Ginkgo Samen sammeln - wo?

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Dan Arkway
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Beitrag von Dan Arkway »

flu hat geschrieben: Dass es Ginkgo also ueberhaupt noch gibt, grenzt so betrachtet schon sehr an ein Wunder.
Nette Zusammenfassung.

Ich habe noch nie Insekten am einem Ginkgoblatt gesehen (ausgestorben?). Zudem scheint Ginkgo ähnlich abgasresistent wie z. B. Platanen zu sein. Die Ursachen kenne ich für beide Pflanzen nicht; habe sie aber schon in den schlimmsten (abgastechnisch) Städten gesehen.

Vielleicht kann man ja noch mal etwas auf Samen eingehen - diese haben im Laufe der Evolution recht clevere Techniken "bekommen" (Keimhemmende Stoffe, dicke Schalen) die sie vor dem zu frühen Keimen schützen sollen. Außerdem müssen sich die Embryos im Samen einiger Pflanzen (z. B. Ginkgo) erst noch vollständig entwickeln, das dauert und braucht die richtigen Bedingungen.
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zopf
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Beitrag von zopf »

Hallo
Ohne im geringsten quertreiben zu wollen,
würde ich Bonsai aus Samen nur bei den Bäumen betreiben,
die mit einem Zeithorizont von 10-20 Jahren
ein vorzeigbares Ergebnis bringen.
Gingko wäre da nicht unbedingt meine erste Wahl.
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
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sulrich
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Beitrag von sulrich »

zopf hat geschrieben:Hallo
Ohne im geringsten quertreiben zu wollen,
würde ich Bonsai aus Samen nur bei den Bäumen betreiben,
die mit einem Zeithorizont von 10-20 Jahren
ein vorzeigbares Ergebnis bringen.
Gingko wäre da nicht unbedingt meine erste Wahl.
mfG Dieter
Jau, das sehe ich ähnlich - aber wie Jasi schon gesagt hat, war es mehr aus Interesse, die Pflanzen von Anfang an zu ziehen. Ansonsten kommt man ja relativ leicht an solches Material: ;-)

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Viele Grüße,
Stefan

Whenever there is any doubt, there is no doubt. - Sam in 'Ronin'
Zinita
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Beitrag von Zinita »

camaju hat geschrieben:
Zinita hat geschrieben:
weiß nicht ob das noch was wird ...
hier mal aus wikipädia :
Die Vermehrung des Ginkgo erfordert auch von einem Gärtner viel Geduld. Nur etwa 30 Prozent aller Stecklinge gehen nach sehr langer Zeit an. Bis zur Keimung eines jungen Ginkgo können mehr als zwei Jahre vergehen. Stecklinge sind im Allgemeinen schwach wüchsiger als Sämlingspflanzen.
Deine Samen sind ja noch nicht mal ein Jahr in der Erde.
doch ist schon ein Jahr her ... ich unterscheide manchmal nur zwischen warm (sommer) und kalt (Winter) wenn ich nicht genau weiß wann es war

was auch interessant ist das der Ginko weder zu Laub- noch zu Nadelbäumen gehört.
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HG120
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Beitrag von HG120 »

Zinita hat geschrieben:
was auch interessant ist das der Ginko weder zu Laub- noch zu Nadelbäumen gehört.
vieleicht gibt es ja heimlich 3 Gruppen von Bäumen, Gingo als eigenständige Gruppe, nur ist der dann dort recht einsam und das schon seit 290 millionen Jahren, von dem können wir viel lernen, denke ich.

noch was anderes:
ein Gartenfreund hat `nen Gingo im Garten und zupft jeden Tag ein Blatt ab und brüht sich `nen Tee davon. Er sagt, es täte ihm gut , wegens der gewissen Gerbstoffe.
Grüße aus Sachsen
Heiko
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Jasi
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Beitrag von Jasi »

ihr seid manchmal soo süß :wink:
hehehe sorry.. musste mal gesagt werden.
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flu
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Beitrag von flu »

Zinita hat geschrieben:was auch interessant ist das der Ginko weder zu Laub- noch zu Nadelbäumen gehört.
Wie kommst du denn da drauf?
BildBildBild
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crick
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Beitrag von crick »

Hallo Jasi,

Ginkgo selber auszusäen finde ich eine tolle Idee. Ich selbst habe alle meine Bonsai-Ginkgos (6 Stück) vor über 15 Jahren auch selbst ausgesät. Alle Samen habe ich hier in Leipzig gesammelt. Ginkgos haben mich auch schon immer fasziniert, weshalb ich diese Bäume auch unbedingt selbst aussäen wollte.

Sehr wichtig ist, dass du Samen von einem Baum sammelst, wo du weisst, dass ein (geschlechtsreifer) Ginkgo-Mann in der Nähe steht (wenige 100m entfernt). Sonst funktioniert das leider nicht. Man glaubt gar nicht, wie viele Ginkgos in Deutschland wachsen. Allein in Leipzig kenne ich inzwischen mindestens 20 geschlechtsreife, große Bäume, die mir vorher nie aufgefallen waren. Allerdings produziern hier nur 2 bis 3 Bäume keimfähige Samen, da die anderen Weibchen keinen Mann in der Nähe haben :). Event. kannst du dich nach guten Standorten in einem botanischen Garten in deiner Nähe informieren. Ich habe damals 2 - 3 Wochen nachdem die Samen vom Baum gefallen waren (November) ca. 200 Samen gesammelt und sorgfältig gewaschen. Das ist wirklich eine extreme Sauerei und stinkt erbärmlich. :) Dann habe ich alle Samen in einen Topf mit feuchtem, sauberen Sand (schichtweise übereinander) gelegt, den Topf mit dünner Folie abgedeckt und bei ca. 15°C stehen gelassen. Nach etwa 12 Wochen habe ich dann die ersten Sämlinge durch den Sand treiben sehen. Ich habe dann den gesamten Sand vorsichtig durchsucht und etwa 10 Keimlinge gefunden, die ich dann in neues Substrat getopft habe. Der Rest kam wieder in den Topf und ich habe auf diese Weise etwa noch 2 Monate lang immer wieder Sämlinge bekommen. Insgesamt war die Keimrate mit 20 Pflänzchen gerade mal 10%, aber 20 Pflanzen sind es immerhin geworden.

Das hat wirklich Spaß gemacht und ich möchte dich wieder ermutigen das doch zu versuchen, da es durchaus machbar ist.

Schöne Grüße
crick
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Jasi
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Re: Ginkgo Samen sammeln - wo?

Beitrag von Jasi »

Neues Jahr, neues Glück..

Ich hab gesehen, dass vor dem Wanne Eickeler Hauptbahnhof gut ein dutzend Ginkgos stehen. Jetzt ist nur die Frage, ab welchem Alter tragen sie ihre Früchte/Samen? Und woran sehe ich ob es Männlein oder Weiblein sind?

Ich bin ja immernoch auf der Jagd nach Ginkgo Samen, um einen selbst groß zu ziehen :D oder auch zwei oder drei(-dutzend)..

:mrgreen:
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camaju +
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Re: Ginkgo Samen sammeln - wo?

Beitrag von camaju + »

Jasi hat geschrieben:Und woran sehe ich ob es Männlein oder Weiblein sind?

Männer kriegen keine Kinder :wink: :mrgreen:
Gruß Jürgen *wink*

Wer nicht mit Pflanzen und Tieren kann, kann auch nicht mit Menschen.

Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
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MarionS
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Re: Ginkgo Samen sammeln - wo?

Beitrag von MarionS »

Da "meine" in großen Beeten mit dichten Bodendeckern stehen, findet man einfach immer Kerne darunter.
Nachdem mein Pflanzversuch mit frischen Kernen gescheitert war, habe ich später dort noch ein paar ältere Kerne gesammelt, von denen zwei auch austrieben, aber beide Pflänzchen sind dann leider auch sehr schnell kaputt gegangen.
Gruß,
MarionS

Liebhaber des Raumübergreifenden Großgrüns
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