Wolfgang hat geschrieben:
Heike,
du hast leicht lachen. - DEIN *Bonsaimeister* wird ja schon im Frühjahr geboren ............ Winken
Ja, mit dem zweiten Kind erhöht sich die Chance auf das doppelte, wenigstens ein Kind zu bekommen, dass gegen das Bonsai-Virus nicht immun ist...

Allerdings wird es wenn überhaupt eher wieder eine "Bonsaimeisterin", da sich die Mädchenserie, die bei meiner Oma mütterlicherseits begann, bei uns in der 4. Generation fortsetzt...
Niemals würde ich meine Kinder zu Hobbys nötigen, die ihnen nicht von alleine gefallen! Ich bin da selber von meinen Eltern entsprechend vorgeschädigt, denn ich wurde vom 7. bis zum 17. Lebensjahr in den Tennisclub genötigt und genauso ins Segelboot.
Ich habe mir geschworen, sowas meinen Kindern niemals anzutun und wenn sie meine Hobbys nicht teilen wollen, werde ich ihnen kein schlechtes Gewissen machen und ihre Interessen unterstützen. Selbst wenn es Tennis und Segeln werden sollte...
Frank hat ja ein Riesenglück gehabt, mit dem tollen Grundstück, das er geerbt hat! Glückwunsch!

Ja, warum sollte man sich nicht hinterher seinen Erben selbst suchen?
Wenn ich eines Tages weder Kinder noch Enkel hätte, die sich aus den Bonsai etwas machen, aber vielleicht ein Jugendlicher aus der Nachbarschaft oder jemand nettes aus dem Bonsaiforum (wenn es dann noch exisitiert...), würde ich meine Bäume auch lieber an so jemanden vererben.
Was die Dienstleistungen betrifft: wißt Ihr eigentlich, wie teuer ein Hufschmied heutzutage ist? Als ich noch ein Pferd hatte, das an allen vier Hufen Beschlag brauchte, mit einigen Extras, Stollenlöchern, im Winter Snowgrip und Widiastifte (sowas ähnliches wie kleine Spikes, gegen ausrutschen), habe ich ca. 800,-€ im Jahr für den Schmied ausgegeben!
Mein jetziges Pferd hat zum Glück super Hufe, die ohne Beschlag auskommen und die ich selber ausschneide und raspele.
Aber 800,-€ im Jahr für den Bonsaipflegedienst auszugeben, würden sich wohl nicht allzu viele Rentner leisten können...
Viele Grüße,
Heike