollte ich aber Mitte Juni nicht wechseln, habe die Gräschen, die ich mitgekauft habe, entfernt und eine Mischung aus Akadama und Rinderdung aufgelegt."
Ich wollte Dir nur vermitteln das es ein Wurzelproblem ist.
Es ist recht einfach, das nicht so Gesunde auf äußere Faktoren zu schieben
und nicht die Schuld bei sich selbst zu suchen.
Aber es ändert nichts daran das es ein Pflegefehler ist,
der im "Umtopfen" begründet ist.
Wenn dann die Klimaerwärmung als Begründung hinzugezogen wird,
hat das einfach nichts mit Fachkompetenz zu tun.
Erst wenn Du Dir keine Fehler vorzuwerfen hast,
beginnt die Suche nach äußeren Faktoren.
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
Benutzeravatar
achim73
Freundeskreis
Beiträge: 11686
Registriert: 30.07.2006, 00:53

Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von achim73 »

Ich bezweifle auch nicht, dass sie nicht frostresistent ist. Ich kann nur sagen, dass auf dem Friedhof im Nachbarort z.B. reihenweise die Hainbuchenhecken im Sommer kaputt gehen und durch ... den genauen Namen habe ich vergessen...XY-Ahorn ersetzt werden. Das wird schon seinen Grund haben.
der grund liegt in den sommer-dürreperioden der vergangenen jahre begründet, die in zukunft wohl leider verstärkt auftreten werden.

aber deine bonsai gießt du ja regelmäßig, gelle ? ;)

nur weil nebenan im wald die fichten verrecken, heißt das nicht, dass sie im schattigen garten als bonsai das auch tun.

man sollte nicht äpfel mit birnen vergleichen.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
sauwoidman
Beiträge: 322
Registriert: 02.03.2019, 09:41
Wohnort: Oberösterreich

Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von sauwoidman »

Ich werf' das einfach mal so in den Raum, inwieweit das vertrauenswürdige Quellen sind bzw. man das auf eine Pflanze in einer Schale ummünzen kann, muss jeder für sich selbst entscheiden. :lol:

Die Hainbuche weist eine weite Amplitude bezüglich ihres Wasserhaushaltes auf. Sie ist sehr gut geeignet auf mäßig frischen bis sehr trockenen Standorten, gut geeignet auf ziemlich frischen bis frischen Standorten und bedingt geeignet auf nassen Standorten [23]. Sie kann kürzere Überschwemmungen in der Vegetationszeit ertragen [28] und toleriert leichte Staunässe sowie längere Trockenphasen problemlos [11].
[...]
Sie ist nicht salzertragend [9].
[...]
Die Hainbuche ist eine Schatt- bis Halbschattbaumart [21] und deshalb schattentolerant [22]. Vorzugsweise wächst sie in schattigen Tallagen [3].


Die Hainbuche (Carpinus betulus) ist eine sehr anpassungsfähige und klimatolerante Baumart [8][18]. Sie kann auch unter sehr warmen und wärmeren Bedingungen gedeihen [14], ist standorttolerant und wird nur wenig durch extreme Klimabedingungen geschädigt [3]. Außerdem toleriert sie längere Trockenphasen problemlos [11]. Die Hainbuche könnte allgemein als Baumart, auch im Vergleich zu anderen heimischen Arten, durch den Klimawandel eine größere Bedeutung erlangen [29].

http://www.kwis-rlp.de/index.php?id=10736&L=0
http://www.kwis-rlp.de/index.php?id=10739&L=0


MfG Reinhold! :-D
Benutzeravatar
espanna
Freundeskreis
Beiträge: 3322
Registriert: 26.09.2014, 14:03
Wohnort: Bremen

Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von espanna »

Das hört sich alles sehr plausibel an und deckt sich mit meiner Erfahrung!
Last, würdest du vielleicht ein Bild einstellen, damit wir (alle) sehen was gemeint ist!?
Dann kommen sicherlich weitere Tips was in der nächsten Zeit zu machen wäre, denn bis jetzt wurde ja Ursachenforschung betrieben und dein Baum soll ja überleben und gedeihen!
Gruß
László

"Wer arbeitet, macht Fehler."
Alfred Krupp
Benutzeravatar
Der Maddin
Beiträge: 702
Registriert: 02.11.2012, 20:01

Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von Der Maddin »

Hallo,
neues Jahr, neues Substrat, altes Problem. :(
Obwohl der Sommer recht angenehm und ohne große
Hitze verläuft, wieder braune Blätter.
Einzig die geneigte Hainbuche hat sich erholt,
nachdem ich sie Vollschattig gestellt habe.
Beide haben einen Teil (1/2) Komposterde ins mineralische
Substrat bekommen und wurden weiter nicht gedüngt.
Ich versuche es nächtes Jahr, aus dem Winterquartier, ganzjährig
Vollschattig.

LG,
Martin
Dateianhänge
20210804_161112.jpg
20210804_161112.jpg (314.46 KiB) 3012 mal betrachtet
20210804_161048.jpg
20210804_161048.jpg (224.52 KiB) 3012 mal betrachtet
Die kleinen Blätter waren der Erstaustrieb, nachdem sie Braun wurden habe ich ihn unters Regal gestellt und seinem Schicksal überlassen.
Die kleinen Blätter waren der Erstaustrieb, nachdem sie Braun wurden habe ich ihn unters Regal gestellt und seinem Schicksal überlassen.
20210804_161052.jpg (194.11 KiB) 3012 mal betrachtet
Bonsai benötigt einen Plan und Geduld.
Benutzeravatar
AlexDuerr
Beiträge: 765
Registriert: 11.04.2010, 21:09
Wohnort: Tief im Steigerwald

Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von AlexDuerr »

Der Maddin hat geschrieben: neues Jahr, neues Substrat, altes Problem. :(
Obwohl der Sommer recht angenehm und ohne große
Hitze verläuft, wieder braune Blätter.
Einzig die geneigte Hainbuche hat sich erholt,
nachdem ich sie Vollschattig gestellt habe.
Deine Erfahrung kann ich eins zu eins Bestätigen.
Hainbuche, je schattiger der Standort umso weniger bis gar keine Blattschäden.
An sonnigen Standorten gibt es selbst in diesem Sommer immer wieder einmal Blattschäden. (Das Problem kannte ich aber die ersten 20 Jahre meines Bonsaihobbys nicht, erst die letzten drei bis fünf Jahre wurden die Hainbuchen bei mir zu Divas)
Fehler am Ballen oder den Vorwurf der zu kleinen Schale kann ich ausschließen.
Was sich jedoch bewährte war der weitgehende Verzicht auf mineralische Dünger sowie das ständige Vollgasdüngen.
Gefühlt habe habe ich durch die schwächere und vor allem organische Düngung viel weniger Probleme mit Blattpilzen wie Mehltau.

Für mich bleibt es weiterhin rätselhaft, dass der eine seine Hainbuche vollsonnig stehen hat und das bei mir und anderen wieder gar nicht funktioniert.
Viele Grüße Alex
:-D
Benutzeravatar
achim73
Freundeskreis
Beiträge: 11686
Registriert: 30.07.2006, 00:53

Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von achim73 »

es kommt ja auch immer auf das mikroklima an. auf einer wiese ist die luft selbst bei hitze feuchter und kühler als auf einer windgeschützten terrasse, wo sich die hitze staut.
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
Benutzeravatar
AlexDuerr
Beiträge: 765
Registriert: 11.04.2010, 21:09
Wohnort: Tief im Steigerwald

Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von AlexDuerr »

achim73 hat geschrieben: 08.08.2021, 21:49 es kommt ja auch immer auf das mikroklima an. auf einer wiese ist die luft selbst bei hitze feuchter und kühler als auf einer windgeschützten terrasse, wo sich die hitze staut.
Hallo Achim, Danke für deine Antwort.
Meine beiden Gärten sind grüne Höllen, der eine Garten liegt sogar an einem kleinen Bach umgeben von Wiesen. Das kuriose für mich ist, dass es Jahrzehntelang mit Hainbuchen super geklappt hat, und seit einigen Jahren eben nicht mehr. Mit all meinen anderen Baumarten klappt es ja weiterhin.
Das vollschattig stellen funktioniert ja irgendwie, macht aber keinen Spaß, wenn schöne Bäume immer unter dem Regal stehen müssen. Da hast du ja absolut Recht mit dem Mikroklima.
Inzwischen weiß ich, dass Hainbuchen wohl einen sehr langsamen Wassertransport haben, deshalb wohl von Haus aus mehr Probleme bekommen können, als beispielsweise Ahornarten. Erfahrungsgemäß genügt bei mir inzwischen ein windstiller Tag (ich vermute sogar, nur einige Stunden) ab 25 Grad und die Hainbuche bekommt Blattschäden.
Selbst ein vor 10 Jahren aus Griechenland mitgebrachter Hainbuchensämling reiht sich in die Gruppe der Zicken mit ein :-?
Ich schreibe bei dem Thema mit, zwecks Erfahrungsaustausch, vielleicht gibt es ja bei irgendjemand eine Lösung.
Zugegeben, den Bau meiner Beschattung habe ich in diesem kühleren Sommer erstmal vor mir her geschoben, vielleicht kommt sie ja irgendwann, die Lösung, momentan glaube ich aber mehr an die langfristige Kapitulation im Bezug auf Hainbuchen. Letztes hört sich zwar blöde an, aber meine Überlegung ist dann schon einer reifen Hainbuche beim verrecken zuzusehen oder sie jemanden schweren Herzens zu verkaufen, bei dem es mit der Hainbuchenhaltung klappt.
Viele Grüße Alex
:-D
Benutzeravatar
achim73
Freundeskreis
Beiträge: 11686
Registriert: 30.07.2006, 00:53

Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von achim73 »

Es wundert mich, dass die Probleme in diesem Jahr auch auftreten.

in den letzten 3 Jahren hatte un sere Hainbuchenheke im Garten auch massive Probleme mit Blattschäden, Schwachwuchs, Schädlingen usw. trotz Bewässerung.

In diesem Jahr mit dem feuchten Frühling und dem durchwachsenen Sommer wächst sie gesund und üppig wie nie...
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
Benutzeravatar
ElmarH
Beiträge: 86
Registriert: 07.01.2014, 14:52
Wohnort: Düsseldorf

Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von ElmarH »

... Mir sind dieses Jahr einige Hainbuchen über den Jordan gegangen. Meine Vermutung ist, dass sie im zeitigen Frühjahr (März, Anfang April) hier durch die extrem hohen Hitze einen Wurzelschaden hinnehmen mussten und den dann zum späteren Zeitpunkt nicht mehr ausgleichen konnten. Ich baue jetzt für die Bäume künstliche Beschattungen und Standorte, wo sich die Umgebung weniger stark aufheizt, speziell im Frühjahr (weg von Hauswand, Zaun....). Mal die nächsten Jahre beobachten....
LG
Elmar *wink*
Benutzeravatar
Stefan72
Beiträge: 537
Registriert: 01.11.2016, 22:03
Wohnort: Im Nordschwarzwald

Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von Stefan72 »

Ich experimentiere an meinen Buchen (bisher nur Rohpflanzen) mit einer Kali-Magnesium-Düngung nach dem ersten Austrieb. Letztes Jahr hatte ich zwar auch Blattschäden, aber die resultierten aus einer vergessenen Wassergabe durch meine Gießvertretung wegen eines Tags Abwesenheit. Bis dahin standen die Buchen bei guter Gesundheit halbschattig bis vollsonnig. Dieses Jahr kann man nicht zählen, aber ich fürchte, dass das Klima mir noch genug Jahre mit heißen Sommern liefern wird, um hier einen Trend abzuleiten. Die Eigenschaften von Patentkali scheinen aber dafür zu sprechen, dass die Bäume hinsichtlich des Wasserhaushaltes und der Wurzelaktivität gestärkt werden.
Vielleicht gibt es ja hier schon Erfahrungen...
Freundliche Grüße, Stefan

Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen. Seine Arbeit entsagt nicht, sie ist in das Gelingen verliebt statt ins Scheitern.
Benutzeravatar
Der Maddin
Beiträge: 702
Registriert: 02.11.2012, 20:01

Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von Der Maddin »

Hallo,
dies Jahr sieht es um einiges besser aus,
die Geneigte hat sogar ordentlich Langtriebe gemacht!
Was habe ich verändert!?
Ich hatte überlegt wo der Wald zuerst stand und dann
Alle in diese Ecke gepackt. Sie stehen jetzt auf der
Südseite und werden von der Hütte des Nachbarn über
Mittag schattiert. Alle Bäume haben noch keinen
Dünger bekommen, der Wald und die Geneigte schon seit
letztem Jahr nicht.
Wie sieht es bei Euch aus?

Gruß,
Martin
Dateianhänge
20220619_162300.jpg
20220619_162300.jpg (308.17 KiB) 2438 mal betrachtet
20220619_162250.jpg
20220619_162250.jpg (290.47 KiB) 2438 mal betrachtet
20220619_162235.jpg
20220619_162235.jpg (156.39 KiB) 2438 mal betrachtet
Bonsai benötigt einen Plan und Geduld.
Benutzeravatar
last
Beiträge: 133
Registriert: 21.09.2005, 19:00

Re: Hainbuche braune/trockene Blätter

Beitrag von last »

Freut mich zu lesen, dass du dieses Jahr bisher auch noch keine Probleme mit deinen Hainbuchen hattest.
Ich habe den Standort und das Substrat nicht geändert. Jedoch habe ich die Düngergabe stark reduziert.
Keinen Flüssigdünger, kein aufgelegter Rinderdung. Seit ein paar Wochen nutze ich ab und an mal
"selbstangesetzten" Dünger nach dem Vorbild eines AK-Kollegen. Das geht so:
Rinderdungpellets in einen Teebeutel und 24h in einen Eimer Wasser hängen.
Danach 1/2 bis 1l von der Brühe in 3-4l Wasser, damit gieße ich.
(Der Vollständigkeit halber: mein AK Kollege düngt wöchentlich noch mit Flüssigdünger,
das habe ich bei der Hainbuche bewusst weggelassen).
Aber die spannenden, sehr heißen Tage haben ja erst angefangen!
Diese Nachricht besteht aus 78% aufbereiteten Alt-Mail-Buchstaben,
bitte entsorgen Sie sie auf umweltfreundlichem Wege!
Antworten