Spahgnum Moos und Wurzelbildung

Spezielle Baumpflege z.B. düngen, umtopfen, Erden, ein- und auswintern, Pflanzenschutz
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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

ChSchulz hat geschrieben:....Sphagnum Sp. (Torfmoos) wächst gerne in Hochmooren und schafft dort in den Böden ein saures Milieu. Ist das der Grund für die schnelle Wurzelbildung?

Wurzelbildungs-Förderung (blödes Wort) hängt, so wie ich das kenne und wo du schon sagtst TORFmoos, von der Huminsäure (Denke an das Wort Humus) ab.
Aber ich(!) bin Chemiker, kein Biologe.
M
Beste Grüße
Martin

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schmieda
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Beitrag von schmieda »

Hallo,

ACHTUNG: Hörensagen
also ich hab auch in Erinnerung, das Huminsäuren dafür ganz förderlich sein sollen.

In Aquarien haben Huminsäure abgebende Wurzeln (z.B. Moorkien) ja auch nicht nur dekorativen Wert, sondern sie (sollen) ändern die Wasserchemie (machens wohl etwas weicher, minimal in den sauren PH-Bereich) und bewirken andere Sachen (ich glaub Pilzhemmend).

Aber vielleicht ist es einfach nur die Wasseraufnahmekapazität und das sie den Wurzeln einfach nichts weiter entgegensetzen, was sie leicht wachsen läßt.
Gruß
Frank :)

++++ Gießen: Hessischer Botaniker findet heraus, wie Pflanzen länger leben ++++
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Urikawa
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Beitrag von Urikawa »

Hätte denn eine Blattdüngung bei dem Schadbild wie ich es beschrieben habe geholfen? Der Baum war mehr tot als lebendig...
Hallo Martin,

Wenn der Baum nur ein ganz wenig leben in sich hat dennoch kannst du ihn mit blattdunger helfen wurzeln zu bilden.
Du solltest den Baum so oft wie es geht am tag blattdünger verabreichen. Sorge dafür das du fast nur Fosfor verabreichst. Und das wasser darf nur ganz wenig Fosfor enthalten wenn du den Baum damit besprühst. Innerhalb 4 wochen solltest du jede woche etwas mehr Fosfor am wasser hinzufügen.
Hat mann dieses problem mit Pinus arten verabreiche dann den Baum Seetang als Blattdünger.
Wer bin ich das ich sagen darf wie man die Bonsaikunst erleben sollte.
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mohan
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Beitrag von mohan »

[quote="Urikawa']Sorge dafür das du fast nur Fosfor verabreichst. [/quote]
Hallo,
dazu habe ich jetzt mal eine Frage:
Was genau kann man denn da nehmen?
Finde einfach keinen ( handelsueblichen) Duenger mit einem sehr hohen Posphoranteil im Verhaeltnis zu NK.
Vielen Dank fuer deine Antwort.
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Urikawa
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Beitrag von Urikawa »

Mohan,

Wie Du vielleicht weisst wird die wirkung von N und K fast aufgehoben wenn du sie in kleinen mengen zusammen verabreichst.
Das macht die suche nach einen Dünger mit mehr Phosfor anteilen einfacher. In fast jedes Gartenzentre gibt es allerhand von Dünger. Du brauchst keine zu suche die einen Phosfor wert von 26 hat. 8 ist auch gut wenn N und K auf jedenfall geringer sind und die (fast) gleichen werte haben. Was richtig wichtig ist, ist wie oft den Baum am tag Phosfor bekommt.

Bist du auf der suche nach richte hohe werten an Phosfor dann besuche einfach eine Fuchsien-Gärtnerei. Dort findet mann ganz viele verschiedene sorten Dünger.
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der1
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Beitrag von der1 »

Monika,

bei uns im Raiffeisenmarkt gibt es etwas, dass sich "Wurzelturbo" oder so nennt. Ich habs mir nicht sooooo genau angeschaut, aber ich glaub an der Seite der Packung stand irgendwas mit NPK 0-24-0 oder ähnliches. Ist wohl ein Pulver, obs wasserlöslich ist, weiß ich leider auch nicht.

Liebe Grüße

¹
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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

Ich versteh das zwar nicht so ganz, aber ausprobieren geht über stiudieren.

Mal ehrlich Urikawa. Wenn ein Baum kaum Grün hat, wie kann er dann die Mengen an Phosphor aufnehmen. Da ist doch dann kaum was (Blattspalte) wo der Phosphor "rein kann".

Auch verstehe ich nicht, wie es dem Baum helfen kann, gedüngt zu werden, wo ein jeder einem sagt "Nicht düngen, wenn krank".
Könntest du das eventuell erklären?
M
Beste Grüße
Martin

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mohan
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Beitrag von mohan »

Vielen Dank fuer eure Hilfe!
Auf Nachfragen ( in Gaertnerei fuer Fuchsien und Raifeisenmarkt) konnte man mir leider nicht weiterhelfen :? .
Christian, hast du zufaellig den Namen des Herstellers?

Ich schaetze da wo Urikawa zu Hause ist wird es ein viel reichaltigeres Angebot geben als bei uns, wo es fuer alles nur noch Einheitsbrei-Angebote gibt.
Vom Gaertner habe ich mir jetzt erstmal 8-16-24 mitgenommen.
Was wuerde denn passieren wenn ich diesen Duenger als Blattduenger im Falle einer geschwaechten Konifere verwenden wuerde ( rein theoretisch)?
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Urikawa
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Beitrag von Urikawa »

Martin schrieb,
Auch verstehe ich nicht, wie es dem Baum helfen kann, gedüngt zu werden, wo ein jeder einem sagt "Nicht düngen, wenn krank".
Erstmalls fange ich mit diese frage an. Immer wieder gibt es leute die dieser aussage tun. Hört da der Bonsailiehaber nicht genau zu? Ist es das der Bonsailiebhaber nicht das Ende seiner zunge sehen lasen will den der diese ausage macht? Wie es auch sei, diese aussage ist vollkommen richtig. Jetzt sehe ich dich denken.
Ja die aussage ist völlig richtig ABER nur wenn der Dünger auf der Erde verabreicht wird.
Wie du vielleicht weisst besteht Dünger haubtsächlich aus Salz. Einen Baum der krank ist hat fast auch immer ein problem mit seine Würzeln. Verabreiche ich jetzt den Dünger auf die Erde mache ich die noch vorhandene Würzeln das leben nur noch schwieriger. Im schlimmsten falle sterben sie ab.
Um den Baum doch die chance zu geben um zu uberleben verabreiche ich den Baum den Dünger auf das noch vorhande Grün. Wie wenig es auch sein darf aber ich verabreiche den Dünger so oft es geht.

Martin schrieb
Mal ehrlich Urikawa. Wenn ein Baum kaum Grün hat, wie kann er dann die Mengen an Phosphor aufnehmen. Da ist doch dann kaum was (Blattspalte) wo der Phosphor "rein kann".
Leider sind es immer wieder meine Deutschkenntnisse die für probleme sorgen. So auch jetzt. Ich entschuldige mich deshalb dafür zutiefst. Wenn ich dich gut verstehe bist du der Meinung das es um unmengen an Phosfor geht den ich den Baum pro Düngung verabreiche.
Dies ist nicht der fall. OK die werte können dann schwar hoch sein aber ich gebe da soviel Wasser hinzu das eine Lösung entsteht die ganz ganz schwach ist. Hiermit Dünge ich den Baum.
Wenn ich sehe das der Baum auf meine art und weisse des Dünges reagiert ändere ich jedesmall die Lösung. Also sie wird immer weniger Wasser enthalten.
Ob der Baum drie Nadeln hat oder sieben Blätter wichtich ist für mich nur die zusammenstellung von der Lösung den ich den Baum verabreiche. Das anteil vom Wasser ist dasjenige das dafur sorgt das diese art des Dünges gelingt.
Auch sollte mann wissen das mann zur begin so oft wie möglich den Dünger verabreicht. Dabei darf die Lösung nicht entlang den Stamm in den Würzelballen gelangen.
Auch darf ich niemalls diese art und weisse des Dünges durchführen wenn die Sonne hoch am Himmel steh und auf den Baum brennt.

Versuche das Gesicht eines Steines nicht zu ändern, tut mann es trotzdem dann wird mann seine last ein lebenlang mit sich herumtragen müssen.
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der1
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Beitrag von der1 »

Huhu Monika,

ich war letztens wieder beim Raiffeisen und hab das Zeug wiederentdeckt. Es nennt sich "Agrosil" und ist von Compo. Leider kann ich auf dem schlechten Handyfoto der Inhaltsangaben nichts mehr erkennen. Merken konnte ich mir, dass 20% Phosphat enthalten sind, davon ein Teil "mineralsäurelösliches Phosphat".

Aber wie gesagt... das ist nur ein unfachmännischer Einwurf von mir.

Liebe Grüße

Christian
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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

Sorry Urikawa!
Ich sah deine Antwort erst jetzt!
Ich habe das verstanden. Das man nicht auf die Erde düngt leuchtet mir ein.
Du verabreichst Dünger also zunächst eher homöopatisch (oder schreibt man das anders?). In geringster Konzentration. Auch wenn ich jetzt Gefahr laufe Unaufmerksam zu erscheinen: hast du uns schon gesagt wieviel Gramm UNGEFÄHR! das auf einen Liter Wasser sind? So am Anfang eben bevor der Baum wieder kräftiger wird?
M
Beste Grüße
Martin

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christophII
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Beitrag von christophII »

Hallo

Ich habe diesen Beitrag interessiert verfolgt... und wende nun Phosphor-basierend Blattdüngung seit einer Woche bei einem a.p. an.

Da ich auch nicht wusste welche Konzentration ich benutzen sollte, habe ich mich an die empfohlene Konzentraion von meinen Flüssigdüngern orientiert... das wären dann 0.02% PO4 ( angenommen ich habe mich nicht verrechnet)... aus einer 75% KPO4-Lösung mixe ich nun eine 0.05% Lösung zum spritzen, bisher ohne negativem Effekt, bei 2-3 maligen Spritzen pro Tag.

Grüsse

Christoph
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Beitrag von Martin_S »

Chris,

eine Woche ist keine Woche! Da mußt du schon länger ein Auge drauf haben. Ich habe mal vor Jahren eine Behandlung eines weißdorns mit Vitamin Braustabletten getestet. Was gut für mich ist kann für meine Bäume nicht schlecht sein dachte ich. Das habe ich vier Wochen lang jeden Tag gemacht. Fazit: der Baum war am Ende so verklebt, dass ich einen Blattschnitt machen mußte um die inzwischen braunen Blätter vom Baum zu bekommen :wink:
M
Beste Grüße
Martin

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CKAINZ
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Beitrag von CKAINZ »

Ich schreibe eher gaanz selten was, aber da möchte ich meinen Senf dazugeben:

Was ist mit Knochenmehl, wenn man es löst?
(eigentlich braucht man ja Mikroorganismen dazu)
Gruß, Chris
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Martin_S
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Beitrag von Martin_S »

macht man aus Knochenmehl nicht den bekannten Knochenleim? Da wurde doch auch nur verkocht bis dick und dann geklebt....
Martin S
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