dieses kleine Pfaffenhütchen (Euonymus europaeus, oder Geißblatt) bekam ich von Dieter @zopf geschenkt. Herzlichen Dank Dieter, den mag ich sehr. Vor allem die alte, weiße Rinde zeigt, dass er nicht mehr ganz so jung sein dürfte (der Pfaffe, nicht Dieter
Leider habe ich kein Bild vom Anfang gemacht. Zunächst wurde im Herbst 2023 auf jeweils ein Knospenpaar zurückgeschnitten. Gestern dann umgetopft. Ich habe selten einen so gut entwickelten Wurzelballen gesehen. Das Substrat enthielt sehr viel oder ausschließlich Akadama. Allen Akadama-Negativdiskussionen zum Trotz, hat es dem durstigen Pfaffen hier sehr gut getan. Das Akadama war auch noch komplett formstabil.
Ich überlegte ob ich ihn als Sidekick, als Kaskade oder als Stamm-Zick-Zack einpflanzen sollte. Kaskade war reizvoll, doch ein streng aufrecht wachsender Pfaffe erschien mir auf Dauer recht mühsam. Also lieber auf die Zick-Zack-Form setzen. Sollten innen neue Austriebe kommen, wird der Stamm noch gekürzt. Schnittstellen überwallen oft recht langsam, davor ist mir nicht bange (ich könnte ja geduldig sein… vielleicht…).
Was meint ihr zum Pfaffen? Wer hat noch Anregungen?
Grüße
Rainer
