Juniperus Phoenicea in its natural environment
Re: Juniperus Phoenicea in its natural environment
Viele Grüße,
Thierry
"A juniper without jin is like a dog without fleas : not natural..." - John Naka
Thierry
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-
Totoro
Re: Juniperus Phoenicea in its natural environment
Hallo Thierry,
das sieht ja so aus als könne ein Wacholder "selbst" entscheiden ob er positiv oder negativ geotrop wachsen möchte.
Gruß
Dirk
das sieht ja so aus als könne ein Wacholder "selbst" entscheiden ob er positiv oder negativ geotrop wachsen möchte.
Gruß
Dirk
- Andreas R.
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Re: Juniperus Phoenicea in its natural environment
Hallo Thierry,
vielen Dank für diesen und auch die anderen Artikel über den Phönizischen Wacholder.
Die Bilder sind sehr eindrucksvoll, wirklich eine faszinierende Baumart.
Wenn ich mal wieder etwas mehr Zeit habe muss ich dort unbedingt mal hinfahren um mir die Bäume in echt anzuschaun.
Vielen Dank auch an Herrn Mandin und seine Mitarbeiter für ihre Forschungsarbeit, die ja unter extremen Bedingungen stattfindet. Es ist immer schwierig für solche Projekte die nötige Finanzierung aufzutreiben, weil die meisten Menschen darin wohl keinen Nutzen erkennen können. Wir können aber nur schützen was wir verstehen und somit ist es wichtig, möglichst viel über diese einzigartigen Bäume zu erfahren, damit auch kommende Generationen noch über ihren Anblick staunen können.
Viele Grüße,
Andy
vielen Dank für diesen und auch die anderen Artikel über den Phönizischen Wacholder.
Die Bilder sind sehr eindrucksvoll, wirklich eine faszinierende Baumart.
Wenn ich mal wieder etwas mehr Zeit habe muss ich dort unbedingt mal hinfahren um mir die Bäume in echt anzuschaun.
Vielen Dank auch an Herrn Mandin und seine Mitarbeiter für ihre Forschungsarbeit, die ja unter extremen Bedingungen stattfindet. Es ist immer schwierig für solche Projekte die nötige Finanzierung aufzutreiben, weil die meisten Menschen darin wohl keinen Nutzen erkennen können. Wir können aber nur schützen was wir verstehen und somit ist es wichtig, möglichst viel über diese einzigartigen Bäume zu erfahren, damit auch kommende Generationen noch über ihren Anblick staunen können.
Viele Grüße,
Andy
Re: Juniperus Phoenicea in its natural environment
(fr) Un autre exemple (très impressionnant) de cette croissance torsadée
(en) Another example of this (very impressive) twisted growth
(Photos © Copyright : David Moratille)
Viele Grüße,
Thierry
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Thierry
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Re: Juniperus Phoenicea in its natural environment
(dt) Christophe war am Mittwoch in den Felsen klettern (in ca. 949m Höhe) und hat mir ein paar neue Bilder geschickt.
(fr) Christophe était grimper mercredi dans les falaises (à environ 949m d'altitude) et m'a envoyé quelques nouvelles photos.
(en) Christophe was climbing in the cliffs on Wednesday (in approx. 949m height) and he send me some new pictures.
(Photos © Copyright : Christophe Bordieu)
Viele Grüße,
Thierry
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Thierry
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MrBigWednesday
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- Registriert: 23.09.2008, 17:24
Re: Juniperus Phoenicea in its natural environment
thierry
da kannst du ordentlich tanuki-totholz sammeln...
da kannst du ordentlich tanuki-totholz sammeln...
Re: Juniperus Phoenicea in its natural environment
ABARTIG!!! VOLL GEIL!!! (tschuldigung)
erst dacht ich das sind so kleine Dinger... dann die Fotos mit dem Grössenvergleich...
als kind war ich auch mal in Südfrankreich klettern, doch in der Gegend hatten sie nicht solche Riesenteile...!
Darum ist Wachholder eines der Interessantesten Gehölze überhaupt,
Danke Thierry... ähh merci beaucoup
erst dacht ich das sind so kleine Dinger... dann die Fotos mit dem Grössenvergleich...
als kind war ich auch mal in Südfrankreich klettern, doch in der Gegend hatten sie nicht solche Riesenteile...!
Darum ist Wachholder eines der Interessantesten Gehölze überhaupt,
Danke Thierry... ähh merci beaucoup
"Character is like a tree and reputation like a shadow.
The shadow is what we think of it; the tree is the real thing."
- Abraham Lincoln
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Re: Juniperus Phoenicea in its natural environment
Die ältesten Bäume wachsen in extremen Lagen, die nur wenige Kletterer erreichen.xistsixt hat geschrieben:als kind war ich auch mal in Südfrankreich klettern, doch in der Gegend hatten sie nicht solche Riesenteile...!
Z.B. die von meinem Freund Christophe oben gezeigten Bilder hat er am vorletzten Relais dieser Kletterroute gemacht : http://s.camptocamp.org/uploads/images/ ... 5565BI.jpg
Für diese Route braucht man im Durchschnitt 9 Stunden... Schwierigkeitsgrad : ED - 7b (in Deutschland ist das, glaube ich, Schwierigkeitsgrad IX, also extrem schwierig).
Genauso die von David oben gezeigten Bilder...
Manche der in diesem Thread gezeigten Bilder wurden sogar auf Kletterrouten von Schwierigkeitsgrad 8b aufgenommen!
8a und 8b erreichen nur wenige Spitzensportler.
Ab 8b ist es genauso wie wenn man auf eine Glaswand klettern würde...
Und 8c ist sowieso Weltniveau...
Die einzigen, die solche Kletterrouten schaffen, sind die Leute, die diese Routen gebaut/eingerichtet haben...
Mit ein bisschen Training schafft man (vorausgesetzt man ist allgemein schon sehr fit) die Schwierigkeitsgrade 6a bis 6b.
Nach mehrere Jahren intensivem Training schafft man vllt. 7a oder 7b.
Ab 8a sind es aber nur die Extremsportler die das schaffen...
Man kann aber mit einem guten Fernglas schon viele schöne Bäume beobachten.
Und es gibt eine andere Möglichkeit, wenn man kein Extremkletterer ist, und man diese Bäume dennoch aus der Nähe beobachten möchte : das Abseilen. Das kann man sehr schnell lernen. Nächstes Jahr bin ich wahrscheinlich 8 bis 10 Wochen da unten, dann kann ich euch mehr dazu erzählen.
Viele Grüße,
Thierry
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Thierry
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Re: Juniperus Phoenicea in its natural environment
Hallo Thierry
Na klar, dann ist es verständlich, damals war ich etwa 12 Jahre und wir kletterten max 6b (wir benutzen auch die Französischen Grade in der Schweiz) und hatten schon 400 m Wände gemacht
aber ich denk mal das ich damals hatte ich eh kein Auge für solche Pflanzen, das hätte mich da auch zu wenig interessiert... wenn ich heute seh an was für Pflanzen ich früher einfach vorbeigelaufen bin.
Bestes Beispiel zwei Sabinas an einem Weg den ich viele male gelaufen bin, dann habe ich auf demselben Weg Downhill gemacht 6 Jahre, vor 2 Jahren habe ich eine Sabina davon näher angeschaut und wieder verdrängt. Letztes mal habe ich die Bewilligung geholt um die zwei Auszugraben, ich erinnerte mich das da ja so 2 gute durschnittliche Sabinas stehen... Als ich dan nochmals da war, dacht ich nur was fürn Idiot bin ich... warum hast du das nicht früher gemacht... es sind 2 wirklich sensationelle Exemplare...
Tja so gehts...
Ich freu mich immer wieder über solche Beiträge von dir... willst du nicht mal ins Wallis kommen um communis und sabinas zu studieren?
Gruss Vali
Na klar, dann ist es verständlich, damals war ich etwa 12 Jahre und wir kletterten max 6b (wir benutzen auch die Französischen Grade in der Schweiz) und hatten schon 400 m Wände gemacht
aber ich denk mal das ich damals hatte ich eh kein Auge für solche Pflanzen, das hätte mich da auch zu wenig interessiert... wenn ich heute seh an was für Pflanzen ich früher einfach vorbeigelaufen bin.
Bestes Beispiel zwei Sabinas an einem Weg den ich viele male gelaufen bin, dann habe ich auf demselben Weg Downhill gemacht 6 Jahre, vor 2 Jahren habe ich eine Sabina davon näher angeschaut und wieder verdrängt. Letztes mal habe ich die Bewilligung geholt um die zwei Auszugraben, ich erinnerte mich das da ja so 2 gute durschnittliche Sabinas stehen... Als ich dan nochmals da war, dacht ich nur was fürn Idiot bin ich... warum hast du das nicht früher gemacht... es sind 2 wirklich sensationelle Exemplare...
Tja so gehts...
Ich freu mich immer wieder über solche Beiträge von dir... willst du nicht mal ins Wallis kommen um communis und sabinas zu studieren?
Gruss Vali
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The shadow is what we think of it; the tree is the real thing."
- Abraham Lincoln
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Re: Juniperus Phoenicea in its natural environment
Wenn du mit 12 schon auf Felswände vom Schwierigkeitsgrad 6b geklettert bist, dann kannst du diese Bilder bestimmt gut einschätzen. 
Sabinas und Communis intensiver zu studieren hätte bestimmt auch seinen Reiz. Du weisst ja, wie ich dazu stehe: Wissen ist da um verbreitet zu werden. Und, je mehr Wissen ein Betrachter hat, umso mehr ändert sich damit auch seine Wahrnehmung...
Aber zuerst möchte ich mich auf den Phönizischen Wacholder konzentrieren, denn es gibt noch viel darüber zu berichten (nicht nur sein unterteilter und spiralförmiger Saftfluss - siehe: http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... =31883/url - sondern auch warum sie imstande sind unter diesen extremen Lebensbedingungen weit über 1000 Jahre zu überleben. Wie genau kann man das, nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft, erklären. Und inwiefern ist das, für uns Bonsaianer, interessant.).
Und in diesem Zusammenhang interessiert es mich auch mehr zu erfahren z.B. über unsere europäischen Eiben (Taxus baccata), die damals in den 90er Jahren von diesem kanadischen Forscher (Prof. Larson) in Deutschland gefunden und teilweise untersucht wurden, die ebenso ein extrem hohes Alter aufweisen, und die auch solche gedrungene und verdrehte Stämme haben. Damals haben sie u.a. auch Stechpalmen (Ilex aquifolium) mit diesen besonderen Merkmale (die Fähigkeit, in einem schwierigen Umfeld, sehr alt zu werden, usw.) in Deutschland beobachtet.
Phoenicea scheinen also nicht die einzigen Bäume zu sein, die ein stark verdrehtes/gedrungenes Wachstum (und ein extrem hohes Alter) aufweisen.
Das z.B. finde ich auch sehr interessant.
Auch weil es nicht so weit ist wie Südfrankreich...
(Eifel, sächsische Schweiz, usw.).
Sabinas und Communis intensiver zu studieren hätte bestimmt auch seinen Reiz. Du weisst ja, wie ich dazu stehe: Wissen ist da um verbreitet zu werden. Und, je mehr Wissen ein Betrachter hat, umso mehr ändert sich damit auch seine Wahrnehmung...
Aber zuerst möchte ich mich auf den Phönizischen Wacholder konzentrieren, denn es gibt noch viel darüber zu berichten (nicht nur sein unterteilter und spiralförmiger Saftfluss - siehe: http://www.bonsai-fachforum.de/viewtopi ... =31883/url - sondern auch warum sie imstande sind unter diesen extremen Lebensbedingungen weit über 1000 Jahre zu überleben. Wie genau kann man das, nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft, erklären. Und inwiefern ist das, für uns Bonsaianer, interessant.).
Und in diesem Zusammenhang interessiert es mich auch mehr zu erfahren z.B. über unsere europäischen Eiben (Taxus baccata), die damals in den 90er Jahren von diesem kanadischen Forscher (Prof. Larson) in Deutschland gefunden und teilweise untersucht wurden, die ebenso ein extrem hohes Alter aufweisen, und die auch solche gedrungene und verdrehte Stämme haben. Damals haben sie u.a. auch Stechpalmen (Ilex aquifolium) mit diesen besonderen Merkmale (die Fähigkeit, in einem schwierigen Umfeld, sehr alt zu werden, usw.) in Deutschland beobachtet.
Phoenicea scheinen also nicht die einzigen Bäume zu sein, die ein stark verdrehtes/gedrungenes Wachstum (und ein extrem hohes Alter) aufweisen.
Das z.B. finde ich auch sehr interessant.
Auch weil es nicht so weit ist wie Südfrankreich...
Viele Grüße,
Thierry
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Thierry
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