Servus an alle
Die Lärche strapaziert meine Nerven.
Seit Ende März steht sie im Freien und täglich mehrmals schleiche ich um den Baum herum und schau mir die Augen wund.
Nichts, aber gar nichts hat sich da getan. Die Hoffnung war nahezu auf dem Nullpunkt angelangt.
Also musste Plan B her.
Vor zwei Wochen habe ich den Baum wieder in einen 500 Liter Plastiksack eingepackt. Bei den Kontrollöffnungen kam mir heißer Dampf entgegen obwohl der Baum im tiefen Schatten steht. Lediglich die allerletzten Sonnenstrahlen erwärmen ihn. Ich will ihn ja nicht rösten.
Bei der Kontrolle heute zeigt sich endlich ein kleiner Hoffnungsschimmer. Die Knospen fangen an zu glänzen und wölben sich leicht. An ein paar Knospen schieben die Nadeln heraus.

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Der Baum ist sicherlich noch lange nicht über den Berg aber ich werde nichts unversucht lassen den Burschen wieder zum Leben zu erwecken.
Übrigens. Weil sich einige um meinen Rücken Sorgen gemacht haben. Ich hatte eine Bandscheibenvorwölbung (kurz vor einem Vorfall). Durch das Gewicht der Lärche und der gebückten Haltung beim herunterschleppen hat es mir offensichtlich die Wirbel wieder eingerichtet und ich habe seither keine Kreuzschmerzen mehr. Es hat sich also schon gelohnt dass ich den Baum heruntergeschleppt habe.
Liebe Grüße
Herbert