Hallo zusammen,
ich habe mir am Wochenende mal meine Erikas genauer angeschaut, auch was die Wurzeln machen. Es scheint, dass die Pflanzen am besten aussehen, die in recht flachen Schalen stehen (außer den jungen im "Sumpf", sprich nasser Torf, die strotzen geradezu...). Da sieht man dann die extrem dünnen Würzelchen durchs Substrat kriechen.
Sind sie tiefer eingetopft, schaffen sie es offenbar nur an besonders luftigen Stellen (bei einer gerade über der Drainageschicht) stärker zu wurzeln. Und am schnellsten eingegangen ist meine größte, älteste

, die ich zwecks Stabilität am tiefsten und festesten getopft hatte. Ich habe versucht, dem etwas Rechnung zu tragen, indem ich das noch nicht durchwurzelte Substrat durch Basaltsplit ausgetauscht habe... naja, mal sehen, ob das was bringt.
Es sind ja überhaupt sehr besondere "Baumgestalten"... der Stamm und die dicksten Äste sind mehr oder weniger bandförmig, ohne deutliche Verjüngung; irgendwas mit dem Assimilat-Transport vermute ich (vielleicht bleiben die vor allem in den immergrünen Pflanzenteilen und werden kaum nach unten transportiert - andererseits müssen sie ja irgendwie das Holz aufbauen...).
Gruß,
Stefan