Hainbuche, Blätter kräuseln sich
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Elmar Herr
- Beiträge: 19
- Registriert: 29.03.2005, 17:24
- Wohnort: 77974 Meißenheim
Hainbuche, Blätter kräuseln sich
Hilfe,
bei meiner Hainbuche kräuseln sich teilweise die Blätter und rollen sich von aussen ein. Keine Schädlinge sichtbar.
An anderen Blättern wurden kleine Löcher gefressen, es waren kleine grüne Raupen (3-4 mm), hab mit Spruzit behandelt, diese Geschichte läßt nach.
Aber was ist das mit den kräuselnden Blätter? Auch braune Blattspitzen sieht man schon.
Wer weißt Rat?
bei meiner Hainbuche kräuseln sich teilweise die Blätter und rollen sich von aussen ein. Keine Schädlinge sichtbar.
An anderen Blättern wurden kleine Löcher gefressen, es waren kleine grüne Raupen (3-4 mm), hab mit Spruzit behandelt, diese Geschichte läßt nach.
Aber was ist das mit den kräuselnden Blätter? Auch braune Blattspitzen sieht man schon.
Wer weißt Rat?
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Elmar Herr
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Hallo Anja,Anja M. hat geschrieben:Gekräuselte Blätter haben immer darauf hingeteutet, daß da wieder Ameisen ihre Viecher verstecken, aber wenn ihr sagt da ist nichts
an dieser Stelle muß ich mich mal melden. Habe letztens eine Hainbuche eingetopft und dabei offensichtlich einige Ameisen, die sich noch in den Resten der alten (Baumschul-) Erde befanden, übersehen. Jetzt kann ich am Wurzelansatz teilw. diese "krümelige Erde" erkennen, die Ameisen an die Erdoberfläche befördern. Immer, wenn ich eine Ameise an der Schale oder auf dem Substrat laufen sehe, wird diese natürlich entsorgt, ich kann aber logischer Weise nicht als Wachposten den ganzen Tag daneben stehen.
Was soll ich machen??? Ist es nötig, den Baum nochmals aus dem Substrat zu heben und die gesamte Resterde zu entfernen, bzw. das gesamte Substrat zu entsorgen?
Für eine fundierte Antwort danke ich im voraus!
Grüße, Chris.
Hallo Chris,
die Ameisen selbst sind nicht das Problem, sondern die Blattläuse, die sie bewachen und melken. Nicht nur der Mensch betreibt Viehwirtschaft.
Es könnte aber auch möglich sein, daß andere Insekten sich Blätter so hinbiegen, um darin ihre Kinderstube zu schützen. Die Gelege könnten jetzt noch zu klein sein um aufzufallen.
die Ameisen selbst sind nicht das Problem, sondern die Blattläuse, die sie bewachen und melken. Nicht nur der Mensch betreibt Viehwirtschaft.
Es könnte aber auch möglich sein, daß andere Insekten sich Blätter so hinbiegen, um darin ihre Kinderstube zu schützen. Die Gelege könnten jetzt noch zu klein sein um aufzufallen.
73 Anja
Hab mal eins der Blätter von unten fotografiert. (Ihr seht die Unterseite)
Es wölbt sich so, dass der Rand nach unten/innen geht.
An der Jungpflanze sind fünf oder sechs solcher Blätter vorhanden. Die anderen hatte die bis vor kurzem auch noch, sind aber wieder genesen.
Tierchen oder ähnliches waren nicht zu finden.
Ich weiß nicht, ob das Erscheinungsbild das gleiche ist, wie bei Elmar (ich bin jetzt mal so frei zu duzen).
Es wölbt sich so, dass der Rand nach unten/innen geht.
An der Jungpflanze sind fünf oder sechs solcher Blätter vorhanden. Die anderen hatte die bis vor kurzem auch noch, sind aber wieder genesen.
Tierchen oder ähnliches waren nicht zu finden.
Ich weiß nicht, ob das Erscheinungsbild das gleiche ist, wie bei Elmar (ich bin jetzt mal so frei zu duzen).
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- Martin_S
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Sieht wie ein Trockenschaden aus. Das kann neben zu wenig gießen auch immer an einem Wurzelschaden liegen...Aliena hat geschrieben:Hab mal eins der Blätter von unten fotografiert. (Ihr seht die Unterseite)
Es wölbt sich so, dass der Rand nach unten/innen geht.
An der Jungpflanze sind fünf oder sechs solcher Blätter vorhanden. Die anderen hatte die bis vor kurzem auch noch, sind aber wieder genesen.
Tierchen oder ähnliches waren nicht zu finden.
Ich weiß nicht, ob das Erscheinungsbild das gleiche ist, wie bei Elmar (ich bin jetzt mal so frei zu duzen).
M
Beste Grüße
Martin
Lieber Querlüften als Querdenken!
Martin
Lieber Querlüften als Querdenken!
Anja,
ersteinmal danke für Deine rasche Antwort. Weitere Insekten o.ä. habe ich an der Hainbuche nicht entdecken können. Da ich den Baum erst kürzlich aus der Baumschule bekommen habe, hat er während des Grundschnittes viel Laub verloren, so daß ich sagen kann, daß bis jetzt kein Blatt mit irgendwelchen Schädlingen befallen ist. Ich habe heute am Abend nochmals die oberste Substratschicht entfernt, um etwas Maltaflor aufzustreuen. Dabei habe ich soweit es ging, die restl. Erde entfernt. Mal sehen, was die kommenden Tage bringen.
Grüße, Chris.
ersteinmal danke für Deine rasche Antwort. Weitere Insekten o.ä. habe ich an der Hainbuche nicht entdecken können. Da ich den Baum erst kürzlich aus der Baumschule bekommen habe, hat er während des Grundschnittes viel Laub verloren, so daß ich sagen kann, daß bis jetzt kein Blatt mit irgendwelchen Schädlingen befallen ist. Ich habe heute am Abend nochmals die oberste Substratschicht entfernt, um etwas Maltaflor aufzustreuen. Dabei habe ich soweit es ging, die restl. Erde entfernt. Mal sehen, was die kommenden Tage bringen.
Grüße, Chris.
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Elmar Herr
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hier meine Blätter
hab massive schwierigkeiten, mit meiner 3,2 MP Camera, die Bilder auf 70 kb runter zu bringen, hier aber mal ein Bild der gekräuselten Blätter, ich hoffe ihr könnt was erkennen
Elmar
Elmar
Hallo Aliena + Elmar,
meine Hainbuche treibt zwar nach wie vor neue Blätter aus, was ich aber momentan auf die noch zu hohe Energie im Stamm zurückführe, da ich, wie bereits erwähnt, bei der Grundgestaltung sehr viel Laubmasse entfernt habe. Jedoch fällt mir seit gestern ebenfalls auf, daß die Blätter an den Rändern braun werden und beim Anfassen einen trockenen Eindruck hinterlassen. Man kann die braunen Stellen leicht vom restlichen Blatt abbrechen, bzw. entfernen.
Ich gieße momentan alle zwei Tage. Der Baum steht bei mir auf einer Süd-/Westterrasse unter einem großen Gartenahorn. Die direkte Sonnenbestrahlung findet bis ca. 14.30 Uhr statt, danach steht der Baum dank des Gartenahorns im Halbschatten. Ich vermute aber trotzdem, daß es sich bei unserem Problem, wie MarenJ vermutet hat, um zu starke, bzw. lange Sonneneinstrahlung handelt. Denn ich denke, daß die Umgebungsbedingungen stimmen, zumindest sind bei mir keine Ameisen mehr zu sehen, Läuse, etc. kann ich auch nicht entdecken.
Ich habe im Buch von Werner Busch gelesen, daß die Hainbuche im (Halb-) Schatten aufgestellt werden sollte, obwohl große Bäume volle Sonne vertragen. Er hat diesen Umstand nicht weiter begründet, aber die von uns erkannten Blattveränderungen quasi als Konsequenz einer falschen Aufstellung angeführt. Ich habe daraufhin den Standort heute verändert, so daß meine Hainbuche jetzt nur noch Morgensonne, zwei Stunden Mittagssonne und später noch Abendsonne bekommt. Ich weiß nicht, was die zwei Stunden Mittagssonne noch anrichten werden, aber vollkommen in den Schatten wollte ich den Baum nicht stellen.
Kann jemand hierzu etwas Ergänzendes sagen?
Vielen Dank im voraus + Grüße, Chris.
meine Hainbuche treibt zwar nach wie vor neue Blätter aus, was ich aber momentan auf die noch zu hohe Energie im Stamm zurückführe, da ich, wie bereits erwähnt, bei der Grundgestaltung sehr viel Laubmasse entfernt habe. Jedoch fällt mir seit gestern ebenfalls auf, daß die Blätter an den Rändern braun werden und beim Anfassen einen trockenen Eindruck hinterlassen. Man kann die braunen Stellen leicht vom restlichen Blatt abbrechen, bzw. entfernen.
Ich gieße momentan alle zwei Tage. Der Baum steht bei mir auf einer Süd-/Westterrasse unter einem großen Gartenahorn. Die direkte Sonnenbestrahlung findet bis ca. 14.30 Uhr statt, danach steht der Baum dank des Gartenahorns im Halbschatten. Ich vermute aber trotzdem, daß es sich bei unserem Problem, wie MarenJ vermutet hat, um zu starke, bzw. lange Sonneneinstrahlung handelt. Denn ich denke, daß die Umgebungsbedingungen stimmen, zumindest sind bei mir keine Ameisen mehr zu sehen, Läuse, etc. kann ich auch nicht entdecken.
Ich habe im Buch von Werner Busch gelesen, daß die Hainbuche im (Halb-) Schatten aufgestellt werden sollte, obwohl große Bäume volle Sonne vertragen. Er hat diesen Umstand nicht weiter begründet, aber die von uns erkannten Blattveränderungen quasi als Konsequenz einer falschen Aufstellung angeführt. Ich habe daraufhin den Standort heute verändert, so daß meine Hainbuche jetzt nur noch Morgensonne, zwei Stunden Mittagssonne und später noch Abendsonne bekommt. Ich weiß nicht, was die zwei Stunden Mittagssonne noch anrichten werden, aber vollkommen in den Schatten wollte ich den Baum nicht stellen.
Kann jemand hierzu etwas Ergänzendes sagen?
Vielen Dank im voraus + Grüße, Chris.
