Hainbuche, Blätter kräuseln sich

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
Elmar Herr
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Hainbuche, Blätter kräuseln sich

Beitrag von Elmar Herr »

Hilfe,

bei meiner Hainbuche kräuseln sich teilweise die Blätter und rollen sich von aussen ein. Keine Schädlinge sichtbar.
An anderen Blättern wurden kleine Löcher gefressen, es waren kleine grüne Raupen (3-4 mm), hab mit Spruzit behandelt, diese Geschichte läßt nach.
Aber was ist das mit den kräuselnden Blätter? Auch braune Blattspitzen sieht man schon.
Wer weißt Rat?
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Aliena
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Beitrag von Aliena »

Krauseln und braune Ränder habe ich an einigen Jungpflanzen auch. Bisher habe ich das auf zu wenig Wasser und zu viel Sonne geschoben.
Wenn's was anderes ist...
Elmar Herr
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Beitrag von Elmar Herr »

die Buche ist ca. 13-15 Jahe alt, volle Sonne und Wassermangel sind es nicht, aber danke für die Antwort.
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Aliena
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Beitrag von Aliena »

Vielleicht hilft die nächste Antwort auch mir. :)
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MarenJ
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Beitrag von MarenJ »

Habt ihr die Möglichkeit Fotos einzustellen?
Grüße
Maren
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Anja M.
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Beitrag von Anja M. »

Gekräuselte Blätter haben immer darauf hingeteutet, daß da wieder Ameisen ihre Viecher verstecken, aber wenn ihr sagt da ist nichts *schulter zuck*
73 Anja
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Aliena
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Beitrag von Aliena »

Bei uns im fünften Stock habe ich noch keine Ameise gesehen. Mache heute nachmittag mal ein Foto.
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Alien66
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Beitrag von Alien66 »

Anja M. hat geschrieben:Gekräuselte Blätter haben immer darauf hingeteutet, daß da wieder Ameisen ihre Viecher verstecken, aber wenn ihr sagt da ist nichts *schulter zuck*
Hallo Anja,

an dieser Stelle muß ich mich mal melden. Habe letztens eine Hainbuche eingetopft und dabei offensichtlich einige Ameisen, die sich noch in den Resten der alten (Baumschul-) Erde befanden, übersehen. Jetzt kann ich am Wurzelansatz teilw. diese "krümelige Erde" erkennen, die Ameisen an die Erdoberfläche befördern. Immer, wenn ich eine Ameise an der Schale oder auf dem Substrat laufen sehe, wird diese natürlich entsorgt, ich kann aber logischer Weise nicht als Wachposten den ganzen Tag daneben stehen.

Was soll ich machen??? Ist es nötig, den Baum nochmals aus dem Substrat zu heben und die gesamte Resterde zu entfernen, bzw. das gesamte Substrat zu entsorgen?

Für eine fundierte Antwort danke ich im voraus!

Grüße, Chris.
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Anja M.
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Beitrag von Anja M. »

Hallo Chris,

die Ameisen selbst sind nicht das Problem, sondern die Blattläuse, die sie bewachen und melken. Nicht nur der Mensch betreibt Viehwirtschaft.

Es könnte aber auch möglich sein, daß andere Insekten sich Blätter so hinbiegen, um darin ihre Kinderstube zu schützen. Die Gelege könnten jetzt noch zu klein sein um aufzufallen.
73 Anja
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Aliena
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Beitrag von Aliena »

Hab mal eins der Blätter von unten fotografiert. (Ihr seht die Unterseite)
Es wölbt sich so, dass der Rand nach unten/innen geht.
An der Jungpflanze sind fünf oder sechs solcher Blätter vorhanden. Die anderen hatte die bis vor kurzem auch noch, sind aber wieder genesen.
Tierchen oder ähnliches waren nicht zu finden.

Ich weiß nicht, ob das Erscheinungsbild das gleiche ist, wie bei Elmar (ich bin jetzt mal so frei zu duzen).
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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

Aliena hat geschrieben:Hab mal eins der Blätter von unten fotografiert. (Ihr seht die Unterseite)
Es wölbt sich so, dass der Rand nach unten/innen geht.
An der Jungpflanze sind fünf oder sechs solcher Blätter vorhanden. Die anderen hatte die bis vor kurzem auch noch, sind aber wieder genesen.
Tierchen oder ähnliches waren nicht zu finden.

Ich weiß nicht, ob das Erscheinungsbild das gleiche ist, wie bei Elmar (ich bin jetzt mal so frei zu duzen).
Sieht wie ein Trockenschaden aus. Das kann neben zu wenig gießen auch immer an einem Wurzelschaden liegen...
M
Beste Grüße
Martin

Lieber Querlüften als Querdenken!
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MarenJ
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Beitrag von MarenJ »

Oder an zu heftiger Sonneneinstrahlung
Grüße
Maren
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Alien66
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Beitrag von Alien66 »

Anja,

ersteinmal danke für Deine rasche Antwort. Weitere Insekten o.ä. habe ich an der Hainbuche nicht entdecken können. Da ich den Baum erst kürzlich aus der Baumschule bekommen habe, hat er während des Grundschnittes viel Laub verloren, so daß ich sagen kann, daß bis jetzt kein Blatt mit irgendwelchen Schädlingen befallen ist. Ich habe heute am Abend nochmals die oberste Substratschicht entfernt, um etwas Maltaflor aufzustreuen. Dabei habe ich soweit es ging, die restl. Erde entfernt. Mal sehen, was die kommenden Tage bringen.

Grüße, Chris.
Elmar Herr
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hier meine Blätter

Beitrag von Elmar Herr »

hab massive schwierigkeiten, mit meiner 3,2 MP Camera, die Bilder auf 70 kb runter zu bringen, hier aber mal ein Bild der gekräuselten Blätter, ich hoffe ihr könnt was erkennen

Elmar
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Alien66
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Beitrag von Alien66 »

Hallo Aliena + Elmar,

meine Hainbuche treibt zwar nach wie vor neue Blätter aus, was ich aber momentan auf die noch zu hohe Energie im Stamm zurückführe, da ich, wie bereits erwähnt, bei der Grundgestaltung sehr viel Laubmasse entfernt habe. Jedoch fällt mir seit gestern ebenfalls auf, daß die Blätter an den Rändern braun werden und beim Anfassen einen trockenen Eindruck hinterlassen. Man kann die braunen Stellen leicht vom restlichen Blatt abbrechen, bzw. entfernen.

Ich gieße momentan alle zwei Tage. Der Baum steht bei mir auf einer Süd-/Westterrasse unter einem großen Gartenahorn. Die direkte Sonnenbestrahlung findet bis ca. 14.30 Uhr statt, danach steht der Baum dank des Gartenahorns im Halbschatten. Ich vermute aber trotzdem, daß es sich bei unserem Problem, wie MarenJ vermutet hat, um zu starke, bzw. lange Sonneneinstrahlung handelt. Denn ich denke, daß die Umgebungsbedingungen stimmen, zumindest sind bei mir keine Ameisen mehr zu sehen, Läuse, etc. kann ich auch nicht entdecken.

Ich habe im Buch von Werner Busch gelesen, daß die Hainbuche im (Halb-) Schatten aufgestellt werden sollte, obwohl große Bäume volle Sonne vertragen. Er hat diesen Umstand nicht weiter begründet, aber die von uns erkannten Blattveränderungen quasi als Konsequenz einer falschen Aufstellung angeführt. Ich habe daraufhin den Standort heute verändert, so daß meine Hainbuche jetzt nur noch Morgensonne, zwei Stunden Mittagssonne und später noch Abendsonne bekommt. Ich weiß nicht, was die zwei Stunden Mittagssonne noch anrichten werden, aber vollkommen in den Schatten wollte ich den Baum nicht stellen.

Kann jemand hierzu etwas Ergänzendes sagen?

Vielen Dank im voraus + Grüße, Chris.
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