Hallo Marco,
Hornspäne verwende ich schon seit vielen Jahren, klappt ausgezeichnet! Im Aufzuchtbeet klappt das auch bestens, da kannst Du im Frühjahr einen Sack davon in den Boden einarbeiten, dann gehen die Zöglinge ab wie Rakete.
Hornspäne muß sich der Baum als Dünger erst einmal erarbeiten. Sie zersetzen sich langsam und versorgen die Bäume damit über einen längeren Zeitraum mit Stickstoff. Das ist ein sogenannter Langzeitdünger.
In meine Grundmischung für Bonsaisubstrate mische ich auch immer Hornspäne mit ein. Nur bei meinen Kiefern bin ich vorsichtig (die bekommen ausschließlich lecker Bio-Gold), ansonsten bekommen alle Bäume auch Hornspäne.
Reiner
Beim Abmischen meiner Bonsai-Substrate menge ich auch immer ein paar Hände Hornspäne dazu. - Ist ein guter organischer (Start-)Dünger im Substrat, der im Laufe des Jahres mit anderen organischen bzw. organisch-mineralischen Düngern (durch Gießen bzw. Auflegen) ergänzt werden sollte.
danke Marco, daß Du diesen Thread eröffnet hast! Ich hätte noch eine ergänzende Frage, die ich schon seit langer Zeit mit mir herumtrage.
Nehmt/meint Ihr wirklich "Hornspäne" oder "Hornmehl"? Ich habe einen Sack Hornspäne und muß sagen, daß das Zeug so "fingernagelmäßig" ausschaut, daß ich es eigentlich nicht im Substrat haben möchte. Ich habe das Gefühl, daß meine Mischung eher etwas für Gartenpfalnzen ist. Gibt es hier etwas unterschiedliche "Körnungen" und ich habe die für Urwald-Düngungen?
Alien66 hat geschrieben:Ich habe einen Sack Hornspäne und muß sagen, daß das Zeug so "fingernagelmäßig" ausschaut,
Das hat vielleicht den Grund das es genau das ist.
Na ja eigentlich sinds ja die Fussnägel von diversen Huftieren.
Oder sind nur die von Kühen, oder nur die von Pferden oder nur die von ...
oder eine Gesunde Mischung von allem ??????????
Ja ich zumindest nehme Hornspäne, und im Substrat gemischt
wirst du es gar nicht sehen.
vielen Dank für Eure schnellen Stellungnahmen! Ist auch gut zu hören/wissen, daß Ihr gleicher Meinung seit und jetzt hier nicht wieder eine Für- und-Wider-Debatte losbricht.
Danke für die klaren Antworten, dann werde ich das Zeug mal bestmöglich untermischen.
Alien66 hat geschrieben:H
Nehmt/meint Ihr wirklich "Hornspäne" oder "Hornmehl"? Ich habe einen Sack Hornspäne und muß sagen, daß das Zeug so "fingernagelmäßig" ausschaut, daß ich es eigentlich nicht im Substrat haben möchte. Ich habe das Gefühl, daß meine Mischung eher etwas für Gartenpfalnzen ist. Gibt es hier etwas unterschiedliche "Körnungen" und ich habe die für Urwald-Düngungen?
Verwendet Ihr also Späne oder Mehl?
Danke im voraus, Chris.
Hallo Chris, handelt es sich bei Deinen Bäumen um Indoors? Verwendest Du viel Blumenerde? DA sieht man natürlich die Späne drin. Aber da ist die Blumenerde falsch und nicht die Hornspäne .
In einem normalen, grobkörnigen Substrat kann man die Hornspäne wirklich nicht sehen. Also störtst auch nicht. Bei Indoor hätte ich bedenken, es könnte evtl. zu einer Fliegenplage kommen, wenn sich das Zeugs zersetzt.
Reiner
Du liegst schon richtig, es handelt sich um Indoors, jedoch möchte ich bei der diesjährigen Umtopfung auch die Outdoors mit Hornspänen versorgen. Der organische Anteil meines Substrates für die Indoors wird sich auf ca. 40-50% belaufen. Ich dachte mir, eine dünne Deckschicht des Substrates ohne Hornspäne aufzuschütten, eben um die Optik zu wahren und event. das Fliegenproblem zu umgehen - übrigens danke für Deinen Hinweis!
Meinst Du, daß sich die Fliegen auch ansiedeln können, wenn die Hornspäne in der Mittelschicht des Substrates zu finden sind?
Danke Frank, für die Antwort :D .
Bei Indoors ist wohl bei allen biologischen Düngern mit solchen Problemen zu rechnen. Da bei mir alles im Garten steht, stört mich keine Fliege.
Reiner