Wie zum Kuckuck funktioniert automatische Bewässerung?

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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Sebastian O
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Wie zum Kuckuck funktioniert automatische Bewässerung?

Beitrag von Sebastian O »

Hallo Leute,

über die letzten Jahre habe ich immer wieder versucht, ein System zur automatischen Bewässerung bei mir zu installieren. Ich habe viel ausprobiert (und viel Geld ausgegeben :( ) von großflächiger Beregnung bis hin zu feindosiertem Tropfen. Letztlich scheitern meine Versuche aber immer wieder unter anderem daran, dass nur die ersten paar Ausgänge mit ausreichend Wasserdruck versorgt werden, je weiter die Düsen oder Tropfer von der Wasserquelle entfernt sind, desto weniger kommt an. Hätte ich nur vier oder fünf Bäume, hätte ich kein Problem. Meine bisherigen Versuche beschränken sich auf ein Regal mit zwölf Bäumen (eh schon wenig!) mit jeweils ein bis sechs Tropfern. Dabei verwende ich Tropfer, die tatsächlich nur einzelne Tropfen abgeben und solche die wie ein klitzekleiner Springbrunnen einen kleinen Bereich um den Tropfer herum bewässern. Welche Marke ich verwende, darf ich hier glaube ich nicht sagen (warum eigentlich?) aber ich glaube, die sind Marktführer.

Ich weiß, dass viele Bonsaianer auf Tröpfchenbewässerung setzen, und daher auch, dass es einen Weg geben muss, dieses Problem zu umgehen. Leider kann ich nicht herausfinden, was diejenigen von Euch, bei denen das funktioniert, richtig machen, das ich falsch mache. Kann mir jemand helfen?

Danke schon mal und viele Grüße,
Sebastian
LG
Sebastian
raiwitz
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Re: Wie zum Kuckuck funktioniert automatische Bewässerung?

Beitrag von raiwitz »

Im Prinzip funktioniert das bei mir schon: das sind 10m Hauptschlauch vom B.Computer für ca 15 (grosse) Bonsais in Schalen von 50-60cm Durchmesser. Da die Bewässerungsfläche gross ist, hat jede Pflanze 2 Tropfer. Alle Tropfer natürlich mit Regelhahn. Wenn du ein Problem mit Druckabfall hast, dann möglichst grossen (Durchmesser) Hauptschlauch nehmen. Die meisten B.Computer haben zwei separate Wasserausgänge, also könntest du auch 2 getrennte Systeme für die Pflanzen nah und entfernt benutzen, dann halbiert sich der Druckabfall. Ich bin aber von der Bewässerungsautomatik abgekommen, da jede Pflanze auch je nach Wetter und Jahreszeit verschiedenen Verbrauch hat. Also musste ich praktisch jeden Tag trotzdem nachkontrollieren und neu justieren und nachgiessen. Da bin gleich zum manuellen täglichen Giessen zurückgekehrt, das geht schneller und ist genauer. Auch die "Regensensoren" bringen es nicht, denn die eine Pflanze ist noch regennass, während die andere schon trocken ist. Aber für einige Tage bis 2 Wochen Abwesenheit funktioniert das schon, da kann normal nichts kaputt gehen.
Gruss Rainer
raiwitz
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Re: Wie zum Kuckuck funktioniert automatische Bewässerung?

Beitrag von raiwitz »

Ergänzung: je mehr Tropfer oder gar Sprengler du am Hauptschlauch hast, desto grösser der Druckabfall. Lieber nur 1-2 Tropfer pro Pflanze (keine Sprengler), den Regelhahn auf geringe Tropfmenge stellen und dafür die Bewässerungszeit erhöhen. Das ist sowieso notwenig, damit das Wasser viel Zeit hat, in den ganzen Pflanzboden vollständig einzusickern.
raiwitz
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Re: Wie zum Kuckuck funktioniert automatische Bewässerung?

Beitrag von raiwitz »

Ergänzung 2: Der Hauptschlauch (bei mir 1cm) muss bis zu letzten Pflanze durchgehen, die einzelnen Pflanztropfer werden je mit T-Anschlüssen vom Hauptschlauch und separaten Schläuchen (0,7cm) abgenommen. Alles hintereinander mit nur einem Schlauch kann nicht funktionieren!
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espanna
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Re: Wie zum Kuckuck funktioniert automatische Bewässerung?

Beitrag von espanna »

Moin Sebastian,

ich war 3 Wochen im Urlaub und es hat gut funktioniert, mache ich schon seit zig Jahren so.
Wichtig ist, dass der Wasserdruck ausreicht, wie auch Rainer anmerkte. Da ich 3 Ausgänge / Wasserkreise habe (siehe Bilder) müssen die versetzt eingeschaltet werden. Pro Ausgang kann ich je nach Schalengröße und Tropfer-,/ Sprenkleranzahl ca. 8-12 Bäume gut bewässern. Teilweise habe ich 60-er Schalen mit 15 Sprenkler.
Es ist nicht perfekt, aber ok. (Besser ist es immer nach persönlicher Kontrolle zu gießen, aber für die paar Wochen im Jahr geht’s).
Bilder sagen mehr als Worte;
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Computer 1x2 Ausgänge, 1x1
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Große Rohre
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Unter dem Regal, Abgänge zu den Schalen (die Dünneren)
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Nicht angeschlossen
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Gruß
László

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Sebastian O
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Re: Wie zum Kuckuck funktioniert automatische Bewässerung?

Beitrag von Sebastian O »

Lieber Rainer, lieber Laszlo (oder? :) ),

vielen Dank für Eure Hilfe. Ich habe tatsächlich kein großes Verteilerrohr, sondern und die schlanken hintereinander gesteckt. Jetzt schöpfe ich wieder Hoffnung. Ich brauche das System auch nur für Urlaube, max. 3 Wochen am Stück. Und damit ich nach der Arbeit auch mal spontan an den See oder in den Biergarten fahren kann, ohne den langen Umweg über zuhause machen zu müssen. Ich starte mal einen neuen Versuch und berichte wieder.

Schönes WE Euch noch!
Sebastian

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LG
Sebastian
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espanna
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Re: Wie zum Kuckuck funktioniert automatische Bewässerung?

Beitrag von espanna »

Dann viel Erfolg & gerne!
LG
László
Gruß
László

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Thro
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Re: Wie zum Kuckuck funktioniert automatische Bewässerung?

Beitrag von Thro »

Hallo zusammen,

ich habe ca. 50 Bäume stehen. Alle verteilt auf 4 Brettern, die voreinander stehen. Ich benutze ganz einfach einen Viereckregner, der die gesamte Fläche abdeckt. Simpler B.- Computer, der zwei Mal am Tag einschaltet (früh um 7, Abend um 7) für 5 Minuten. Funktioniert in Verbindung mit mineralischen Substrat hervorragend und ausfallsicher.
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