Neue Version von "Substrat, Wässern, Düngen"

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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HeinrichI
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Re: Neue Version von "Substrat, Wässern, Düngen"

Beitrag von HeinrichI »

Crataegus hat geschrieben: 13.05.2017, 13:57 Bericht zu meiner Erfahrung mit dem neuen Substrat

Lieber Walter Pall und liebe Leser hier im Forum.

Nachdem ich im vorigen Jahr sehr gute Erfahrungen mit der Umstellung meiner Bonsai ins neue Substrat gemacht habe, habe ich nun meine Substratmischung etwas geändert und es ist für mich eine sehr gute Mischung mit sehr gutem Erfolg.
Der Winter war nicht gar so kalt hier im Rheinland in Köln. Deshalb haben alle Bäume den Winter draußen ohne Schutz sehr gut überstanden.
Meine Substratmischung für 1 Liter Substrat besteht nun aus
400 ml Seramis
200 ml Zeolith
200 ml Lava
200 ml Bims
Die Kokoserde habe ich ganz weggelassen.
Aufgrund der Zumischung von Seramis, das sehr gut Wasser speichert, ist es mit dem Gießen auch im Sommer nicht so problematisch, weil das Substrat an heißen Sommertagen auch nicht so schnell austrocknet.
Weil aber Seramis nicht so schön aussieht, habe ich als Deckschicht eine Mischung aus Lava und Fibotherm genommen. Dies sieht besser aus.
Diese Mischung bekommt den Bäumen sehr gut und es scheint Optimal zu sein.
Übrigens: Wer es einfacher haben will, der nimmt die fertige Mischung von "Lechuza", die Zeolith, Lava und Bims enthält.
Im übrigen würde mich sehr interessieren, ob hier jemand (auch gute) Erfahrungen mit Seramis gemacht hat. Dies wurde zwar bereits hier mehrfach angesprochen, aber richtig Stellung hierzu genommen hat leider noch niemand.
Ich bin gespannt auf Eure Kommentare.
Liebe Grüße
Doch, Norbert hat hier geschrieben, dass er unter anderem Seramis für seine Wisteria verwendet und nicht nur dafür.

Gruß Heiner
Zuletzt geändert von HeinrichI am 29.08.2025, 16:19, insgesamt 1-mal geändert.
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HeinrichI
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Re: Neue Version von "Substrat, Wässern, Düngen"

Beitrag von HeinrichI »

raga hat geschrieben: 14.05.2017, 10:01
Crataegus hat geschrieben: 14.05.2017, 09:47 Wissen wollte ich eher mehr , ob andere ebenfalls Seramis benutzen ...
Na dann ... auf die nächsten 25 :twisted: .
Bei Seramis sagt mir die Farbe nicht zu. Außerdem halte ich das Preis-Leistungsverhältnis für eher ungünstig. Lavabruch hat, nach meiner Erfahrung, ein ähnliches Wasserhaltevermögen und sieht besser aus.

Gruß Ralf
Also, bei den Lieferungen, die ich bisher hatte, hat Lava kein gutes Speichervermögen.
Aufpassen, es sieht zwar porös aus, es sind jedoch geschlossene und verschmolzene Öffnungen. Es schneidet aber gegen andere Materialien ziemlich schlecht ab. Was bei Lava besonders gut ist, ist seine Benetzungsfähigkeit und somit ein guter Wasserleiter.
Gruß Heiner
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HeinrichI
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Re: Neue Version von "Substrat, Wässern, Düngen"

Beitrag von HeinrichI »

Habe über einen längeren Zeitraum mal eine Übersicht der Speicherfähigkeit von Wasser bei verschiedenen Substratmaterialien aufgestellt.

Das Verfahren:
- Benutzung eines identischen Gefäßes für alle Tests (Teesieb)
- absolut trockenes Ausgangsmaterial (Ofentrocknung)
- weitestgehend identische Füllmenge
- ausgesiebte Körnung von 2,2 - 4,2 mm

Durchführung:
- Absenken des gefüllten Siebes in ein bis zum Rand mit Wasser gefülltes Gefäß
- Belassen des Testgutes (mindestens 30 Minuten) und mehrmaliges Anheben (bewegtes Wasser), damit eventuelle Lufteinschlüsse entweichen können
- sorgfältiges Ablaufen-Lassen des Wassers aus dem gefüllten Sieb bis sichtbar auf einem Haushalstuch kein Wasser mehr nachgelaufen war.
- Wiegen mit einer nachweislich präzisen Waage mit einer Dezimalstelle nach dem Komma
- die Säulenwerte zeigen eine relative Aufnahmefähigkeit im Verhältnis zu einem immer gleichbleibenden Volumen an, so dass ein einfacher Vergleich (ohne Maßeinheit) möglich ist.

Aus der Grafik kann sich jeder etwas aussuchen und wird so wie ich überrascht sein.
Das bedeutet aber nicht, dass die Güte eines Substrates nur von der Wasseraufnahmefähigkeit abhängt.
Wichtig ist z.B. auch die Benetzungsfähigkeit, dazu später.
Sättigung-BFF©.JPG
Sättigung-BFF©.JPG (58.01 KiB) 2926 mal betrachtet
Ich wünsche noch einen schönen Sonntagabend, Gruß Heiner
Zuletzt geändert von HeinrichI am 08.11.2025, 17:38, insgesamt 4-mal geändert.
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Dirk K. aus L.
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Re: Neue Version von "Substrat, Wässern, Düngen"

Beitrag von Dirk K. aus L. »

Der wahre Weg geht über ein Seil, das nicht in der Höhe gespannt ist, sondern knapp über dem Boden. Es scheint mehr bestimmt stolpern zu machen, als begangen zu werden. (Franz Kafka)
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Re: Neue Version von "Substrat, Wässern, Düngen"

Beitrag von PerAsperaAdAstra »

Hi, folgende Gedanken:

1) Du solltest das Experiment mehrmals (10x oder mehr) wiederholen: Dann hast du einen verlässlichen Mittelwert und eine Standardabweichung, die du angeben kannst. So haben wir nur Zahlen und wissen nicht, wie verlässlich sie sind.

2) Eine natürliche Erweiterung wäre es, die Wasserabgabefähigkeit zu untersuchen: Wie schnell trocknen Substrate? Wie viel Wasservolumen wird nicht, oder nur sehr langsam abgegeben, also gibt es eine asymptotische Annäherung an einen quasi-stabilen Wert, und nach welcher Zeit?
Dazu kannst du das Substrat in einem Raum mit konstanter Temperatur und Luftfeuchtigkeit alle 12 Stunden wiegen. Das Experiment muss aber auch mehrmals wiedehrolt werden, siehe oben. Außerdem solltest du das Experiment zunächst 1-2 mal ohne Messung wiederholen, damit sich die Luftfeuchtigkeit auf plausible Werte einstellt, oder wann auch immer sich der Wert auf deinem Hygrometer nicht ändert.
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HeinrichI
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Re: Neue Version von "Substrat, Wässern, Düngen"

Beitrag von HeinrichI »

Hallo,
danke für die Hinweise für diesen Beitrag und den Hinweis auf vergangenen Tests.

Sicher bringen mehrfache Wiederholungen eine höhere Genauigkeit, das wird aber die Relation, wie sie in meiner Grafik dargestellt ist, kaum verändern. Bei der nächsten Materiallieferung kann es schon wieder Abweichungen geben. Also warum soll ich 10 mal testen, wenn das nächste Material schon wieder ganz anders "aussieht".
Es sollte oben grob dargestellt werden, wieviel Wasser für den Moment von den verschiedenen Materialien aufgenommen werden kann.
Auch das Haltevermögen von Wasser sollte hier nicht betrachtet werden.

Meine Versuche sind auch ganz anders durchgeführt worden, im Gegensatz zu den verlinkten Ausführungen.
Z.B. wie in dem Beispiel die Materialien in einer Bonsaischale getestet wurden; meine Kritik daran ist, dass aus einer Bonsaischale das Restwasser gar nicht richtig ablaufen kann und somit ein verfälschter Zustand vorliegt.

Bei meinem Versuchsaufbau, um das noch einmal zu wiederholen, wird fast nur die verbliebene Feuchtigkeit des Testmaterials (und die verschwindend geringe Restfeuchtigkeit am Behälterrand) gemessen. Deshalb verwende auch ich ein Sieb, wo nach dem Ablaufen des Wassers aus dem Testmaterial zusätzlich die überschüssige Feuchtigkeit mit Hilfe von Tüchern entzogen wird und anschließend gleich die Wägung durchgeführt wird.
Für den oben beschriebenen Test brauche ich auch kein Hygrometer oder muss auf Temperatur oder Wind achten.

Gruß Heiner
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Dirk K. aus L.
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Re: Neue Version von "Substrat, Wässern, Düngen"

Beitrag von Dirk K. aus L. »

Wir wollen nicht zum Mars fliegen. Wir wollen Bonsais wässern.
Der wahre Weg geht über ein Seil, das nicht in der Höhe gespannt ist, sondern knapp über dem Boden. Es scheint mehr bestimmt stolpern zu machen, als begangen zu werden. (Franz Kafka)
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HeinrichI
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Re: Neue Version von "Substrat, Wässern, Düngen"

Beitrag von HeinrichI »

Richtig Dirk, es sollte ja auch nur dargestellt werden, welche Wasseraufnahmefähigkeit die einzelnen Materialien besitzen. In der Endkonsequenz verwende ich trotzdem auch Lava (als schlechten Wasserspeicher), weil Lava unter anderem eine hervorragende Wasseraufnahme- und Weiterleitfähigkeit besitz und z.B. Kokos überhaupt nicht in mein Hauptsubstrat kommt.
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AlexDuerr
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Re: Neue Version von "Substrat, Wässern, Düngen"

Beitrag von AlexDuerr »

Danke Heiner für deine Bemühungen und das berichten über die Ergebnisse.
Viele Grüße Alex
:-D
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BenBonsai
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Re: Neue Version von "Substrat, Wässern, Düngen"

Beitrag von BenBonsai »

Danke Heiner für die Arbeit, die Du Dir gemacht hast. Ein derartiger Versuchsaufbau braucht Sachverstand und Planungsvermögen. Ich finde den standardisierten Ansatz immer lohnenswert. Natürlich hat er einen begrenzten Gültigkeitsbereich. Ich entnehme Deinen Zeilen, dass Du das eingepreist hast.

Wo kommen wir her? Bonsai beruht hauptsächlich auf anekdotischem Wissen, Obrigkeitsglaube oder persönlichem Erfahrungswissen, alldies weist deutlich mehr Fehlerquellen auf als Dein Experiment.
Berndbonsai
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Re: Neue Version von "Substrat, Wässern, Düngen"

Beitrag von Berndbonsai »

PerAsperaAdAstra hat geschrieben: 06.10.2025, 09:32 Hi, folgende Gedanken:

1) Du solltest das Experiment mehrmals (10x oder mehr) wiederholen: Dann hast du einen verlässlichen Mittelwert und eine Standardabweichung, die du angeben kannst. So haben wir nur Zahlen und wissen nicht, wie verlässlich sie sind.

2) Eine natürliche Erweiterung wäre es, die Wasserabgabefähigkeit zu untersuchen: Wie schnell trocknen Substrate? Wie viel Wasservolumen wird nicht, oder nur sehr langsam abgegeben, also gibt es eine asymptotische Annäherung an einen quasi-stabilen Wert, und nach welcher Zeit?
Dazu kannst du das Substrat in einem Raum mit konstanter Temperatur und Luftfeuchtigkeit alle 12 Stunden wiegen. Das Experiment muss aber auch mehrmals wiedehrolt werden, siehe oben. Außerdem solltest du das Experiment zunächst 1-2 mal ohne Messung wiederholen, damit sich die Luftfeuchtigkeit auf plausible Werte einstellt, oder wann auch immer sich der Wert auf deinem Hygrometer nicht ändert.
Die Antworten von Heinrich, Dirk und Ben sind alle richtig. Ich möchte noch einen ganz einfachen Gedanken mit einfügen:
Deine Ideen und Dein Ansatz ist trotzdem richtig. Und Wissenschaft auf hohem Niveau kostet Geld. Heinrich macht das in seiner Freizeit im Rahmen seiner Möglichkeiten wirklich gut und so genau wie möglich. Natürlich wäre mehr schön und interessant. Es gibt Grenzen des mach- und zumutbaren solange es im Freizeitbereich abläuft. Wenn Du ein Labor oder eine Materialforschungsstelle mit der Untersuchung beauftragen ( und dann auch bezahlen) kannst ist Dein vorgeschlagener Versuchsaufbau super. Bitte lass uns an den Ergebnissen der Materialprüfung teilhaben.
Gruß Bernd
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Re: Neue Version von "Substrat, Wässern, Düngen"

Beitrag von PerAsperaAdAstra »

Nö. Wenn man Schälchen mit Substrat einmal in den Ofen legen kann, kann man das auch 10-mal machen. Ist natürlich zeitlich ein Aufwand, aber nur dann hat man verlässliche Zahlen. So hat man lediglich ein Diagramm, dessen Zahlen nicht belastbar sind.

Ich denke, die Stromkosten können sich die meisten gerade noch so leisten. Ein Labor braucht man dafür auch nicht, nur ein Zimmer oder eine Box, worin die Schälchen stehen. Das ist machbar und zumutbar.
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Re: Neue Version von "Substrat, Wässern, Düngen"

Beitrag von PerAsperaAdAstra »

HeinrichI hat geschrieben: 06.10.2025, 16:46 Sicher bringen mehrfache Wiederholungen eine höhere Genauigkeit, das wird aber die Relation, wie sie in meiner Grafik dargestellt ist, kaum verändern.
Genau das weißt du ja nicht: Wenn du mehrere Messungen vornimmst, siehst du, welche Schwankungen es gibt und kannst bestimmen, inwiefern die Relation, die du gerade siehst, auf Zufall beruht und wie das tatsächliche Verhältnis aussehen dürfte.
HeinrichI hat geschrieben: 06.10.2025, 16:46 Bei der nächsten Materiallieferung kann es schon wieder Abweichungen geben. Also warum soll ich 10 mal testen, wenn das nächste Material schon wieder ganz anders "aussieht".
Wenn das deine Grundannahme wäre, hätte dein Versuch genau genommen ja gar keine Aussagekraft. Also ich vermute, dass wir beide davon ausgehen, dass sich die Substrate und ihre Eigenschaften nicht dramatisch von Lieferung zu Lieferung ändern. (Theoretisch könntest du auch über Lieferungen hinweg testen, aber irgendwann würde das eindeutig den Rahmen sprengen.)

HeinrichI hat geschrieben: 06.10.2025, 16:46 Es sollte oben grob dargestellt werden, wieviel Wasser für den Moment von den verschiedenen Materialien aufgenommen werden kann.
Auch das Haltevermögen von Wasser sollte hier nicht betrachtet werden.
Streng genommen stellst du derzeit nicht dar, wie viel Wasser aufgenommen wird, sondern welches Verhältnis das Gewicht vorher und nachher hat. Das ließe sich aber in Windeseile ändern, und eine weitere Abbildung, die die absolute Wasseraufnahme zeigt, wäre eine große Bereicherung ohne viel Aufwand.

Der Effekt, nach dem du suchst, wird momentan dadurch verschleiert, dass verschiedene Materialien ein unterschiedliches Gewicht haben: getrocknetes Lava dürfte schwerer sein als staubtrockener Bims. Selbst, wenn beide Materialien die gleiche Menge Wasser aufnehmen könnten, wäre die prozentuale Änderung für Bims viel höher. Was uns eher interessieren dürfte ist, ob eine Bonsaischale voll Substrat z.B. 100 oder 150 ml Wasser halten kann.

Ansonsten, noch allgemein: Ich finde es super, was du hier machst - bitte nicht falsch verstehen! Auch, wenn Bonsai vorwiegend auf Erfahrungswerten beruht, sind zahlenmäßige Betrachtungen oft sehr hilfreich und bieten neue Einblicke. Das passiert leider viel zu selten. Ich versuche lediglich Anregungen zu geben, wie man die Ergebnisse verfeinern könnte, wenn man möchte. Wenn du nicht die Zeit (oder einfach die Motivation) dafür hast, ist das natürlich nachvollziehbar.
Berndbonsai
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Re: Neue Version von "Substrat, Wässern, Düngen"

Beitrag von Berndbonsai »

PerAsperaAdAstra hat geschrieben: 08.10.2025, 09:34 Ein Labor braucht man dafür auch nicht, nur ein Zimmer oder eine Box, worin die Schälchen stehen. Das ist machbar und zumutbar.
Na dann lass Dich nicht aufhalten. Ich Denke Heinrich freut sich über Deine mitarbeit.
Gruß Bernd
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Re: Neue Version von "Substrat, Wässern, Düngen"

Beitrag von BenBonsai »

Das kann man so machen. Aus wissenschaftlicher Sicht kein Widerspruch. Als jemand, der Forschung sowohl im Labor als auch im Feld machen durfte, schätze ich den Wert hochstandardisierter Laborstudien (und den einschlägigen statistischen Gimmicks), kenne aber auch die Grenzen der Übertragbarkeit auf Realbedingungen. Letzteres dürfte uns am meisten interessieren.

Aus meiner Sicht ist der Versuchsaufbau von Heiner präzise genug, um neugierig zu werden, die Substrateigenschaften am Baum zu testen resp. zu vergleichen. Da ist die Zeit und der Aufwand - gemessen am Erkenntnisgewinn - doch viel besser eingesetzt. Ich werde im nächsten Frühjahr Seramis beim Blauregen probieren und genau hinschauen, was passiert. Pragmatische Evidenz.

Der Ort für eine gut standardisierte und aussagekräftige Feldstudie, in der dann auch die Substrat-Baum-Interaktion unter Realbedingungen berücksichtigt werden müsste, wäre die Uni oder FH. Denn die ist hochkomplex.

Wie darf ich Dich mit echten Namen ansprechen, PerAsperaAdAstra?
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