Verticillium-Welke?

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
Chris135
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Verticillium-Welke?

Beitrag von Chris135 »

hallo,
ich habe da eine einfache frage an euch:':wink:' ist das an meinem acer p. deshojo die berühmt berüchtigte Verticillium-Welke?
es würde mich ehrlich gesagt gar nicht wundern, denn man sollte wissen:

ich habe diesen deshojo im frühsommer 2007 gekauft und da es zum umtopfen auch schon zu spät war, habe ich ihn auch nicht mehr umgetopft.

im frühjahr 2008 habe ich ihn dann umgetopft und musste leider feststellen, das die akadama-mischung in der er klebte auch einen guten mauer-mörtel abgeben würde.
den baum habe ich nur mittels eines eß-stäbchen´s und kräftigen strahlen aus der garten-brause aus diesem fundament befreien können.

das heißt für mich, das der winter die beste zeit zum outdoor-kauf ist, damit man noch rechtzeitig umtopfen kann und dass bei manchen ebay-händlern vorsicht in bezug auf den zustand des substrat´s angesagt ist.

ich muss leider sagen, dass ich auch im herbst schärfer hinsehen hätte müssen, aber irgendwie ist mir dieser kleine ast an meinem ahorn entgangen. (habe so um die 30 B.)

ob es jetzt die v.-welke ist oder eine andere welke weiss ich nicht, ich will auch nicht bis zum frühsommer warten bis der halbe baum verdorrt ist und habe deswegen diesen ast vorsorglich entfernt.
vielleicht war es voreilig von mir, aber wenn es die v.-welke ist möchte, ich kein risiko eingehen, auch wenn ich weiß, das das einzige "heilmittel" verbrennen ist. ':cry:'

reicht es eigentlich die konkav-zange mit spiritus zu desinfizieren?

man sieht auf den fotos mehr oder weniger gut, dass an mehreren schnittstellen keine schwarzen punkte oder andere verfärbungen zu sehen sind.
außerdem war das holz auch nicht trocken, nur direkt auf dem ast sind diese schwarzen verfärbungen zu sehen, die sich auch nicht abwischen ließen.

ich werde die sache in zukunft genau beobachten - mal sehen was wird.

ich bin sehr an euren meinungen interessiert, auch wessen ahorn schon mit der v.-welke zu tun hat(te).

danke und gruß

Christian
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mein deshojo - letzten frühling
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Honey
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Beitrag von Honey »

Beim Welkepilz werden die befallenen Astpartien komplett schwarz. Auch bei einem Querschnitt durch den befallenen Ast kann man den Pilz erkennen.
Bei deiner Pflanze ist, soweit ich beurteilen kann, die Verticillium-Welke ausgeschlossen.
Der abgeschnittene Ast sah noch nicht mal abgestorben aus.
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sloe
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Beitrag von sloe »

So fing es bei meinem Ahorn auch an. Der ist jetzt im Bonsai-Himmel...
In Erinnerung an diese Erfahrung hätte ich den Ast auch abgeschnitten.
Die schwarze Verfärbung im Holz konnte ich erst erkennen, als alles zu spät war.
Gruss - Wilma
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holgerb
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Beitrag von holgerb »

Hallo Christian.

Das Problem mit den japanischen Ahörnern kenne ich. Ich würde zunächst erstmal Verticillium ausschließen, die Symptome sprechen eigentlich dagegen.

Vielmehr machen die Bilder den Anschein "falscher" Pflege.

1. Japanische Ahörner vertragen zwar volle Sonne (und stehen auch in Baumschulen vollsonnig), allerdings würde ich einen eher schattigeren und kühleren Ort vorziehen , um die Verdunstung zu reduzieren, womit die feinen Blättchen geschont werden.

2. Jap. Ahörnchen sind (gerade in der Jugend und gerade in Pötten) frostempfindlich. Die Absterbesymptome an Deinem Baum sehen einigermaßen danach aus.

3. Jap. Ahörnchen sind etwas zickig beim Schnitt, gerade dann, wenn man köpft (also stark einkürzt).
Den Schnitt würde ich immer und ausschließlich im Frühjahr,,wenn sich die ersten Blättchen entwickelt haben machen, allerspätestens im Sommer und niemals im Winter.
Selbst bei "korrektem" Schnitt (Astkragen bleibt stehen, kannst Du hier mal im 1. Post nachlesen) kann es dazu kommen, daß das Kambium weiter abstirbt. Die beste Erfahrung das zu verhindern habe ich im Frühjahr gemacht...
"The mind is like a parachute. It doesn't work unless it's open."
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Honey
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Beitrag von Honey »

Ich habe einen Shohin Palmatum, dessen eine Hälfte des Stammes genauso abgestorben ist, wie auf dem Bild (Schuld ist hier die Veredelungsstelle). Die andere ist allerdings noch quietschlebendig und der Baum erfreut sich dennoch bester Gesundheit.

Wie holgerb geschrieben hat, sind wahrscheinlich irgendwelche Umwelteinflüsse (z.B. Frost) schuld am Absterben des Astes.
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Tomsai 92
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Beitrag von Tomsai 92 »

holgerb hat geschrieben:2. Jap. Ahörnchen sind (gerade in der Jugend und gerade in Pötten) frostempfindlich. Die Absterbesymptome an Deinem Baum sehen einigermaßen danach aus.
Hmm... *kopfkratz* Frost würde ich hier eher ausschließen. "Angeblich" soll deshojo eine der frostsichersten Sorten sein, so wird es zumindest häufig in irgendwelchen Artenbeschreibungen behauptet.

Ich tippe hier mal einfach auf irgendeinen Pilz, vor dem immer gewarnt wird, wenn man starke Rückschnitte macht (und dabei die Wunden nicht verschließt *nenene* ) oder die Pflanze nicht ordentlich bei Kräften hält (was in diesem Fall wahrscheinlich zutrifft).
Bei der Verticilliumwelke sehe der Baum bedeutent schlimmer aus. Grade solch ein "Jüngling" wäre meistens von oben bis unten infiziert und es würde nicht nur ein einziger Zweig "sauber" absterben.
Zur Erholung würde ich diesen Baum im nächsten Jahr erstmal ordnungsgemäß umtopfen und dabei lieber auf einen etwas zu großen Topf zurückgreifen.


Schöne Grüße

Tomsai
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Bonsai-Bene
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Beitrag von Bonsai-Bene »

meine meinung: verticilium sieht bei uns in der Baumschule immer so aus und auch bei mir im Garten, es überleben aber einige! darfst nur nicht zuerst den Kranken Baum schneiden, in zukunft wird der als letztes geschnitten (egal ob oben oder wurzel) und das werkzeug danach desinfiziert und der ahorn muss von anderen Ahorn Cornus Cotinus u.s.w ferngehalten werden :roll:
MfG Benedict

Versuche nicht wie der Meister zu sein, sondern suche nachdem was der Meister sucht!
Chris135
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Beitrag von Chris135 »

hallo,
danke für eure antworten :)
zum standort des ahorn kann ich sagen, dass er im winter in einem wintergarten steht in dem es im letzten winter immer frostfrei war.
ansonsten steht er draußen unter einem großen walnussbaum (siehe letztes foto) der den ganzen tag schatten garantiert.

und stark geschnitten habe ich ihn auch nicht, da er im groben schon gestaltet ist und von der form her ja eigentlich "fertig" ist (jaja - ich weiß ein bonsai ist nie wirklich fertig).

ob es jetzt die v.-welke ist oder nicht kann wahrscheinlich nur eine prüfung im labor erbringen.

ich hoffe natürlich nicht, aber auch wenn der baum betroffen sein sollte und er vielleicht früher oder später daran eingeht - als altersvorsorge betrachte ich meine bonsai nicht, denn wie man sieht kann das so sicher sein wie ein immobilienfond :lol: (auch wenn ich natürlich - so wie die meisten hier an den kleinen bäumen hänge).

jetzt hoffe ich erstmal, das meine bäume die nächsten nächte überstehen
:wink:
gruß

Christian
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Alien66
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Beitrag von Alien66 »

Christian,

es wundert mich etwas, daß die Anderen nicht stärker auf die Schnittstellen eingegangen sind, an welchen man meiner Meinung sehen kann, daß es sich nicht um die Verticillium-Welke handelt. Der Pilz setzt sich normalerweise im Splintholz fest und verhindert damit den Wassertransport, was dazu führt, daß die dahinerliegenden Zweige/Äste absterben. Erkennbar ist der Befall an der grau-bräunlichen Verfärbung des Splintholzes von Schnittstellen - was aber bei Deinen Schnittstellen nicht der Fall ist.

TROTZDEM würde ich diese Verfärbung nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ich kann auch Deine Sorge verstehen, habe ich doch an einem kl. Dreispitz im Herbst diesen Jahres ähnliche Verfärbungen erkannt, obwohl die dahinterliegenden Partien noch bis weit in den Spätherbst Blätter austrieben. Demzufolge kann ich mir auch nicht vorstellen, daß mein Ahorn mit der Verticillium-Welke infiziert sein soll, jedoch mache ich mir Sorgen... und wäre für weitere Tips von Dritten sehr dankbar!
Viele Grüße, Chris.
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Dorian Gray
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Re: Verticillium-Welke?

Beitrag von Dorian Gray »

Hallo Christian und alle anderen,
gibt es schon neune Entwicklungen bei deinem Deshojo?
Ich habe mit identischen Symptomen an meinem Butterfly zu kämpfen. Die Pflanze habe ich jetzt im späten Winter aus einer größeren Ahorn-Baumschule erworben, der Wurzelbereich ist vollkommen in Ordnung, habe heute nochmal nachgesehen. Standort ist halbtags Sonne, Nachmittags Schatten und eher kühl, also auch kein Extremstandort.

Ansonsten gibt es keine Verfärbung des Splintholzes und wie man auf dem Bild erkennen kann (gelber Kreis), machen die Blätter noch einen relativ guten Eindruck. Bei Verticillium-Welke vertrocknen diese jedoch zuerst. Also ausgeschlossen.
Auch schließe ich so eine krasse Reaktion bei einem Rückschnitt aus, auch wegen großem zeitlichen Unterschied.

Ich vermute einfach mal einen anderen/ähnlichen Pilz, Vorschläge? Entwicklungen? Erfahrungen?

Die Frage ist auch in wie weit Garys Aussagen (http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... ot*#p29663) hierzu passen.
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You said to me once that pathos left you unmoved, but that beauty, mere beauty, could fill your eyes with tears.
Chris135
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Re: Verticillium-Welke?

Beitrag von Chris135 »

hallo,
ja meinem deshojo geht es sehr gut, ich habe ihm im april eine neue form gegeben und dabei auch einige äste entfernt.
er treibt wie wild - saidung ultra sei dank (-:
ich werde bald auch ein paar fotos einstellen .

mfg

Chris
Chris135
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Re: Verticillium-Welke?

Beitrag von Chris135 »

Hallo ,
also was deinen ahorm angeht kann ich auch nicht genau sagen um welches problem es sich dabei handelt.
es muss nicht unbedingt eine welke-krankheit sein, vielleicht handelt es sich auch um "fusarium" oder "botrytis" - die liste der pilzkrankheiten die für ahorne gefährlich werden können ist groß.

wie gesagt - mein deshojo erfreut sich derzeit bester gesundheit, ich baue ihn neu auf, da er mir seit dem kauf von vor 3 jahren von der form her nicht wirklich zugesagt hat.
im frühjahr habe ich mich dann ans werk gemacht, aber natürlich sind die folg. bilder erst der anfang der gestaltung.


gruß

chris
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ich habe einige äste entfernt, auch viele kleine zweige die über den ganzen stamm verteilt waren, aber auch die zwei größen äste in der mitte, weil diese viel zu dick waren.
ich habe einige äste entfernt, auch viele kleine zweige die über den ganzen stamm verteilt waren, aber auch die zwei größen äste in der mitte, weil diese viel zu dick waren.
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ich lasse ihn dieses jahr ohne größeres zurückschneiden durchtreiben - nur oben schneide ich regelmäßig die langen triebe weg um das wachstum der unteren triebe zu stärken.
ich lasse ihn dieses jahr ohne größeres zurückschneiden durchtreiben - nur oben schneide ich regelmäßig die langen triebe weg um das wachstum der unteren triebe zu stärken.
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ich glauge ich habe villeicht etwas viel saidung ultra verwendet - die blätter sind teilweise 2,5 fach so groß als im letzten jahr, aber das ich mir egal, da er so oder so im moment eigentlich nicht vorzeigbar ist.
ich glauge ich habe villeicht etwas viel saidung ultra verwendet - die blätter sind teilweise 2,5 fach so groß als im letzten jahr, aber das ich mir egal, da er so oder so im moment eigentlich nicht vorzeigbar ist.
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ChSchulz
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Re: Verticillium-Welke?

Beitrag von ChSchulz »

Hallo allerseits,
ich hole diesen Thread nochmal aus der Versenkung, da ich sichergehen will, ob mein kleiner Acer palmatum die Vertillicium-Welke hat. Vielleicht könnt ihr mir helfen.

Die Symptome sind laut Beschreibungen im Internet leider eindeutig. Die Pflanze treibt scheinbar kerngesund aus und fieserweise hängen kurz danach die Blätter schlaff herunter. Im Falle meines Acer hängt alles. Die Äste zeigen bisher leicht dunkle, aber nicht eindeutige Flecken.

Die Blätter habe ich nun weggeschnitten und die Pflanze in eine helle Dachkammer gestellt. Ich würde auf den Stamm zurückschneiden, wenn sich der Verdacht bestätigt. Spätestens dann könnte man vielleicht etwas im Astquerschnitt sehen.

Zur Pflege: Ein Wasserschaden ist auszuschließen. Die Erde ist insgesamt gut durchlässig, hat aber einen organischen Anteil (Kompost). Standort war vollsonnig, sollte aber zu dieser Jahreszeit kein Problem sein. Windig und relativ feucht ist es bisher gewesen. Überwinterung war draußen, hat der kleine aber auch wunderbar überstanden.

Schon ärgerlich. Dachte das wird der perfekte Shohin aus dem Nudelsieb... :|

Kurzum: Würde jemand der Verdacht "Verticillium-Welke" bestätigen?
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So sah er im Herbst aus
So sah er im Herbst aus
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MFG Christian
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Re: Verticillium-Welke?

Beitrag von Heike_vG »

Hallo Christian,

an Verticillium glaube ich bei Deinem Baum überhaupt nicht. Ich denke an einen eklatanten Pflegefehler, tut mir leid! :(
Der erste Pflegefehler ist schon auf dem Foto zu sehen: ein Fächerahorn gehört absolut und überhaupt nicht ins Haus, dort wird er nie gedeihen.
Die allesamt kaputten neuen Triebe müssten entweder durch Trockenheit, Ersäufen oder von beidem etwas draufgegangen sein.
Leider ist das Nudelsieb auch keins von der geeignetsten Sorte. Da es nur unten Löcher hat, nicht aber an den Seiten, ist die Belüftung nicht gut. Da es unten sicherlich auch keine Füße hat und in einem Untersetzer steht, ist der Wasserabfluß bestimmt nicht sehr gut.

Versuche, diese Probleme zu beseitigen und stell den Baum bitte nach draußen. Nur mit frostigen Nächten noch aufpassen. Ich räume meine empfindlicheren und schon ausgetriebenen Bäume auch bei Frostgefahr noch nachts ins Gewächshaus.

Liebe Grüße,

Heike
Ein halber Schritt in die richtige Richtung ist oftmals ein Reinfall...

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ChSchulz
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Re: Verticillium-Welke?

Beitrag von ChSchulz »

Hallo Heike,
ich glaube, da herrscht ein Missverständniss vor. Der Ahorn hat noch nie einen Raum von innen gesehen. Er steht so wie auf dem letzten Foto seit zwei Jahren draußen, Winter wie Sommer. Einen Untersetzer hat keiner meiner Bäume. Nur in diesem Fall will ich die Dachkammer nicht wässern. Ein Gewächshaus habe ich leider nicht zum Unterstellen.

Es sieht nach einem typischen Frostschaden aus, ist aber auszuschließen, weil es letzte Woche keine Bodenfröste mehr gab. Das Substrat besteht in der Hauptsache aus Blähton, Akadama und Kompost. Die Idee mit dem falschen Wässern nehme gerne auf, weil es naheliegend ist. Der Standort war hell, sonnig und - wie es im Frühjahr nunmal ist - windig. Vielleicht hat ihm das nicht geschmeckt.

Wenn es ein Pflegefehler ist, bin ich guter Dinge, dass er es noch schafft. Ein paar Knospen treiben am Stamm aus. Ich könnte ihn zurückschneiden wir sehen weiter.

Danke dir!
MFG Christian
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