Diplom Bonsai-Lehrer

Alles andere was zu Bonsai passt.
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Gary
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Beitrag von Gary »

spiritkanu hat geschrieben:offensichtlich ist es aber so, dass herr suzuki die zu dieser ausbildung gehörenden kurse auch in deutschland für deutschsprachige schüler(innen) anbietet :?:
Hallo Reinhold,
natürlich ist es so zu verstehen wie ich es geschrieben habe. :lol:
Entschuldige, doch bei Bonsai ist es halt noch immer so das Information schon die halbe Miete ist.

Meister Hideo Suzuki unterrichtet in Japanisch. Die Übersetzung erfolgt dann in die Landessprache des jeweiligen Veranstaltungsort. Initiiert und organisiert in Europa wird die ganze Sache von der italienischen "Scuola d´Arte Bonsai", einem Ableger der Bonsai-Schule von Meister Hamano aus Omiya, Japan.

Die meisten Kurse fanden bisher in Italien statt. Da besteht das Angebot auch schon mindestens 12 oder mehr Jahre. Doch es gibt auch Kurse in Frankreich und ich meine Dänemark. Wenn ich es richtig erinnere, begann 2000 der erste deutsche Kurs in der Nähe von Heidelberg mit ca. 20 deutschen Teilnehmern. In 2002 oder 2003 folgte dann der zweite Kurs am selben Ort und seit diesem Frühjahr läuft die dritte Staffel im Allgäu mit Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary

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Gary
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Beitrag von Gary »

lindwurm hat geschrieben:
Gary hat geschrieben: Hier wird vielmehr das von Yami so oft zitierte "pflegende Gestalten" gelehrt und eine bestimmte Philosophie von Bonsai vermittelt.

wie soll das bitte funktionieren in der lächerlich kurzen zeit die man auf diesen seminaren verbringt???
jeder kann für sich doch mal zusammen zählen wieviel zeit er im jahr sich mit bonsai beschäftigt, also aktiv was am baum machen+ "drüber nachdenken etc." wenn man das dann ins verhältnis setzt zu der zeit dieser "ausbildung" ......



der knackpunkt an bonsai ist doch vor allem anderen, das man jeden tag wieder neu anfangen muss, mit giessen,schneiden ,gestalten und "überlegen"...
Hallo, guter Einwand!
Doch entweder hast Du es nicht ganz richtig gelesen, ich mich undeutlich artikuliert oder es schlichtweg missverstanden. *kopfkratz*

Natürlich verhält es sich genau so wie Du es beschrieben hast und genau für diese "täglichen" Anforderungen wird einem auch das nötige Rüstzeug in dieser Schulung vermittelt.

Gerade darin besteht ja der Unterschied zu diesen 1-Tagesseminaren und Wochenend-Workshops. Nicht das die Einzeltreffen 3 Tage dauern ist der Hauptpunkt, sondern was glaubst Du wohl wie oft Du in 8 Jahren den selben Baum mitbringen und besprechen kannst um Deine Fortschritte oder auch Mängel aufzudecken. Und erzähl uns nicht, dass es in 8 Jahren nicht möglich sein sollte gravierende Veränderungen zu erzielen. (Sowohl an den Bäumen als auch einem selbst. :wink: )
Gerade diese "fortlaufende" und "begleitende" Betreuung machen den Unterschied!

Klar gehört es dazu zwischen den Schulungsterminen das Erlernte anzuwenden und persönlich umzusetzen. Und glaub jetzt blos nicht das Meister Suzuki dies nicht überprüft und auch klare "Hausaufgaben" bis zum nächsten Treffen verteilt. :lol:

Übrigens jedes versäumte Treffen muss nachgeholt werden. Ansonsten erfolgte keine Zulassung zu den Zwischen- bzw. der Abschlussprüfung.
Das Abschluss-Diplom will erarbeitet sein. *schwitz*
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary

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Kelle
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Beitrag von Kelle »

Gary hat geschrieben: Übrigens jedes versäumte Treffen muss nachgeholt werden. Ansonsten erfolgte keine Zulassung zu den Zwischen- bzw. der Abschlussprüfung.
Das Abschluss-Diplom will erarbeitet sein. *schwitz*
Man kommt halt nie weg von der Schulbank! :wink:

Ich finde die Idee mit der jahrelangen Ausbildung ganz reizvoll.
Problem ist für mich halt das Diplom, das am Ende steht. Es vermittelt mir den Eindruck als hätte man mit dem Diplom alles über Bonsai gelernt. Jedoch wissen wir doch alle, dass man bei Bonsai eigentlich sein ganzes Leben nie auslernt...
Mit freundlichen Grüßen
Kelle
Wer seine Vergangenheit vergisst, verliert seine Wurzeln.
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Gary hat geschrieben:Diese Schulungen richten sich auch nicht an Anfänger, ein eher fortgeschrittenes Wissen wäre da als Ausgangssituation schon empfehlenswerter. Doch genau in diesem Segment gibt es eine ständig wachsende Anzahl Menschen in Europa, die tiefer in die Materie vordringen wollen und dafür auch bereit sind einiges zu tun.
Und das geht eben kaum im stillen Kämmerchen für sich allein zuhaus!
Harald trifft damit den Nagel auf den Kopf! -
Eine solche mehrteilige, über Jahre andauernde Schulung ist eben nicht für jeden erstrebenswert ......
Für MICH persönlich schon. - Ich hab noch nie so viel gelernt, ich gebe jeden Euro dafür gerne & auf keine Fall unnötig aus und schlussendlich geht es MIR keinesfalls um ein "Diplom", sondern um den nötigen Weitblick in Sachen Bonsai.
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Stefan K.
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Beitrag von Stefan K. »

Kelle hat geschrieben:
Gary hat geschrieben: Übrigens jedes versäumte Treffen muss nachgeholt werden. Ansonsten erfolgte keine Zulassung zu den Zwischen- bzw. der Abschlussprüfung.
Das Abschluss-Diplom will erarbeitet sein. *schwitz*
Man kommt halt nie weg von der Schulbank! :wink:

Ich finde die Idee mit der jahrelangen Ausbildung ganz reizvoll.
Problem ist für mich halt das Diplom, das am Ende steht. Es vermittelt mir den Eindruck als hätte man mit dem Diplom alles über Bonsai gelernt. Jedoch wissen wir doch alle, dass man bei Bonsai eigentlich sein ganzes Leben nie auslernt...
Das ist aber fast überall der Fall.
Alle jene Dipl. Ings./Dr./Mag/... hier und draussen in der weiten Welt können auch nicht nach ihrem Studium aufhören weiter zu lernen (zumindest nicht diejenigen die in der Privatwirtschaft stehen)
Was sonst passiert ist eh klar.

Genau so muss mit einem Bonsaidiplom auch immer wieder weitergelernt werden.

Ich denke wenn du heute mit Bonsai deinen Lebensunterhalt bestreiten willst ist es schon sehr von Vorteil wenn man eine "Ausbildung" vorweisen kann.

Ich persönlich würde diese Ausbildung bei Herrn Suzuki auch sehr gerne machen.
Aber erstens bin ich sicher noch lange nicht soweit, zweitens ist mir das im Moment zu teuer und drittens ist es ein nicht unerheblicher Zeitaufwand.

Aber vielleicht irgendwann, ich bin ja noch jung *lach*
(sch....e und ich glaub das auch noch :wink: )
Ich hab Spass !
grüsse stefan
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Stefan K. hat geschrieben:Alle jene Dipl. Ings./Dr./Mag/... hier und draussen in der weiten Welt können auch nicht nach ihrem Studium aufhören weiter zu lernen (zumindest nicht diejenigen die in der Privatwirtschaft stehen)
DAS gehört wohl zu den größten Irrtümern der Menschheit. :roll:
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Stefan K.
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Beitrag von Stefan K. »

Wolfgang

jene Dipl Ings in meiner Branche (Bau)
müssen aber schon weiterlernen, ständig gibt es neue Materialien, Normen, Techniken, wenn du da nicht weiterlernst bist du bald auf dem Abstellgleis.
Ich hab Spass !
grüsse stefan
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Wolfgang
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Beitrag von Wolfgang »

Stefan,
es gibt aber auch noch Menschen, die *abseits* der Privatwirtschaft arbeiten und ebenfalls ohne Weiterbildung auf der Strecke bleiben. - Das meinte ich. :?
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Stefan K.
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Beitrag von Stefan K. »

Ja das ist mir schon klar, aber ich hab eben etwas mehr Einblick in die Privatwirtschaft

*prost*

Du kennst doch bestimmt die ganzen Nettigkeit die über z.B. Beamte erzählt werden.

*prost*
Ich hab Spass !
grüsse stefan
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Gary
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Beitrag von Gary »

*blabla* Lasst mir die Beamten in Ruhe! *zenzi*

Die brauchen ihren Schlaf. *schnarch* :lol:



*back*

Ich möchte noch kurz auf eine Frage von Frank eingehen und ein paar erläuternde Worte zum Ausstellungswesen in Japan schreiben.

Klar ist gerade Japan eine Kultur die stärker noch als unsere von Traditionen und Hierarchie geprägt ist. Doch zu eurer allen Beruhigung kann ich mitteilen, dass auch hier allmählich nur das Geld regiert und die "alten Werte" immer mehr zur Bedeutungslosigkeit verkommen. 8)

Nur mal zur Klarstellung: Traditionen und Hierarchien müssen nicht schlechtes sein!
Wie bei fast allem im Leben kommt es sehr stark auf das Wie an.


Die erwähnte Sakufu-ten, veranstaltet durch die Nippon Bonsai Grower Association, findet alljährlich im Januar in Tokyo statt. Es ist die einzigste Ausstellung bei der professionelle Bonsaigestalter ihre Werke unter ihrem eigenen Namen ausstellen können. Der verstorbene Hideo Kato organisierte 1975 die erste Sakufu-ten im Daimuru Kaufhaus, wo sie noch heute stattfindet.

Die wesentlich bekanntere und größere Kokufu-ten, veranstaltet durch die Nippon Bonsai Association, gibt es alljährlich im Februar. Sie ist die älteste, öffentliche Bonsai-Ausstellung Japans und die renommierteste Ausstellung weltweit. Seit 1934 findet sie im Metropolitan Art Museum in Ueno Park, Tokyo statt. Bei dieser, wie bei allen anderen Bonsai-Ausstellungen Japans, werden die Exponate unter dem Namen ihres Besitzers präsentiert. Und Besitzer kann eben jeder sein, auch die absoluten Laien, vornehmlich wenn sie über das notwendige Kleingeld verfügen.

Doch glaubt nur nicht das dies auch zum Ausstellen reicht. Hierfür bedarf es eben der oft ebenso massiven wie teuren Hilfe der Profis. Diese pflegen und überarbeiten die Möchtegern-Ausstellungsbäume im Vorfeld oft über Jahre zum Zwecke der Erreichung einer Zulassung zur Kokufu-ten. Denn wenn auch jährlich gut 200 Exemplare gezeigt werden, so bewerben sich doch gut doppelt so viele um einen der begehrten Ausstellungsplätze.

Es ist also die tatkräftige Mithilfe von Profis von Nöten, ohne das diese wirklich "ihre Arbeit" präsentieren können. Bei der letzten Kokufu-ten die ich besuchte hatten allein die beiden namhaften Bonsai-Künstler Kimura und Kobayashi ca. 60% aller ausgestellten Exponate vorher auf diesen großen Moment hingetrimmt.

Wenn man diese Umstände kennt, dann begreift man auch warum gerade eine Ausstellung wie die Sakufu-ten so enorm wichtig ist. Nur hier können die Profis ihre "eigene Arbeit" präsentieren, die keinem Kundenwunsch folgen musste. Dies ermöglicht auch einmal völlig neue Wege zu beschreiten, Traditionen zu hinterfragen oder gar zu brechen. (Obwohl dies zugegen natürlich immer noch sehr schwer ist in Japan.)

PS: Man muss das ganze auch ein wenig so sehen wie bei uns die Werbungsbeschränkungen für Selbstständige.
Grüße aus dem sonnigen Baden
Gary

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hfbonsai
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Beitrag von hfbonsai »

Hallo

Danke Harald, für die ausführliche Erklärung und das Hintergrundwissen. :wink:

Auf der einen Seite bestätigen deine Erklärungen meine teilweis negative Denkweise und Einstellung, zu den Japanischen Ausstellungen und stark Japanisch geprägten Ausstellungen in Europa.

Auf der anderen Seite machen Deine Infos mich auch nachdenklich und zeigen mir eine etwas andere, positivere Sichtweise des ganzen Spektakels.

Im großen und ganzen finde ich diesen Thread sehr interessant und lehrreich, es ist schön, das Hintergrundwissen und die Motivationen der einzelnen Forumsteilnehmer kennen zu lernen.

Gruß Frank

edit: Harald ich habe regelrecht Deinen Unterton gehört, bei der Erläuterung der alten Werte und den Traditionen im Vergleich zu dem immer stärker werdenden Mammon (Geld). :lol:
Gruß Frank

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Ein guter Bonsai braucht Zeit, so wie die Natur die uns erschaffen hat.
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donaurieder
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Beitrag von donaurieder »

Hallo zusammen,

ohne wenn und aber :

Hätte ich die Zeit diese Schulung zu machen, würde ich es tun.
Bonsaifreunde kennenlernen, eine Menge Wissen vermittelt bekommen und das kontinuierlich...bis zum Diplom, das ich zwar nicht herumposaunen würde, aber doch stolz darauf wäre.
Von irgendwelchen finsteren Mächten dabei fehlgeleitet zu werden, würde mich erst mal nicht interessieren :lol:

Ich weiß noch was für ein tollesGefühl das war, als ich den Jagdschein geschafft hatte und das nach einem damals qualvollen Jahr neben dem Job und der Familie!

Anscheinend legen ja die meisten keinen Wert auf Diplome .
Da möcht ich kurz und ketzerisch anmerken :
Es liest auch niemand die Bildzeitung :wink:
Grüße aus dem Donauried
Hermann.

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Niko
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Beitrag von Niko »

Hallo Frank,

die Frage, inwieweit die Absolventen sich vom Meister (wer es auch immer sein sollte) oder von irgend einer Dachorganisation beeinflussen lassen, wäre sicherlich völlig überflüssig gewesen, wenn man die Werke der Absolventen kennt - dies ist in sehr vielen Magazinen nachzulesen. Alle vier gestalten die Bäume nach IHREN eigenen Vorstellungen (dies sieht man sehr gut an den Ergebnissen).

Übrigens:
Ein Abschluss ist sicherlich keine Garantie für gute Leistungen, aber bei einem Chirung (falls erforderlich) fühle ich mich mit Diplom und viel Erfahrung (wie bei den vier Absolventen) ETWAS wohler.

gruß

Niko
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hfbonsai
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Beitrag von hfbonsai »

Hallo Niko

Ich halte keine Frage zu diesem Thema für völlig überflüssig und ich kenne auch einige Werke der Absolventen.
Ob sie nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten oder nach gewissen Stilformen und Prüfungsvorgaben kann ich nicht entscheiden.
Da Du das mit deinem geübten Auge von vorneherein siehst, bist Du wohl wesentlich weiter und erfahrener als ich in diesem Thema.
Das spricht für Dich. 8)

Ein Chirug und ein Handwerker der z.B. Gasanschlüsse verlegt kann man, meiner Meinung nach, NICHT mit einem Bonsaigestalter oder Friseur auf eine Stufe stellen.
Auch geht es hier nicht darum, was besser ist und was nicht, sondern nur in wie weit die persönliche Freiheit und Kreativität von solchen Dachorganisationen eingeschränkt werden und welche Personen so etwas machen dürfen und welche nicht. :idea:

Aber das weißt Du ja scheinbar schon alles. :lol:

Frank
Gruß Frank

hfbonsai= Heike + Frank-Bonsai

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chris.p
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Beitrag von chris.p »

Hallo zusammen,
selten genug äussere ich mich hier zu einem Thema, aber jetzt muss ich mich outen *schock* .
Auch ich bin Schüler von Herr Suzuki und nehme nun schon am 12.Kurs dieser Ausbildung teil.

Ich stelle folgende Fragen zur Diskussion:
- Wo erhält man mehr Wissen zum Thema Bonsai als bei einem Japanischen Meister?
- Warum sind der überwiegende Teil aller Fachleute für irgend eine Tätigkeit fundamental ausgebildet?
- Warum sehen die meisten Bäume auf der von Gary genennten SAKUFU-TEN verschieden aus obwohl der größte Teil aller Aussteller fundamental ausgebildet ist?
- Warum ist die italienische Bonsaiszene( ca. 200 Scoula de Arte Absolventen) um soviel weiter als die Deutsche ?

Klar ein wenig Kastendenken ist das schon, aber wenn man wirklich weiterkommen will, ist eine fundamentale Ausbildung schon nötig.
Es gibt zwar einige Autodidakte aber der Grossteil aller Bonsaianer ist schon auf soetwas angewiesen.
Ich denke nirgedwo ist es möglich so viel über das Gesamtwerk Bonsai zu lernen als bei so einer Ausbildung.
Themen wie zB.Kusamono, Tokonoma, und Ästhetik werden ausführlich geübt und besprochen.
Jedem wird der Freiraum für Kreativität gelassen nachdem er bewiesen hat das er die Grundregeln begriffen hat.
Das schließt zumindestens bei mir mit ein das ich öfter bei Herrn Suzuki anecke weil ich irgendeine Regel in der japanischen Variante von Bonsai nicht angewendet habe und mir etwas anderes einfallen lassen habe. Herr Suzuki würde so etwas nicht wirklich kritisieren sondern sieht es schon gerne wenn jemand eine eigene "Handschrift hat.
Übrigens Herr Suzuki hat am liebsten wenn blutige Anfänger zu seinen Kursen kommen, die noch nicht "vorbelastet" sind.
Ich bin jetzt schon traurig wenn die Ausbildung zu Ende ist denn man kann ja noch sooooooooooooooooooo viel lernen. ( Auch mit Diplom)

Bis Dann
Chris
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