Acer Palmtum, treibt schon anfang Januar aus. Wann Umtopfen
Acer Palmtum, treibt schon anfang Januar aus. Wann Umtopfen
Hallo,
mein Ahorn treibt alljährlich schon ende Januar aus, obwohl der Baum im freien auf dem Balkon steht. Normal ist das doch nicht, oder ?
Zu welchem Zeitpunkt sollte ich den Baum denn umtopfen ? Ab wann kann mit dem Düngen begonnen werden ?
mein Ahorn treibt alljährlich schon ende Januar aus, obwohl der Baum im freien auf dem Balkon steht. Normal ist das doch nicht, oder ?
Zu welchem Zeitpunkt sollte ich den Baum denn umtopfen ? Ab wann kann mit dem Düngen begonnen werden ?
hallo,
bei mir treibt auch schon alles munter aus. ob ahorn, quitte, ulme oder birke. ich persönlich habe auch noch keinen plan wann ich in diesem jahr mit dem umtopfen beginne. ich werde noch ein paar wochen warten und hoffen, dass der austrieb nicht zu stark wird. im moment ist es bei uns nachts noch ganz schön frostig. ich werde mich ans umtopfen machen wenn ich ziemlich sicher sein kann, dass wir keinen frost mehr bekommen. mit dem düngen beginnen ich so gegen ende märz.
gruß
frank
bei mir treibt auch schon alles munter aus. ob ahorn, quitte, ulme oder birke. ich persönlich habe auch noch keinen plan wann ich in diesem jahr mit dem umtopfen beginne. ich werde noch ein paar wochen warten und hoffen, dass der austrieb nicht zu stark wird. im moment ist es bei uns nachts noch ganz schön frostig. ich werde mich ans umtopfen machen wenn ich ziemlich sicher sein kann, dass wir keinen frost mehr bekommen. mit dem düngen beginnen ich so gegen ende märz.
gruß
frank
- Robert S.
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- Registriert: 28.03.2005, 07:09
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Hallo Bitbix,
dann lebst Du in einer Gegend mit sehr mildem Klima? Um was für einen
Ahorn handelt es sich?
Umtopfen solltest Du wenn mit keinen Nachtfrösten mehr zu rechnen ist bzw.
Du den Baum frostfrei stellen kannst, i.d.R. Ende März, Anfang April.
Mit düngen würde ich anfangen wenn sich die Blattknopsen öffnen.
Servus,
Robert
dann lebst Du in einer Gegend mit sehr mildem Klima? Um was für einen
Ahorn handelt es sich?
Umtopfen solltest Du wenn mit keinen Nachtfrösten mehr zu rechnen ist bzw.
Du den Baum frostfrei stellen kannst, i.d.R. Ende März, Anfang April.
Mit düngen würde ich anfangen wenn sich die Blattknopsen öffnen.
Servus,
Robert
Hallo, Ihr Lieben,
es empfiehlt sich, die Bonsai im Schatten zu überwintern.
Sie treiben dann nicht zu früh aus und sind weniger gefährdet, bei Frost zu vertrocknen (Sonne taut die Äste auf, aber nicht die Erde und Wurzeln).
Meine Outdoors werden an der Nordwand unseres Hauses unter dem Dachüberstand auf Regalen überwintert, Kalthauspflanzen im Gewächshaus, das im Schatten des Wohnhauses auf der Nordseite steht.
Trotz der recht milden Temperaturen in diesem "Winter" beginnen meine Bäume nicht wirklich mit dem Austrieb.
Es ist bei meinen alles für diese Jahreszeit normal.
Viele Grüße,
Heike
es empfiehlt sich, die Bonsai im Schatten zu überwintern.
Sie treiben dann nicht zu früh aus und sind weniger gefährdet, bei Frost zu vertrocknen (Sonne taut die Äste auf, aber nicht die Erde und Wurzeln).
Meine Outdoors werden an der Nordwand unseres Hauses unter dem Dachüberstand auf Regalen überwintert, Kalthauspflanzen im Gewächshaus, das im Schatten des Wohnhauses auf der Nordseite steht.
Trotz der recht milden Temperaturen in diesem "Winter" beginnen meine Bäume nicht wirklich mit dem Austrieb.
Es ist bei meinen alles für diese Jahreszeit normal.
Viele Grüße,
Heike
-
Acrobat
Ja, das ist wahr!
Im Austrieb sollte man mit Dünger und Wasser nicht zu spendabel sein, sonst gibt es schöne GROSSE Blätter und LANGE Internodien, gegen die man auch mit noch so eifrigem Pinzieren nicht ankommt.
Bei einigermaßen aufgebauten Laubbäumen fange ich NACH dem ersten Austrieb ganz langsam mit etwas Biogold an. Später gibt es dann mehr Biogold und auch Flüssigdünger.
Kiefern kriegen bei mir erst ab Ende Juni überhaupt Dünger.
Viele Grüße,
Heike
Im Austrieb sollte man mit Dünger und Wasser nicht zu spendabel sein, sonst gibt es schöne GROSSE Blätter und LANGE Internodien, gegen die man auch mit noch so eifrigem Pinzieren nicht ankommt.
Bei einigermaßen aufgebauten Laubbäumen fange ich NACH dem ersten Austrieb ganz langsam mit etwas Biogold an. Später gibt es dann mehr Biogold und auch Flüssigdünger.
Kiefern kriegen bei mir erst ab Ende Juni überhaupt Dünger.
Viele Grüße,
Heike
Laut Überschrift des Beitrags um einen Acer Palmatum.Robert S. hat geschrieben: Um was für einen Ahorn handelt es sich?
Das wäre in Deutschland allgemein erst nach den sogenannten Eisheiligen sicher, also Mitte Mai...Robert S. hat geschrieben: Umtopfen solltest Du wenn mit keinen Nachtfrösten mehr zu rechnen ist
Wie wohl die meisten, topfe ich selber je nach Wetter so ab Mitte März um. Allerdings stehe die Bäume danach bei mir noch 4 Wochen windgeschützt im Kalthaus. Leichte Fröste machen den Bäumen nach meiner Erfahrung nicht viel aus, aber eiskalte Winde schon. Dann würde ich lieber warten bis Ende März, Anfang April.
Liebe Grüße,
Pet
Pet
Moin Heike,Heike_vG hat geschrieben:....Im Austrieb sollte man mit Dünger und Wasser nicht zu spendabel sein, sonst gibt es schöne GROSSE Blätter und LANGE Internodien, gegen die man auch mit noch so eifrigem Pinzieren nicht ankommt....
sehr interessant, was Du da beschreibst!
Was bitte ist bei Dir "...nach dem Austrieb", wie groß sind dann die Blätter an Deinen Bäumen? Haben sie dann schon die volle Größe erreicht, bis Du den ersten Dünger gibst, oder geht es Dir primär darum, den Austrieb neuer Knospen und die damit verbunden neue Verzweigung möglichst "klein" zu halten?
Eine andere Sache geht mir auch nicht aus dem Kopf: Wenn man, ausgehend von in der Vegetationsperiode dauerhaft treibenden Pflanzen, nach dem ersten Austrieb wieder "normal" düngt, entstehen dann nicht die gleichen Probleme bei dem nachfolgenden, neuen Austrieb?
Viele Grüße, Chris.
Hallo Chris,
später im Jahr ist der weitere Austrieb z.B. bei Ahornen nach meiner Erfahrung wesentlich besser im Griff zu behalten, wenn man beim ersten Austrieb nach dem Winter mit dem Dünger und Wasser nicht übertrieben hat.
Speziell bei sehr wüchsigen Ahornen, wie dem normalen grünen Acer palmatum oder dem A.p. "Arakawa" bin ich mal fast verzweifelt, weil die immer wieder so lange Internodien entwickelt haben, trotz pinzieren, dass ich den ganzen Austrieb wieder abschneiden musste.
Bei von Natur aus schwachwüchsigen Sorten mag das Problem weniger gravierend sein.
Wann genau ich wieviel dünge, hängt immer etwas vom Wetter ab, bei dem heißen April im letzten Jahr z.B. war vieles anders als sonst.
In einem "normalen" Jahr würde ich im Mai schon mal ein wenig Biogold spendieren, Flüssigdünger ab Juni zusätzlich geben.
Aber es hängt natürlich immer vom Reifezustand des Baums ab. Bei Jungpflanzen und Rohware, die noch viel Zuwachs brauchen, ist es egal, wie lang die Internodien und wie groß die Blätter werden.
Da ist erst einmal nur die Stammverdickung wichtig, die Äste und Verzweigung werden später aufgebaut.
Wichtig ist das Thema erst für Bäume in der Schale, die eine schöne feine Verzweigung und kleine Blätter bekommen sollen.
Da muss man dann unter seinen persönlichen Bedingungen (bevorzugte Substratmischung, Standort der Bäume (wie viel Sonne?) und Gießverhalten z.B.) das passende Düngeverhalten herausfinden.
Viele Grüße,
Heike
später im Jahr ist der weitere Austrieb z.B. bei Ahornen nach meiner Erfahrung wesentlich besser im Griff zu behalten, wenn man beim ersten Austrieb nach dem Winter mit dem Dünger und Wasser nicht übertrieben hat.
Speziell bei sehr wüchsigen Ahornen, wie dem normalen grünen Acer palmatum oder dem A.p. "Arakawa" bin ich mal fast verzweifelt, weil die immer wieder so lange Internodien entwickelt haben, trotz pinzieren, dass ich den ganzen Austrieb wieder abschneiden musste.
Bei von Natur aus schwachwüchsigen Sorten mag das Problem weniger gravierend sein.
Wann genau ich wieviel dünge, hängt immer etwas vom Wetter ab, bei dem heißen April im letzten Jahr z.B. war vieles anders als sonst.
In einem "normalen" Jahr würde ich im Mai schon mal ein wenig Biogold spendieren, Flüssigdünger ab Juni zusätzlich geben.
Aber es hängt natürlich immer vom Reifezustand des Baums ab. Bei Jungpflanzen und Rohware, die noch viel Zuwachs brauchen, ist es egal, wie lang die Internodien und wie groß die Blätter werden.
Da ist erst einmal nur die Stammverdickung wichtig, die Äste und Verzweigung werden später aufgebaut.
Wichtig ist das Thema erst für Bäume in der Schale, die eine schöne feine Verzweigung und kleine Blätter bekommen sollen.
Da muss man dann unter seinen persönlichen Bedingungen (bevorzugte Substratmischung, Standort der Bäume (wie viel Sonne?) und Gießverhalten z.B.) das passende Düngeverhalten herausfinden.
Viele Grüße,
Heike
