Stellung der deutschen Bonsaiszene in Europa

Ausstellungen, Workshops, Arbeitskreise, Events u. -Organisationen, Reisen, Besuchen in Bonsai-Gärten und Töpferstuben.
Benutzeravatar
Lioth
Beiträge: 1136
Registriert: 07.03.2004, 13:22
Wohnort: Rheinkreis Neuss

Re: Stellung der deutschen Bonsaiszene in Europa

Beitrag von Lioth »

mohan hat geschrieben: Lioth, hast du auch etwas zum Thema zu sagen? :)
Nöööö mohan, hab ich nicht!!!

War nur eine Anmerkung meinerseits.
Kommt nicht wieder vor.
Gott schuf die Zeit, von Eile hat er nichts gesagt...!

Allegra
Gerd
Bild
Benutzeravatar
Andreas Ludwig
Mentor
Beiträge: 6756
Registriert: 29.03.2005, 16:50
Wohnort: Schweiz

Re: Stellung der deutschen Bonsaiszene in Europa

Beitrag von Andreas Ludwig »

mohan hat geschrieben:Was ist Bonsai für dich?
Du willst kaum eine Antwort, denn:
mohan hat geschrieben:Um es kurz zu sagen, da bin ich voll und ganz bei Peter,Stephan, Frank und nicht geneigt mich weiter in Diskussionen um derartige unlösbare „Probleme“ zu verstricken
Schon ok.
It is not enough to be busy. So are the ants. The question is: What are we busy about?
(Thoreau)
Benutzeravatar
neognom
Beiträge: 297
Registriert: 28.04.2009, 23:04
Wohnort: Ich glaub ich steh im Wald!
Kontaktdaten:

Re: Stellung der deutschen Bonsaiszene in Europa

Beitrag von neognom »

Hi!
Ich glaube unsere Deutscheszene kann sich genau so sehen lassen wie allen anderen Europäischen auch!
Es wir immer Leute geben die mehr oder weniger wollen können und das auch alles dürfen, wir sind frei in unseren Entscheidungen und treffen diese täglich! Und ich glaube das diese Diskussionen in allen Ländern stattfinden, nein sogar geführt werden!
Da sag auch jemand, eh ich hab da einen Bericht gelesen da sagt jemand wir wären die schlechtesten oder die besten wie kann das sein?

Ich habe eine Frage an dich, du sagst du beschäftigst dich seit kurzem mit diesem Thema, du hast aber gutes Wissen um die Szene und wie wer wo was herbekommt! Wie lässt sich das vereinbaren?
und du bist mir immer noch die Links schuldig!

Grüße Alex

Ach so fast vergessen, hab ich in einer ältern wenn man von alt reden kann BCD Zeitschrift folgenden Text von Peter Krebs gefunden, den ich sehr wundervoll finde und den jeder der Bonsai mag und versteht, wenn er ihn beherzigt meilenweit weiterbringt als jedwede Diskussion um was und wen auch immer!


Bonsai Dialog von Peter Krebs Juni 1986 (Zeitschrift BCD Nr.30)



Mensch: Sag mir Baum, was stellst du dar?

Baum: Sag mir Mensch, was suchst du?

Mensch: Baum ich suche nach dem Sinn des Seins.

Baum: Mensch, nie wirst du finden, wenn du suchst.

Mensch: Sag mir Baum, wie erfüll ich mein Sein?

Baum: Sieh mich an!

Mensch: Baum, ich sehe dich.

Baum: Ja Mensch, mit den Augen siehst du mich.

Mensch: Wie anders soll ich dich sehen?

Baum: Hab ich dir nicht gezeigt von dem Mut im Frühjahr, neu auszutreiben.

Hab ich dir nichts gezeigt von meinem zarten Blattaustrieb, wie ich

dem Sturm, der Hitze des Sommers stand hielt. Hab ich dir nicht alle

Farben des Herbstes gezeigt? Wie ich der Kälte des Winters trotze?

Mensch: Ja, aber wo liegt die Antwort auf all die Fragen?

Baum: Oh Mensch, sieh mich an, sieh mich an ...

Nachtrag: War die letzten Jahre auf vielen Ausstellung (unter anderem auch in der Schweiz), was ich vielen empfehlen kann, denn 3D ist viel besser als 2D!
Carpe Diem Nutze den Tag
http://bonsaishigoto.de/
Benutzeravatar
Anja M.
Freundeskreis
Beiträge: 5825
Registriert: 05.01.2004, 17:52
Wohnort: Hamburg NW

Re: Stellung der deutschen Bonsaiszene in Europa

Beitrag von Anja M. »

Das solche Diskussionen zu nichts führen, kann ich für mich selbst nicht bestätigen. Es schärft den Geist, öffnet die Augen und zwingt über den Tellerrand zu schauen. Da hab ich Spaß dran.

Weiter zur Szene. Für mich ist eigentlich die Frage noch nicht geklärt, ob die These, daß die deutsche Bonsaiszene überhaupt hinter der italieneischen hinterherhinckt und wenn ja, ob der Abstand überhaupt so groß ist, daß es besonders erwähnenswert wäre.

Walter macht den Unterschied an der Anzahl der Bäume fest, die Danny Use als Auswahl für seine Ausstellung angeboten wurde. Dafür sind ohnehin nur besonders gute und reife Bäume in Frage gekommen. Nunn sehen wir aber am laufenden Band Bilder, die bei Besuchen prominenter Gärten geschoßen worden sind. Dort stehen doch eigentlich genug Bäume, so daß bei ausreichend Interesse der Besitzer sicher mehr als nur 20 Bäume hätten zusammengekommen können.

Ich hab auch schon meinen Eindruck aus dem italienischen Forum erwähnt, was die Amateurgestalter betrifft. Allerdings hab ich nur ein Forum besucht und das mit 2 Semestern Italienisch an der Volkshochschule. Da müßte sicher noch jemand anderes seinen Eindruck schildern.
73 Anja
Pitches
Beiträge: 70
Registriert: 24.07.2007, 15:54

Re: Stellung der deutschen Bonsaiszene in Europa

Beitrag von Pitches »

Hallo zusammen,

@Frank 80:
Das ist spannend: Wenn ein Peter Krebs einen anderen Standpunkt hat, dann ist das persönlicher Geschmack, wenn ein unbekannter (so wie ich) einen ähnlichen Ansatz vertritt, dann hat man keine Ahnung und bremst die "Guten" aus...
Ich wuesste nicht wo ich dich "Guten" ausgebremst habe. Ich habe lediglich deine eigenen Worte zittiert, korrigier mich bitte wenn ich da falsch liege!
Aber mal ganz nebenbei:
Natuerlich ist das was ganz anderes wenn ein Peter Krebs das sagt! Warum das so ist, kannst du wenn du den Threat aufmerksam durchliest selbst rausfinden!
Ueberlegt mal, nur so rein theoretisch, wie der Gespraechsverlauf sich entwickelt haette, wenn Walter Pall anstatt ich diesen Text verfasst haette. Jetzt kann man natuerlich sagen: "Ja um Himmels Willen, dem Walter wuerde niemals im Traum einfallen son Quatsch hier zu schreiben!" Kann schon sein, aber war ja auch nur so rein theoretisch. Meint ihr da haette den Text jemand als "Kopfschmerzlektuere" bezeichnet?
Ich glaube wohl eher nicht. Und warum ist das so? Na weil Walter zu den Wenigen gehoert auf die es wirklich ankommt, zu Denen die was zu sagen haben. Meine Meinung zaehlt da nichts! Man muss nur ehrlich genug zu sich selbst sein um das zu verstehen!
Zumal ich das hier thematisierte Problem nicht mal ansatzweise verstehe: Wofür ist es wichtig, wie viele Topgestalter (was versteht man darunter eigentlich? Gibts da ne Definition?) eine Nation hat oder eben nicht hat? Müssen "wir Deutschen" eigentlich in allen Belangen immer ganz vorne sein?
Da bringst du die Sache auf den Punkt, du verstehst das Problem gar nicht mal ansatzweise, willst es vielleicht auch gar nicht!
Und ich hab auch eine Antwort auf deine Frage bezueglich Topgestaltern/Weltklasse gefunden:
Wofür ist es wichtig, wie viele Topgestalter (was versteht man darunter eigentlich? Gibts da ne Definition?)
Weltklasse ist es eben, weil es so selten ist. Und weil es viele, die Geschmack haben, haben wollen, aber nicht bekommen. Was hier Weltklasse oder grosse Bonsaikunst ist, bestimmen einige wenige, auf die es ankommt. Es ist völlig egal, was die Mehrheit ansonsten dazu sagt. Dass das einigen enorm stinkt, ist nachvollziehbar. Aber so ist das eben. Es ist keine demokratische Entscheidung. Weltklasse ist, was einige wenige, auf die es ankommt, so nennen.

Qualität mit Geld zu definieren ist vielleicht geschmacklos, aber gängige Praxis im Kunstbetrieb. Vor Jahren war einmal eine Diskussionsrunde bei Werner Busch mit eine Kunstgaeristen. Der hat irgendwann sinngemäss gesagt: 'ob etwas Kunst oder hohe Kunst ist, darüber kann man endlos diskutieren. Aber alles das zählt nicht wirklich in der Kunstwelt. Es zählt das, was einige wenige, auf die es ankommt, sagen. Aber selbst das zählt nur bedingt. Es zählt wirklich nur, ob nachhaltig für ein Werk richtig Geld hingelegt wird. Je mehr Geld umso mehr Kunst. Was das Volk dazu sagt ist völlig belanglos'.

Erbärmlich? es kommt auf die Lebenserfahrung und die eigene (Frosch-)Perspektive an, ob man so eine Einstellung erbärmlich findet. Jedenfalls bin ich in allerbester Gesellschaft.
Walter Pall


@Mohan:

Code: Alles auswählen

(Als Anstandsdame muss ich diesen Thread verfolgen, wobei mir die beginnenden Spitzen wie z.b. „Feiglinge“ und „Hundskerle“ nicht gefallen, nur nebenbei bemerkt)
Da stimme ich Lioth voll und ganz zu.
Ohhhhh ne Monika, gehen wir wieder über zum "weichgespülten" Forum??
Man könnte auch beginnen zu übertreiben!!
@neognom:
Ich habe eine Frage an dich, du sagst du beschäftigst dich seit kurzem mit diesem Thema, du hast aber gutes Wissen um die Szene und wie wer wo was herbekommt! Wie lässt sich das vereinbaren?
Alex, diese Frage ist vollkommen berechtigt! Aber im Grunde genommen hab ich beim ersten Beitrag schon die Antwort drauf gegeben:
Nun ist mir durchaus bewusst, dass das was ich da in meinem jugendlichen Leichtsinn mal so locker flockig vom Stapel gelassen hab ganz schoen harter Toback ist und ich mich damit in meiner Position gefaehrlich weit aus dem Fenster lehne!
Als 20 jaehriger Amateur habe ich weder die Erfahrung, noch das Wissen oder gar das Recht mich zu diesem brisanten Thema ueberhaupt zu aeussern, aber zum Glueck herrscht ja Meinungsfreiheit in Deutschland und mich wird niemand verurteilen - zumindest nicht vor Gericht.
Es geht aber eigentlich auch gar nicht darum, dass ich mich mit der Sache so kurz beschaeftige. Ich wollte lediglich nur auf Dinge hinweisen, die mir aufgefallen sind. Man muss auch gar nicht alle Erfahrungen selbst machen, man kann auch einfach mal denen, die wirklich Ahnung von der Bonsaiszene haben und schon lange Erfahrungen gemacht haben, Vertrauen schenken und das einfach mal annehmen! Der Rest interessiert da gar nicht!
Das ist in etwa so wie die leidige Substratdiskussion. Es gibt immernoch welche, die scheinbar unbelehrbar sind, aber man kann die Sache auch einfach mal so hinnehmen und sich ueber super gesunde Baeume freuen!
Was die Links anbetrifft. Einen hab ich doch schon gegeben, aber dir zu Liebe hab ich auch noch den anderen gesucht und bin auf noch mehr gestossen!

http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... en#p135334
Sechs deutschsprachige unter den ersten zehn. Das war noch nie da. Aber glaubt nur ja nicht, dass da jetzt Entwarnung gegeben werden kann von wegen Italiener besser als der Rest der Welt. Die werden die blöden Regeln schon wieder ändern und dann sieht man der Wahrheit wieder ins Gesicht.

Warum sind immer dieselben Namen vorne? Helfen die sich gegenseitig? Mitnichten, die hindern sich eher gegenseitig. Warum sind beim Sport immer dieselben Namen vorne? Helfen die sich gegenseitig?
Walter Pall

Und nicht zuletzt ein 13 Seiten langer Artikel, in dem Walter Pall die Situation so treffend schildert! Hier nur einige Eckpunkte, der ganze Artikel ist aber aeusserst lesenswert, da stecken noch viel mehr Anhaltspunkte drin, aber mein Artikel ist eh schon wieder lang geworden...! Warum zittier ich die ganze Zeit Herrn Pall? Nahja weil ich mich nur an den Besten orientiere und weil mir seine direkte Art und ganz nebenbei auch seine Gestaltungen enorm zusagen!

http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... it=italien
Wer das gesehen hat, was wir in 24 Stunden in Italien gesehen haben, der kommt schon ins Grübeln. Er muss ja nicht vergleichen, er kann ja auch den Kopf in den Sand stecken und weiter träumen. Aber wer vergleicht, der muss feststellen, dass da Gewaltiges abgeht. Gewaltig im Vergleich zum Rest von Europa im Vergleich zu ganz Nordamerika, von Deutschland, das ja eher im hintern Drittel von Europa liegt, gar nicht zu reden. Da haben zwei Leute ausschlieslich Rohmaterial gezeigt, Salvatore und Otti. Jetzt kenne ich natürlich nicht alle wichtigen Gärten in Deutschland. Aber doch sehr viele, besonders in Süddeutschland, wo ja besonders viel herumsteht. So jetzt kommt der Vergleich: In den zwei Gärten steht WEIT mehr hochklassiges Rohmaterial als in ALLEN deutschen Gärten zusammen, die ich kenne.
Walter Pall
Da haben wir ein blühendes Bonsaizentum gesehen, in dem offensichtlich mächtig viel Geld verdient wird. Das sah aus wie Heidelberg in den allerbesten Tagen. (Heidelberg is heute pleite - pfutsch! ) Davon gibt es aber MEHRERE in Italien. Da haben wir zwei im Entstehen begriffene Bonsaischulen gesehen, die alles toppen werden, was je in Deutschland als Schule gebaut wurde. Das sind aber nur zwei von Dutzenden.
Walter Pall
Und wer führt Europa an? Italien mit weitem Vorsprung. Jetzt lehne ich mich mal ganz mächtig aus dem Fenster: Von den 1000 besten Bäumen in Europa stehen wohl mindestends 500 in Italien, wahrscheinlich viel mehr. Von den 1000 besten Gestaltern in Europa sind wohl 500 Italiener.
Mit diesen meinen Meinungen kann man nun machen, was man will. Aber so einfach beiseite schieben kann man sie wohl nicht.
Walter Pall
Wer also meint, dass das völlig in Ordnung gehe, dass die Italiener EIN WEING die Nase vorne haben, der hat keine Ahnung davon, was tatsächlich vor sich geht. Um beim Läufergleichnis zu bleiben: Wir bewegen uns im Bereich, wo man stolz darauf ist, 5000 Meter durchgelaufen zu sein. Die Italiener versuchen ALLE den Marathon unter 2:30 zu laufen. Sie laufen also drei bis viermal so schnell wie wir. Mit einem Fahrrad kommt man da als Hobbyfahrer NICHT mit.

Ist ja egal! Oder? Natürlich ist es an sich egal, wenn man weiter nichts vorhat. Aber dann muss man halt einsehen, dass man nicht Championliga spielt, sondern untere Landkreisliga. So gewaltig sind die Unterschiede!

Nur wer vergleicht, weiss wo er steht - auch wenn's weh tut. Habe ich schon mal gehört.
Walter Pall

Gruss Marius
Benutzeravatar
zopf
Mentor
Beiträge: 7070
Registriert: 19.05.2005, 14:18
Wohnort: Bergisches Land

Re: Stellung der deutschen Bonsaiszene in Europa

Beitrag von zopf »

Jeder, der eine künstlerische Ausbildung gemacht hat, kennt es, daß man sich nach vollbrachter Aufgabe zusammensetzt und die einzelnen Arbeiten kritisch diskutiert. Kritisch ist da nichts negatives. Vor- und Nachteile werden besprochen. Kritik ist per se etwas neutrales.

Wollte die Bonsaiszene sich in ihrer Qualität steigern, so müßten AK, Ausstellungen und last but not least die Internetforen auf die gleiche Art vorgehen. Man diskutiert die einzelnen Arbeiten kritisch um für sich selbst und für andere weiter zu kommen. Jetzt bleib ich mal beim Forum, denn das kenn ich. Ich hab schließlich ein paar Tage hier mitmoderiert.
Nur ein kleiner Ausschnitt aus Anjas Kommentar
der im wesentlichen die Kernproblematik anspricht.
Mittlerweile dürfte sich das BFF als wesentlicher Treffpunkt der deutschen Bonsaiszene
(bezogen auf die Menge der Bonsaianer) etabliert haben.
Im breiten Spektrum der Themen die hier eröffnet und beschrieben werden
finden sich kaum Themen die sich wirklich mit der Qualität auseinandersetzen.
"Farbe ist ein Sinneseindruck, der durch die Augen wahrgenommen wird"
so lernte man es früher.
Ersetzt man sinngemäss Farbe durch Bonsai sind wir nicht im Gefühlsbereich
was das Verstehen und Lernen angeht. Verstehen und lernen sind nicht nett
da nicht auf die empfindsame Seele des jeweiligen Menschleins eingegangen wird.
Aber wenn es weitergehen soll, wenn es einen Schritt weitergehen soll
muss man die Oberschenkel anspannen, den Fuss heben
und zumindest ein paar Zentimeter nach vorne bringen.
Allerdings ist es einfacher sich auf die Schaufensterkrankheit zu beziehen
und einfach sein Spiegelbild zu betrachten.
mfG Dieter
grüsse an die bewohner von melmac
Benutzeravatar
achim73
Freundeskreis
Beiträge: 11686
Registriert: 30.07.2006, 00:53

Re: Stellung der deutschen Bonsaiszene in Europa

Beitrag von achim73 »

Ueberlegt mal, nur so rein theoretisch, wie der Gespraechsverlauf sich entwickelt haette, wenn Walter Pall anstatt ich diesen Text verfasst haette. Jetzt kann man natuerlich sagen: "Ja um Himmels Willen, dem Walter wuerde niemals im Traum einfallen son Quatsch hier zu schreiben!" Kann schon sein, aber war ja auch nur so rein theoretisch. Meint ihr da haette den Text jemand als "Kopfschmerzlektuere" bezeichnet?
du wirst dich vielleicht wundern, aber das gab es alles schon.
nur weil es für dich ein neues thema ist, heisst das noch lange nicht, daß das thema selbst neu oder auch nur habwegs aktuell ist.

wenn du dich durch die beiträge aus den jahren 2004 - 2007 liest, wirst du das feststellen.
was glaubst du eigentlich, warum walter selbst sich nicht mehr an solchen diskussionen beteiligt ?
bzw. die ganzen anderen sehr guten gestalter, die hier ab und zu schreiben ?

ganz einfach: die machen lieber ihre bäume.

...eins fällt mir gerade wieder auf: ich mag einfach keine arschkriecherei. :evil:
deshalb bin ich jetzt raus, bevor es persönlich wird. *schmoll* *wink*
Gruss, Achim
"Der kürzeste Weg zum Glück ist der Weg in den Garten"
chinesische Weisheit
Benutzeravatar
Anja M.
Freundeskreis
Beiträge: 5825
Registriert: 05.01.2004, 17:52
Wohnort: Hamburg NW

Re: Stellung der deutschen Bonsaiszene in Europa

Beitrag von Anja M. »

achim73 hat geschrieben: du wirst dich vielleicht wundern, aber das gab es alles schon.
nur weil es für dich ein neues thema ist, heisst das noch lange nicht, daß das thema selbst neu oder auch nur habwegs aktuell ist.

wenn du dich durch die beiträge aus den jahren 2004 - 2007 liest, wirst du das feststellen.
was glaubst du eigentlich, warum walter selbst sich nicht mehr an solchen diskussionen beteiligt ?
bzw. die ganzen anderen sehr guten gestalter, die hier ab und zu schreiben ?

ganz einfach: die machen lieber ihre bäume.
Was aber noch lange kein Grund ist, warum Amateure wie wir uns nicht mit dem auseinander setzen dürfen, was einmal geschrieben wurde.

Ich denke, es wäre nicht verkehrt, sich Gedanken über die Zeit und die Adressaten jenes Artikels zu machen, den Walter schon vor Jahren verfasst hat. Ich meine, die dürfen wir nicht hier im Forum suchen. Soweit ich das schon damals beurteilt hab, pickst Walter da mit grellen Farben und kräftigem Pinselstrich Bonsaipolitische Themen an, die nicht auf das Forum hier oder die Hobbygestalter gemünzt waren, deren Adressaten hauptsächlich außerhalb des Forums zu suchen sind.

Hängen der Sinn und die Qualität eines Gesprächs wirklich davon ab, ob ein 'sehr guter Gestalter' daran Teil nimmt? *confused*
73 Anja
marius
Beiträge: 1598
Registriert: 09.10.2006, 23:01

Re: Stellung der deutschen Bonsaiszene in Europa

Beitrag von marius »

walter mag ja recht haben. er muß es letztlich ja auch wissen, weil er mittendrin steckt. ;)

das ändert aber nichts daran, daß sich das ganze von zeit zu zeit immer wieder mal ändern wird. mal sind die vorne, mal die anderen. da ist doch nichts für alle zeit in stein gemeiselt!

und bei einem hobby kommt ohnehin noch erschwerend hinzu, daß es eben ein hobby ist und kein industriezweig oder rein professionell betriebener sport.

als normaler hobbyläufer werde ich letztlich nie in der weltklasse mithalten können. da kann mein ehrgeiz noch so groß sein! und selbst wenn ich von klein auf im profibereich laufe ist das keine garantie darauf, daß ich irgendwann zwangsläufig ein zweiter carl lewis werde. und jetzt schau mal im sportprofibereich, wie viele ausnahmetalente dort aktuell rumlaufen. wie viele sich auf den weg dorthin von klein auf begeben haben, wie viele aussortiert wurden und wie viele letztlich zwar mit dabei sind, aber eben nur den "durchschnitt" in ihren bereich markieren.

und jetzt vergleich mal den zulauf im sport, den zwangsweisen zulauf im bereich arbeit (man muß ja nun mal geld verdienen.) speziell mit dem zulauf im bereich bonsai. und dann vergleich das mal mit der jeweils einhergehenden ausbildung. um das noch auf die spitze zu treiben.

selbst der niedrigste arbeiter hat hier mindestens mal zwei jahre ausbildungszeit, wo er für seinen job das nötige rüstzeug mitbekommt. in vielen akademischen berufen ist es ja ohnehin ein lebenslanger weiterbildungsweg.

im vergleich zum hobby endet der bildungsweg meist mit der anmeldung in einem der internetforen oder dem zeitweisen besuch einer ausstellung. das ist dann aber auch spanien, italien oder sonst wo auf der welt so. und je nach job und familienstand bzw. zweit oder dritthobby bleib da relativ wenig zeit für über, um in die ganz große phalanx der ultimativsten weltinnovationisten aufzusteigen.

aber egal. wie schon zu beginn geschrieben. mal schaffen das regional aus meiner sicht halt mal mehr, mal eben weniger.

wobei allen voran ja die größen in der scene selbst schuld sind, weil sie zu wenig öffentlichkeitsarbeit betreiben. von den fehlenden geld und sachspenden für die darbende allgemeinheit mal ganz abgesehen. wollen ja alles für sich. und überall dort, wo ich hier in der gegend einen potenziellen weltklassebaum vermute, sehe ich nur noch löcher. *ironie* ;)

gruß marius
Benutzeravatar
Anja M.
Freundeskreis
Beiträge: 5825
Registriert: 05.01.2004, 17:52
Wohnort: Hamburg NW

Re: Stellung der deutschen Bonsaiszene in Europa

Beitrag von Anja M. »

marius hat geschrieben:
im vergleich zum hobby endet der bildungsweg meist mit der anmeldung in einem der internetforen oder dem zeitweisen besuch einer ausstellung. das ist dann aber auch spanien, italien oder sonst wo auf der welt so. und je nach job und familienstand bzw. zweit oder dritthobby bleib da relativ wenig zeit für über, um in die ganz große phalanx der ultimativsten weltinnovationisten aufzusteigen.
Immer ruhig, Marius, die Hobbygestalter hat Walter mit seinem Beitrag meiner Meinung nach nicht aufschrecken wollen. Du darfst nach deinem eigenen Rythmus weitermachen.
73 Anja
Pitches
Beiträge: 70
Registriert: 24.07.2007, 15:54

Re: Stellung der deutschen Bonsaiszene in Europa

Beitrag von Pitches »

Hallo zusammem,
...eins fällt mir gerade wieder auf: ich mag einfach keine arschkriecherei.
Da haut mal jemand auf den Putz! Gefaellt mir, weil ich klare Worte mag!
Achim, wenn du Leute die Walters Gestaltungen und Art fuer gut befinden und das einfach mal sagen als "Arschkriecher" bezeichnest, gut, dann solls halt so sein. Ich bin ja in guter Gesellschaft!

Schaut euch mal die Kroaten an, noch so Leute die einfach mal von verschiedenen Top-Gestaltern was annehmen. In 3 Jahren von 0 auf 100!
Bei dem Rohmaterial was die da zeigen und der weiteren professionellen Vorgehensweise kann ich persoenlich nur noch die Ohren anlegen. Das Material gibts aber schon laenger, hat nur keiner gesehen. Die muessen wohl irgentwie vor 3-4 Jahren das Sehen neu gelernt haben, seltsam wie das nur geht?!

Im uebrigen stimme ich Anja zu, ich glaube auch nicht, dass Walter den Hobbybonsaianern ihr Hobby versauen wollte.

Gruss Marius
Denis Nedic
Beiträge: 84
Registriert: 24.10.2010, 00:45

Re: Stellung der deutschen Bonsaiszene in Europa

Beitrag von Denis Nedic »

Hallo zusammen,
ich habe mir mal das ganze auch durch gelesen und sage jetzt auch meine Meinung ob es jamand passt oder nicht
Achtung:
Wenn man sich meinen Namen ankuckt stellt man fest ich bin auch kein Deutscher habe aber mein Hobby der mittlerweile mein Beruf ist hier in Deutschland begonnen und finde,
hier in Deutschland gönnt keiner dem nächsten etwas! Und das ist unser Problem,wenn einer 400 Top-Bäume besitzt und der andere nur einen, wird versucht ihm den auch noch abzuweben und wenn es sein muss mit viel Geld.Nicht das man einen mehr hat, sondern das der andere keinen mehr hat und das ist schade.Wenn man sich die Preise bei uns anschaut was gute Rohlinge selbst einheimische Bäume kosten wird es einem schlecht.Kuckt mal im Ausland nach Preisen ob es in der Schweiz, Italien,Spanien, Tscheschei, Holland oder Belgien ist man braucht nur einen einheimischen mitnehmen und der Preis ist die Hälfte wenn nicht noch biliger. Da geht es auf einmal doch , da hilft man sich noch wirklich und gibt 100% auch bei fremden Bäumen als wen es eigene währen in der Gestaltung. warum ist bei uns nicht so ??? Denn die die gute Bäume haben können sich zeigen und die die gerne auch welche haben würden müssen teuer dafür bezahlen oder kriegen nie welche. Die jenigen die jetzt behaupten der labert nur einen Shit der Junge sollen sich jetzt an die Nase fassen und einen von seinen drei besten Bäumen unter 1000 Euro verkaufen was ich auch schon habe. und wir werden sehen wieviele es gibt, wahrscheinlich einen einzigen oder zwei.
wir sind selber schuld das uns der rest von Europa überlegen ist, kein anderer nur wir !!!
Vonwegen Nächsten Liebe Bullshit nix anderes


Sorry das musste mal raus habe mir auch längst darüber Kopf gemacht

ach noch was ich war letztes Jahr auf der ersten Ausstellung von Polman in Belgien ,irgend wann hab ich erfahren dass das alles ein einziger Arbeitskreis nur ist der grad ausstellt. ich dachte mich trifft der schlag,sowas hätte ich in meinem Leben nicht gedacht das es gibt. Ich hab gesagt hier sind entweder nur Millionäre am Start oder das ist nicht Wahr. Aber es stimmte ein einziger ARBEITSKREIS mit über 100 richtig guten Bäumen die Weltklasse waren! und wie kann so etwas funktionieren
Ganz einfach die hallten zusammen und helfen sich gegenseitig nicht wie bei uns, nur die wenigen

Denkt mal darüber nach
Gruss Denis
Die Adresse wo sich Kunst und Natur vereint !!!
Benutzeravatar
Anja M.
Freundeskreis
Beiträge: 5825
Registriert: 05.01.2004, 17:52
Wohnort: Hamburg NW

Re: Stellung der deutschen Bonsaiszene in Europa

Beitrag von Anja M. »

Denis Nedic hat geschrieben: Vonwegen Nächsten Liebe Bullshit nix anderes
Hallo Denis, beim Geld hört die Liebe auf, weißt du das nicht? *ironie*


Mit deiner Erzählung im anderen Thread, dem Artikel von Walter und meinem eigenen Erlebnissen vor Jahren mit dem Verein geben schon ein rundes Bild. Nicht jedem ist wohl mehr klar, wie wichtig Heidelberg einmal war. Das gehört aber dazu, um das Selbstverständnis des Vereins zu verstehen und auf welchen Lorbeeren mancher sich da ausgeruht haben mag. Am Ende der Kette steht auch die Existenz dieses Forum.
hier in Deutschland gönnt keiner dem nächsten etwas!
So einen Erfahrungsbericht hab ich schon vor 8 oder 9 Jahren im Internet gelesen. Nicht nur Material, auch Wissen soll gehortet worden sein. Daß du heute noch den Eindruck hast, ist traurig. Trotzdem, wer von Bonsai lebt, der muß am Ende des Monats auch seine Rechnungen begleichen. Das fatale am Internet ist, wer nicht gemeint ist, füllt sich schneller angesprochen als die Adressaten und die wiederum gehen in sich und suchen nach der negativsten Interpretation deiner Worte, die herbeizudrehen ist. Totsicher.

Hier im Forum bekommen wir nur sporadisch mit, was sich hinter den Kulissen abspielt. Ich denke, nicht wenige hier sehen ihr Hobby etwas anders als die Leute, die du ansprichst. Der Anfang sind ein Buch von Krekeler oder besser noch Colin Lewis :-D , eine Ulme aus dem Baumarkt, die erste Fachzeitschrift aus dem Bahnhofskiosk und dann Sämlinge, Stecklinge, Abgemoostes (fast suchtartig bei mir) oder Pflanzen aus der Gärtnerei. Aber jedes Teil fast von Beginn an mit persönlichen Erinnerungen und Vorstellungen verbunden, von denen man schwer lassen kann. Frau, Kind, Hund, Katze, Maus und andere Verpflichtungen lassen selten Zeit oder Geld für renomierte Sammlungen.

Seit 10 Jahren kommt das Internet dazu, den Verein hab ich z.B. kaum wahrgenommen. Aber so sind hier auch nur wenige Gestalter zu erwarten, die Ruhm und Ehre nach Deutschland holen. Nimm dazu noch den mangelnden Respekt vor Funktionären und ihren konservativen Entscheidungen und du hast die Gründe, warum die Internetgemeinde dem Verein damals eher ein Klotz am Bein schien den eine Chance. Aber hier wird im Rahmen des Internets, so meine ich, schon geteilt und weitergegeben. Erfahrungen, Bilder, Erlebnisse und Sichtweisen kosten zwar kein Geld, sind aber genauso hilfreich wie ein günstiger Rohling. Und die AKs, die sich hier mit ihren Aktivitäten vorstellen, sind vielleicht nicht ganz so spektakulär wie die Gruppe von Polman, möglicherweise fehlt ihnen aber auch nur eine entsprechende Führungspersönlichkeit.


Somit bin ich wieder an dem Punkt, daß Walters Artikel über das Niveau der Gestaltung nicht an das Forum gerichtet war. Das sollte aber nicht davon abhalten, sich zu überlegen, ob es nicht Möglichkeiten gibt, daß so ein Forum Wissen oder Sehen Können besser vermittelt.
Die Kritiken waren einmal ein Ansatz, den wir des flüchtigen Wohlwollens weniger zuliebe fast ganz aufgegeben haben. Für mich sieht es damals wie heute nach einer Win-Win Situation für alle aus. Der Baumbesitzer hat eine neue Sichtweise, der Kritiker muß sich einfühlen und seine Ideen in Worte fassen lernen und der normale Leser hätte ganz nebenbei Sehen gelernt, wär zu seinen Bäumen gegangen und hätte seine Entscheidungen getroffen, einfacher, schneller und konsequenter.
73 Anja
KaJo82
Beiträge: 19
Registriert: 06.01.2011, 19:40
Wohnort: Nürnberg

Re: Stellung der deutschen Bonsaiszene in Europa

Beitrag von KaJo82 »

Hi,

meine bescheidene Meinung zu der ursprünglichen Fragestellung:

zum einen bin ich mir nicht sicher, ob wir Deutsche ein gutes, ausgeprägtes Kunstverständnis haben. Das ist für Bonsaigestalung nun einmal wichtig. So kamen die meisten berühmten Maler und Künstler der Vergangenheit aus Italien, Spanien etc - also aus den etwas südlichen Ländern. Das zieht sich bis in die Gegenwart. Nennt mir 3 internationale bekannte, noch lebende, dt. Künstler! Ich könnte es derzeit wirklich nicht. Unser Schwerpunkt liegt nun einmal auf der Technik.

Zweitens, ein nicht mehr vorhandenes Naturverständnis bei vielen jungen Deutschen. Nachdem ich mit dem Bonsaihobby begonnen habe, fragten mich meine Freunde warum die Bäume so kahl sind? Sind sie etwa kaputt? Anwort: Laubbäume haben im Winter keine Blätter!! Nach kurzer Überlegung gaben sie mir verschämt Recht. Ich bin auf dem Land aufgewachsen, aber Stadtkinder wissen heute nicht einmal mehr, dass Laubbäume im Herbst ihre Blätter verlieren. Wie soll man mit so einem fehlenden Wissen sich für so ein Hobby interessieren und darin auch noch gut werden?

Weiterhin, und das ist meine Hauptüberlegung, muss man sich fragen, WIESO man ein Hobby ausübt. Zum Spass/Entspannung oder im Sinne einer Erfolgsorientierung. Ich denke, dass viele Menschen nach einer anstrengenden 50 Std Woche nicht die Kraft haben (wollen) weitere 10 Stunden Kraft und Energie in ein Hobby zu stecken, um Spitzenleistung zu erreichen. In Ländern wie Spanien - ich habe dort etliche Freunde - wo stellenweise im 21.Jh Siesta immer noch ein Begriff ist und es mit der Arbeit generell ein bisschen lockerer genommen wird, kann ich mir gut vorstellen, dass man dann seine Erfüllung im Hobby sucht, und dort all seine freie, übermäßig vorhandene Energie hineinsteckt. Bei den Deutschen ist es meist so: 2 Hobbys. Fussball - dort will man Meister werden. Bonsai = Gartenarbeit, Entspannung für Zwischendurch.

Grüße,
KaJo
Du?! Das glaubst du jetzt nicht. Der hat sich doch tatsächlich einen Baum gekauft, der hat nicht mal Blätter.....Ja. Die kosten Anfang Februar extra.
Benutzeravatar
Andreas Ludwig
Mentor
Beiträge: 6756
Registriert: 29.03.2005, 16:50
Wohnort: Schweiz

Re: Stellung der deutschen Bonsaiszene in Europa

Beitrag von Andreas Ludwig »

KaJo82 hat geschrieben:Nennt mir 3 internationale bekannte, noch lebende, dt. Künstler! Ich könnte es derzeit wirklich nicht.
Gerhard Richter, Neo Rauch, Georg Baselitz. Ich entschuldige mich bei allen, die ich ausgelassen habe und natürlich bei denen, die die obigen Sch***** finden. Ne, du - daran liegt es nicht. Ihr seid sehr gut vertreten in der bildenden Kunst und das erst noch lange, bevor es das Wort Deutschland (Lutherzeit) überhaupt gab.

Aber ein anderer Deutscher, Nietzsche, meinte schon vor einiger Zeit: «"Die Deutschen - man hieß sie einst das Volk der Dichter und Denker: denken sie heute überhaupt noch? -Die Deutschen langweilen sich jetzt am Geiste, die Deutschen mißtrauen jetzt dem Geiste, die Politik verschlingt allen Ernst für wirklich geistige Dinge.» In dem Zusammenhang mag es interessant sein, dass Walter Palls Statement zu Sollbruchstellen genau besehen keine Kunst-, sondern eine Marketing- und Imagediskussion eröffnet, was deiner Definition von Hobby als Erfolgsschiene entspricht. Macht irgend jemand auch Bonsai aus reiner Leidenschaft? Das ist oft ein guter Weg zu guter Kunst.
It is not enough to be busy. So are the ants. The question is: What are we busy about?
(Thoreau)
Antworten