Ich glaube mein Bonsai stirbt =((((

Für ungeklärte(!) Fragen zum Bonsai-Einstieg und den Anfangsjahren. SUCHEN, LESEN, DENKEN und nur POSTEN,
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Ländlesachse
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Beitrag von Ländlesachse »

Hallo (*) Andreas
(*) Andreas Ludwig hat geschrieben:... Deine Carmona steht gegen ... Messungen, ... Der exakt messbare Effekt ...
... und nur Messbares wirkt :?: Das kannst Du gerne glauben, ich habe da schon andere Erfahrungen gemacht. (Ist mein letzter Beitrag in diesem Fred, versprochen.)

(*) da Stand: Mentor, sorry, war wohl doch etwas zu heftig :oops:
Zuletzt geändert von Ländlesachse am 30.11.2008, 10:55, insgesamt 1-mal geändert.
Gruss
Ronny
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Andreas Ludwig
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Beitrag von Andreas Ludwig »

Dann übergebe ich dir gerne die weitere Verantwortung für diesen Ficus...
8)
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camaju +
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Beitrag von camaju + »

Steht doch alles hier im Forum. Lass deine Carmona mal was von ein wenig feuchter Luft lesen. Vielleicht will sie dann nicht mehr telefonieren, sondern ihr ist nur noch schlecht :lol: :lol: :wink:
Gruß Jürgen *wink*

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Ich moderiere in blau, der Rest ist nur meine Meinung
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Marco Manig
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Beitrag von Marco Manig »

Ey, Mann, Ey. Ich spüre hier voll die negativen Vibrations. 8)

Ich hab Fici (Ficusse???) an den unmöglichsten Stellen in der Wohnung stehen, und zu allem Übel noch das ganze Jahr über und das schon seit mehr als 10 Jahren. Zwar keine Bonsais aber, der eine steht ca. 1 m vor einem Dachflächenfenster, ist ca. 2 m hoch und steht in SERAMIS!!! Der andere, vielmehr die anderen stehen als Gruppe in einem Topf an einem Südfenster auf dem Fensterbrett, dierekt hinter der Scheibe, über einer Heizung. Im Sommer auch, sogar dahinter noch eine Lamallenjalousie. Richtig heiß (ich schätze mal im Hochsommer so um die 35-40°C). Sommer wie Winter 3 mal die Woche gegossen, meist weniger wegen Vergesslichkeit. Die leben! Zugegeben nicht in einer Bonsaischale, die Belaubung ist auch nicht grad das Optimum. So what! Das Grün schmückt.

Meine Erfahrungen mit Ficus sind eher dahingehend, das die fast alles aushalten, außer bei zu wenig Licht ist die Belaubung etwas spärlich.

Hin oder her, ich denke MasterMic hat seine Infos gezogen und wartet eh ab was nun passiert. Nu streitet euch don nicht mehr über rel. Luftfeuchtigkeit oder Blähtontabletts. Ist schlecht für die Nerven so kurz vorm Schlafengehn.

Guts Nächtle wünscht euch Marco *schnarch*
Gruß, Marco

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holgerb
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Beitrag von holgerb »

Hallo zusammen.

Für alle (und in diesem Falle besonders für Ronny):

Wenn ihr euch in einen Disput 1:1 einlasst, dann vergesst doch Gott verdammt ob vor dem Namen ein Mentor, Punk, Papst oder Pubs steht!
Das geht einem richtig auf die E****.
Man, könnt ihr nicht wie zivilisierte Menschen diskutieren? Da hat man dann echt keinen Bock mehr überhaupt in den Basics zu schreiben.

Zum Ficus:

Ja, die Sonne zieht am Südfenster mehr Wasser aus der Pflanze, aber das Wasser wird nicht so heiss, daß es der Pflanze schadet. Wenn man acht gibt, ist ein Südfenster der ideale Platz im Winter (für Pflanzen, die auch direkte Sonne vertragen). Ich habe meinen Ficus auch im Sommer in Südlage stehen, findet der prima (weniger aber die Schildläuse :cry: )
Das Fenster schwächt sogar die Sonnenstrahlen.
Ich denke, Andreas und auch der Artikel von Anja M. haben eindrücklich gezeigt, wie das mit der Luftfeuchtigkeit im Winter so ist. Ich kann mich noch gut an meine Kindheit erinnern. Meine Eltern hatten diese Behälter, die man vor die Heizung klemmt, nichtmal die haben das Raumklima verändert. Wie soll das dann ein kleines Schälchen schaffen.
Und dann wären da ja noch die Thermodynamik und die Entropie...

Ich denke, öfter am Tag mal alle Luken in der BUde aufreissen und 2-3 Minuten durchblasen lassen, dann hat man wieder frische, unverbrauchte, feuchte Luft....

@ Marco Manig:

Genau das, was Du geschrieben hast ist der Unterschied zwischen Überleben und Bonsai.
Für deine Ficus reicht das vorhandene Licht und das Angebot an den anderen lebenswichtigen Faktoren um am Leben zu bleiben.
Für Bonsai reicht das nicht aus, da der Faktor Standort schon alleine durch beengte Schale zum Stressfaktor werden kann. Es ist also enorm wichtig, alle lebenswichtigen Faktoren möglichst im Optimum zu halten (ein sehr schwieriges Unterfangen bei Pflanzen, denen man nicht optimale Bedingungen schaffen kann).

Gruß

Holger
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Marco Manig
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Beitrag von Marco Manig »

Hallo Holger und alle anderen!

Das Beispeil mit meinen Ficussen sollte nur eines verdeutlichen, auch wenn man nur den Daumennagel ganz leicht grün hat, dann kann eine "Topfpflanze" wie auch ein Ficus überleben. Überleben bedeutet noch lange nicht leben, das ist auch klar. Bei optimaleren Bedingungen wären meine Ficusse auch noch viel belaubter. Was Andreas über den Kauf von Topfpflanzen(ja, ich würde das so verallgemeinern) im Herbst sagt ist schlüssig. Das ganze Jahr über in einem Gewächshaus mit rel. Luftfeuchtigkeit um die 60% und relativ gleichmäßigen Temperaturen jenseits der 25-30°C und dann über den Baumarkt in eine Wohnung mit eienm komplett anderen Klima. Und dann direkt auf eine Heizung gestellt, öfter mal angeprüht und man wundert sich warum der Wurzelballen furztrocken ist. Das würde auch einen Ficus killen, der nicht in einer Bonsaischale steht. Das Problem wird im September noch nicht akut gewesen sein, weil die Heizung aus bzw. nur sporadisch an ist. Im Dezember jedoch verändert sich das Heizverhalten, soll heißen, uns ist den ganzen Tag lang kalt und dem Ficus wird immer heißer und heißer :arrow: Verdunstung einschränken :arrow: Verdunstungsoberfläche reduzieren :arrow: Blätter abwerfen. Nun steht er da mit offenem Haar, kein Schalenvolumen um nach Wasserzu suchen und erst recht kein Wasser da, weil sein Herrchen vergessen hat den Napf vollzumachen. Und der Baum denkt, *pray* "hoffentlich kennt der Typ das BFF und schreibt wenigstens meine Todesanzeige'Hilfe mein Bonsai stirbt'".
Wer nichts macht, macht auch nix falsch! DAS GILT NICHT FÜRS GIESSEN.

Zum Thema "Mentoren und Pabst und Pups" will ich nun auch noch meien Senf dazugeben. Ein Forum wie dieses lebt von Leuten, die ein überdurchschnittliches Spezialwissen auf versch. Gebieten, hier ist es Bonsai, haben. Es ist den Mentoren dieses Forum hoch anzurechnen, dass sie uns an ihrem Wissen teilhaben lassen und das ganz kostenlos und auch zu fast jeder Tageszeit. Wer macht sich schon die Arbeit und misst den Unterschied zwischen den rel. Luftfeuchtigkeiten mit und ohne Blähtontablett? Jemand dens interessiert und das Ergebnis auch anderen mitteilen will um euch allen die Arbeit zu erleichtern. Hier gibt es eine geballte Informationsflut die jeder! nutzen kann, soweit er ein wenig Arbeit investiert und mal ein bischen blättert. Es hat natürlich jeder das Recht, anderer Meinung zu sein. Aber der Ton macht die Musik.

So!

Nun schönen Sonntag noch

Gruß Marco
Gruß, Marco

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Andreas Ludwig
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Beitrag von Andreas Ludwig »

Na, na - so verärgert war ich dann auch wieder nicht. Dazu bin ich es vielleicht schon zu sehr gewohnt...

Zur Mentorerei: Den Orden habe ich gekriegt - nicht gekauft, nicht gemacht und nicht erschlichen. Dazu kann ich also nur sagen, was die Jelinek zu ihrem Literatur-Nobelpreis gesagt hat: «Ich kann doch nichts dafür! Man hat mir diesen Preis verliehen, ich hab ihn ja gar nicht gewollt!» Ist ja auch nicht so, dass das «was wäre». Allen wieder mal zur Erinnerung: Ein Mentor ist kein Moderator. In der Sache lasse ich mich jederzeit belehren, aber die Bäumchen werden natürlich nicht gesund davon, dass man mich als Person angreift. Bleiben wir darum bei den Bäumchen.

Das mit der Luftfeuchtigkeit ist hoffentlich abgehakt. Es ist sehr verständlich, dass dieser Irrtum mit den nassen Schälchen sich beharrlich hält, es scheint ja plausibel. Ich habe das durchaus auch mal geglaubt. Aber Anja M. hat es vorgerechnet, ich habe es nachgemessen - es stimmt nicht. Es ist sogar ein gewisses Risiko dabei, denn so eine warmnasse Schale ist eine prima Pilzzuchtanlage, besonders, wenn man unglasierte Schalen drin hat. Das gibt dann die bekannten weissen Schimmelflecken. Das Herumnebeln mit dem Zerstäuber habe ich auch aufgegeben. Ich war die schmierigen Fensterscheiben und die schwarzen Stellen auf der Fensterbank leid und habe so entdeckt, dass es - nichts ausmacht.

So. Jetzt ist dem Mic noch nicht ganz geholfen (darum die erneute Mentorisierung meinerseits...:wink:). Sicher richtig ist, was über das Licht geschrieben wurde. Das ist die Hauptsache und davon sollte soviel wie möglich sein. Ideal wäre ein Erker, der nach Süden zeigt und von Sonnenaufgang bis -Untergang beschienen wird. Das ist dann für einen Ficus immerhin ein kurzer, düsterer Tropentag - nie vergessen, unsere Wintersonne ist ein karges Lämpchen, verglichen mit Bali oder Südchina.

Das Zweitwichtigste: Nicht in Panik ausbrechen, wenn ein paar Blätter abgehen. Das ist der Preis dafür, dass man sich Pflanzen hält, die nunmal eigentlich nicht hierher gehören. Besonders wichtig ist das bei Fici, die man eben gerade erstanden hat, denn meist wurden die vorher zwar in Massen, aber viel besser gepflegt, als wir das anbieten können - feuchte Triebhäuser mit viel Pflanzenlampen.

Der beste Tipp scheint mir immer noch der, Tropenbäumchen (bei Sagerezien ud Carmönchen hat man ja oft den gleichen Ärger) im Frühjahr anzuschaffen, wenn man sie gleich rausstellen kann. Dann werden die im Spätsommer offensichtlich schrittweise an unsere Verhältnisse gwöhnt und haben nicht den «Wechselschock», weil sie aus dem erwähnten prima Treibhaus in die knochentrockene, relativ dunkle Wohnung kommen.

Dass frisch gekaufte Bäumchen meist «umgesetzt» werden müssen, weil sie komplett durchgewurzelt sind, hatten wir auch schon, aber ich erwähne es zur Sicherheit nochmal - kann das Substrat kein Wasser speichern (weil es gar nicht mehr da ist...), ist natürlich auch nicht viel los im Wasserhaushalt...

Tja, und last, but not least: Man sollte jeden Ficus, der krepiert, durch eine Linde, eine schöne Kiefer oder sonstwas ersetzen, das sich besser hält in unseren Breiten. Aber die Indoor-Outdoor-Diskussion reissen wir hier jetzt nicht wieder an, ok?
8)

Fazit: Mic, pfleg deinen Ficus, wie es im Buch steht und hier auch. Schön ruhig und ohne dich jeden tag zu fragen, was du noch tun könntest. Mehr kannst du nämlich nicht tun (ausser ein Treibhaus zu bauen, was ich angesichts der Energiediskussionen z.B. aber ziemlich blöd finde für einen Privatmann mit ein paar Bäumchen). Will er nicht, dann will er nicht. Das gehört leider auch dazu.
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Marco Manig
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Beitrag von Marco Manig »

Andreas Ludwig hat geschrieben:Tja, und last, but not least: Man sollte jeden Ficus, der krepiert, durch eine Linde, eine schöne Kiefer oder sonstwas ersetzen, das sich besser hält in unseren Breiten. Aber die Indoor-Outdoor-Diskussion reissen wir hier jetzt nicht wieder an, ok?
8)

*clap* *clap* *clap* *clap* *clap*
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holgerb
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Beitrag von holgerb »

Andreas, dem ist wirklich nichts hinzuzufügen....
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gerhard rodenbrügger
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Hallo, regelmäßiges Gießen

Beitrag von gerhard rodenbrügger »

Hallo, ich habe meinen Ficus jetzt seit 4 Jahren.Ich kontrolliere regelmäßig die Erde.Ist die Erde noch feucht lasse ich das Gießen bis zum nächsten Tag, eventuell sprühe ich die Blätter.Im ersten Jahr habe ich den Baum in der Wohnung auf der Fenster-Nordseite gehabt aber natürlich ohne Heizung unter der Fensterbank. Trotzdem hat er viele seiner Blätter verloren.Jetzt stelle ich ihn seit 3 Jahren mit anderen Bäumen in die Garage zum Überwintern,
Bisher hat er trotz Verlust einiger Blätter wieder neu ausgetrieben.Vielleicht solltest Du einmal über den Standort nachdenken,denn wenn er zu warm ist wird er weiter seine Blätter abwerfen.
Gruß Gerhard
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