Unsicherheiten eines Anfängers...

Für ungeklärte(!) Fragen zum Bonsai-Einstieg und den Anfangsjahren. SUCHEN, LESEN, DENKEN und nur POSTEN,
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fredfein
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Beitrag von fredfein »

Holger hat geschrieben:warum Winterreifen unnötig sind
Tja, Holger, und ich frage mich überdies, wann die Pflicht endlich auch für LKW eingeführt wird.
Die sind's nämlich, welche die Autobahnen regelmäßig dicht machen...
(Um on-topic zu bleiben: ich meine natürlich Bonsai-Transporter! :oops: )
"Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal Fresse halten." [Dieter Nuhr]
fredfein
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Beitrag von fredfein »

Blubb0r hat geschrieben:aber den blattausfall reduzieren sollte sich doch schon relativ bald einstellen. es steht für mich im widerspruch zu den neuen trieben die sie an einigen ästchen macht. es fallen ja blätter auch von den gleichen ästen ab, an welchen neue blätter wachsen.
Hmm, das Bäumchen kannst Du nicht mit menschlicher Verhaltensweise vergleichen. Wenn Du -als Mensch- zu wenig getrunken hättest und entsprechende Symptome feststellen würdest, wäre Dir wahrscheinlich soger egal, ob's Wasser, Saft oder Bier ist: Du würdest den Mangel aber ausgleichen. Diese Möglichkeit hat die Pflanze jedoch nicht. Du hast sie dürsten lassen, aber immer noch soviel zugeführt, dass sie nicht völlig vertrocknet ist. Die Anlage im Baum ist aber auch, ein ausreichendes Blattwerk zu haben (um Photosynthese weiter betreiben zu können).

Schau mal im Fachwissen oder google ein wenig bezüglich des Stoffwechsels von Pflanzen.

Ach ja, auch wenn's arg neugierig von mir erscheint: warum gießt/sprühst/wässerst Du die Carmona denn *auf dem Tisch*? Wirklich keine andere Möglichkeit oder -sorry- einfach nur zu faul? 8)
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Blubb0r
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Beitrag von Blubb0r »

okey werd ich mich mal schlau machen bez. stoffwechsel.

naja also das tauchbad bekam sie natürlich in nem eimer der aufm fussboden stand ;) das besprühen erledige ich aufm tisch. aus bequemlichkeit einerseits und andererseits fallen dem baum bei kleinster erschütterung ausgetrocknete blätter ab.

anderes problem:
seit ich den bonsai vor zwei tagen getaucht hab, ist der erdballen oben zumindest immer feucht. unten kommt nur wenig wasser aus der schale. zumindest ist der kies unter der schale nicht wirklich nass.
soweit so gut.
nun hat sich aber oben auf dem erdballen etwas weisses, flaumähnliches gebildet. sieht aus wie tau. und wenn ichs mit dem finger berühr, bleibt nix am finger hängen.
kanns sein, dass das moos, welches am anfang auf dem erdballen war, wegen dem kalkhaltigen wasser am sterben ist und darum sone schicht produziert oder ist das einfach wasser was an den fasern der erdoberfläche austritt? (Bild kann ich erst heute abend reinstellen)
fredfein
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Beitrag von fredfein »

Blubb0r hat geschrieben:...nun hat sich aber oben auf dem erdballen etwas weisses, flaumähnliches gebildet. sieht aus wie tau. und wenn ichs mit dem finger berühr, bleibt nix am finger hängen.
Jau, mein reden: Faulheit siegt! :lol: Mache ich -wo es geht- nicht anders...

Das ist jetzt ohne Bilder schwer zu sagen. Stelle doch bitte mal eine aktuelle Aufnahme ein. Und wie oft hast Du denn jetzt schon getaucht? Wollen wir mal nicht hoffen, dass es Schimmel ist, woll?! :shock:

Tauchen: Wasser bis zum Schalenrand / eine Weile warten / heraus nehmen / (beim vorliegenden Substrat möglich) Schale ankippen, damit überschüssiges Wasser abläuft [dabei das Bäumchen festhalten, ne!]

Du vergißt bitte nicht, daß der Baum einigermaßen geschwächt ist und aufgrund des Blattverlusts auch weniger Wasser aufnimmt (vielleicht war mein Beispiel mit eigenem Durst irreführend - jedenfalls erhöht der Baum die Wasseraufnahme aufgrund der Trockenzeit nun nicht).

Dass die 'toten' Blätter abfallen, ist doch nicht verkehrt...! Im Gegenteil. Stubse die Schale doch mal vorsichtig auf, *danach* kannst Du auch eine Aussage zu weiterem -neuen- Blattverlust machen.

Fast vergessen: kennst Du die Wasserhärte? Falls nicht, kannst Du Dir Lackmuspapier (vielleicht als Muster aus der Apotheke) besorgen und das Wasser testen. Dein Filter in Ehren, aber wenn Dir das Hobby Spass macht und Du mal mehr Bäumchen pflegst, möchte ich nicht mit Dir tauschen... 8)

In diesem Sinne: lass' sehen.
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Eva Warthemann
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Beitrag von Eva Warthemann »

Danny, niemand -und ich denke, Eva sicher auch nicht- geht davon aus, daß Du wissentlich einem Einsteiger falsche Tips hast geben wollen! Dein Beitrag ist aber auch leider kein Einzelfall, weshalb Du eine gewisse Dünhäutigkeit bei den "alten Hasen" nachsehen solltest.

Hallo Michael!
Das hast Du aber nett ausgedrückt. :D
Aber so dünnhäutig bin ich gar nicht, sonst hätt ich es schon längst aufgegeben, hier zu posten, bei dem, was man manchmal so liest.
Jedoch einem Bonsaineuling einen Wurzelschnitt und Umtopfen mitten im Winter zu raten, ist schon etwas deftig, so das sich meine Nackenhaare aufstellten und es mich zu dieser Protestäusserung verleitete. :D

Kulle, mußt schon bitte entschuldigen, wenn ich das als Stuss bezeichnet habe, aber dieser Baum wäre 100%-ig eingegangen, wenn dieser Rat sofort befolgt worden wäre.
Oder was sagst Du? Du mußt ja schon einige Bonsaierfahrungen haben, wenn Du sie weiter gibst.
Nichts für ungut.
Eva Warthemann
Blubb0r
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Beitrag von Blubb0r »

also getaucht hab ich das bäumchen erst einmal. und das vor zwei tagen.
seit da ist der erdballen oben feucht. als ich die pflanze getaucht hab, habe ich normales, ungefiltertes leitungswasser genommen. war ja ne notsituation.
für das besprühen der blätter verwende ich ausschliesslich nur gefiltertes wasser. (ist n filtersystem um zimmerbrunnen kalkfrei zu halten. in dem filter muss irgendwas kohletechnisches drin sein)

was wäre denn eine gute alternative zum leitungswasser ausser regenwasser? (ich kann im 5. stock extrem schlecht regenwasser auffangen ;))
lakmuspapier bestimmt doch den säure- oder laugengehalt? härtegrad ist demnach einfach ne andere bezeichnung dafür oder liege ich jetzt völlig falsch?
fredfein
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Beitrag von fredfein »

Eva Warthemann hat geschrieben:Das hast Du aber nett ausgedrückt. :D
Hallo Eva,
danke für die Blumen. :wink:

Danny hat sich im Laufe des Threads korrigiert, da er einer Verwechslung erlegen war. Klar, prinzipiell ärgerlich, aber sowas passiert halt. Ich sehe da jedenfalls den guten Willen, helfen zu wollen. Und aus Fehlern lernen wir alle.
Ich grummel manchmal auch heftig vor mich hin, wenn ich manche Posts lese...
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fredfein
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Beitrag von fredfein »

Blubb0r hat geschrieben:seit da ist der erdballen oben feucht.

lakmuspapier bestimmt doch den säure- oder laugengehalt? härtegrad ist demnach einfach ne andere bezeichnung dafür oder liege ich jetzt völlig falsch?
Okay, dann warte auf jeden Fall, bis die Oberfläche angetrocknet ist, bevor Du nochmals tauchst/wässerst. Wie kräftig besprühst Du? Kann dies die Ursache für die feuchte Oberfläche sein? Vielleicht doch ab ins Bad, Bäumchen schräg halten und sprühen (so's denn unbedingt sein muss).

Auf dem Teststreifen zeigt sich kalthaltiges Wasser eher basisch denn alkalisch... Zur Wasserhärte (einiges umfangreicher) kannst Du bei Wiki nachlesen.


Dann gehst Du in einen Baumarkt und besorgst Dir destilliertes Wasser und mischt das mit dem Leitungswasser bis dieses näherungsweise Neutral (pH7) ist.
Am Rande: durch diese Mischung verliert das Wasser natürlich nicht den Kalk, da es sich hierbei um gelöste Calzium und/oder Magnesium-Verbindungen usw. handelt. Diese werden durch die Mischung mit dest. Wasser lediglich mengenmäßig reduziert.

So, und wenn Du dann im Frühjahr in *durchlässiges* Substrat umgetopft hast, stört das 'pure' Wasser auch nicht mehr, da die Salze ausgespült werden.
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Blubb0r
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Beitrag von Blubb0r »

ah okey. also müsste sich der streifen bei mir mehr ins bläuliche färben wenn ich mich noch richtig an den chemieunterricht vor zig jahren erinnere. es sollte mit destilliertem wasser aber mehr ins hellgrüne. werd mal schauen ob unsere apotheken sowas haben.

besprühen tu ich eher, naja sagen wir mal zaghaft. ich kann mir nicht vorstellen, das dadurch das erdreich so nass bleiben kann. mein zersprüher ist ja etwas von gestern und ein leichtes sprühen ist schon gar nicht möglich. wenn mans trotzdem versucht, tröpfelt und sprüht das wasser einfach n wenig aus der düse. daher ist es schon fast ein betropfen als ein besprühen.
fredfein
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Beitrag von fredfein »

Blubb0r hat geschrieben:...besprühen tu ich eher, naja sagen wir mal zaghaft.
Dann lass' es für ein paar Tage mal ganz sein. Ich weiß nicht, wann ich meine Carmona zuletzt besprüht habe - wenn die Rahmenbedingungen stimmen, ist es eigentlich überflüssig. Wichtig jetzt nur: Licht, Licht, Licht...
[Denk' mal an ein aktuelles Foto, bitte.]
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Thorschti
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Beitrag von Thorschti »

Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass es unerheblich ist wenn das Wasser einen hohen Härtegrad aufweist (wir haben etwa Härtegrad 18°dH, höher geht es kaum noch). Gefiltertes Wasser ist ionengetauschtes Wasser --> Ca/Mg wird gegen Natrium getauscht, d.h. die Gesamtionenstärke ändert sich nicht, es erhöht sich nur der "Kochsalz"-Gehalt.

Ich gieße meine Indoors (Ficus, Crassula und Serissa) im Winter immer nur mit Leitungswasser, da passiert nichts, kaum Ablagerungen.

Beim Gießen daruf achten, dass die Erdoberfläche antrocknet, erst dann wieder gießen/tauchen (ich schätze! dies wird in deinem Fall etwa alle drei bis vier Tage sein)

Gruss

Thorsten
Exercitatio artem parat (Tacitus)
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achim73
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Beitrag von achim73 »

seit ich den bonsai vor zwei tagen getaucht hab, ist der erdballen oben zumindest immer feucht.
das ist bei der humushaltigen, verdichteten erde völlig normal. und ein zeichen, dass sich der ballen jetzt zum ersten mal so richtig vollgesaugt hat. der weisse flaum ist wahrscheinlich schimmel, macht aber nix. hat man auch oft bei zimmerpflanzen in blumenerde. wichtig ist jetzt nur, dass du mit dem zahnstocher die ballenfeuchtigkeit im inneren kontrollierst und erst wieder tauchst, wenn es da anfängt, trocken zu werden. das KANN auch erst ein, zwei tage, nachdem die oberfläche trocken ist, der fall sein. das sprühen ist tatsächlich mehr für dein eigenes gutes gewissen :wink:
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
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Blubb0r
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Beitrag von Blubb0r »

ich werd heut abend n bild reinstellen. aber echt erst heute abend :wink: war noch immernicht zu hause.

wenn ich heute zeit hab, geh ich mal in n baumarkt und hol mir lampen und ne zeitschaltuhr. muss hier aber nochmal die beiträge zur beleuchtung durchgehen.

werd dann auch heute abend den zahnstochertest wieder durchführen. und das besprühen lass ich jetzt mal vorerst ganz weg. :lol:
fredfein
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Beitrag von fredfein »

Blubb0r hat geschrieben:und das besprühen lass ich jetzt mal vorerst ganz weg.
Guter Mann! *lach*
Blubb0r hat geschrieben:...hol mir lampen und ne zeitschaltuhr. muss hier aber nochmal die beiträge zur beleuchtung durchgehen...
Keine schlechte Idee - vor allem mit dem *vorab* informieren... 8)

Falle zumindest nicht auf irgendwelche überteuerten Pflanzlampen herein. Einige Forumsteilnehmer haben gute Erfahrungen mit Leuchtstoffröhren gemacht (ich nutze Tageslicht-Energiesparlampen 35W/E27; sind einfacher zu verbauen und ebenfalls preislich akzeptabel).
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Blubb0r
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Beitrag von Blubb0r »

da ich bald aus der wohnung rausgeh, will ich nix mehr aufhängen oder dergleichen :arrow: tischlampen wären ganz praktisch. nur bin ich mir da nicht sicher ob ich tischlampen mit den gewünschten leuchtkörpern kombinieren kann...
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