Ich beobachte schon seit 2012 ein merkwürdiges Absterben bei meinem kleinen Malus Zumi.
Der Winter auf 2012 war gemein, viele, auch professionelle Baumschulen hatten teils verheerende Verluste. Ich hatte vergleichsweise Glück, nur der Apfel verlor seine Spitze. Kommt vor. Hab ich also die tote Stelle ausgefräst. Als ich einen Ast an der Fräsestelle etwas hochbiegen wollte zur neuen Krone, hat die Rinde geknackt. Also ohne Biegen ruhen lassen und mit Aluklebeband verbunden, der Draht blieb als Schiene gleich dran.
Wieder verlor der Apfel die Spitze, nicht nur den geknacksten Ast, sondern auch den gegenüber. Zunächst hatte er noch überall ausgetrieben, ich nahm nur die Blüten ab und ließ ihn ansonsten in Ruhe! Naja, vielleicht hast du einen Fehler mit dem Fräsen gemacht, dachte ich, oder mit den Wurzeln stimmt was nicht, außerdem hatte ich einen Trockenschaden in Verdacht.
Dieses Jahr aber habe ich umgetopft, und die Wurzeln sind prima. Der Apfel wurde rundherum nur was kurz geschnitten, der Stumpf von der alten Spitze dran gelassen, jetzt soll er mal durchtreiben und zusehen, dass er wieder beikommt.
Gestern stelle ich fest: die Blätter an der Spitze üüren schon wieder, nur unten die sind einwandfrei!
Hat irgendjemand eine Ahnung oder kann an den Bildern sehen, ob der sich was eingefangen hat? Einen Pilz oder so?
Ich meine, die tote Stelle sieht schon etwas merkwürdig aus, so in Wellen gebrochen, könnte da was unter der Rinde wandern?
