Reinert hat geschrieben:Vielen Dank für eure Antworten!
Keine schlechte Idee Stefan :D Das werde ich mal ausprobieren.
Karsten glaube das die Biegung sich dann einfach nach innen wölbt
Delamitri glaube das der Ton richtig ist.
Der Keramiker meinte das es an der hohen Temperatur liegt (1250°C)
Der Ton fängt an zu glühen und verschmilzt.
Kann natürlich sein das verschiedene Tonarten auch verschieden stark weich werden. Da muss ich mal nachfragen :D
Und noch ein paar Bilder von meiner deformierten Schale
Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Reinert
Son Streifen unterlegen ist eine Option. Habe auch schon mal kleine runde Stücke mit einem Rohr ausgeschnitten; geht auch. Ist aber eigentlich überflüssig. Wenn die Schale größer ist als 40/45 cm und Du den Boden zu dünn machst, passiert das ohehin schon beim Trocknen. Da lege ich immer was unter. Ansonsten geht´s auch ohne.
Zur Bemerkung von Karsten: Wenn man die Schale einfach andersrum dreht, stellt man sie dann auf Stelzen? Durch das Gewicht der Schale drücken die sich dann auch hoch, wenn der Boden weich wird und man bekommt Beulen im Boden. Oder wohin soll die Glasur ablaufen? Dann kriegst Du mit hoher Wahrscheinlichkeit Tränen auf dem Rand.
Ob sich der Boden durchbiegt, hängt mit der maximalen Brenntemperatur zusammen. Wenn der Ton einen Brennbereich bis 1300 ° C hat, ist 1250° sicher richtig. Wenn man bis an den Grenzbereich geht, fängt der Ton an zu verglasen und wird weich. Dann hängt der Boden durch. Habe auch einige von der Sorte fabriziert. Sieh das mal so: Das gibt einen besseren Wasserablauf....
Ansonsten je nach Tonsorte immer 30° unter der maximalen Temperatur bleiben, dann sollte das nicht mehr passieren.
Erwin